P E R S P E K T I V E N 
DER JETZT-ZEIT

VIELE     GLIEDER

EIN      LEIB

Neu:   Der vierte Netzbrief von Winfried Seipolt und der engagierten Beitrag von Erhard Doning im Diskussionsforum "Christliche Werte" Aktueller denn je: Informiert euch auf der Internetseite; Christen für eine gerechte Wirtschaftsordnung - www.cgw.de

Flash-Tip: 
Bruno Bozzetto - 'Life ('Leben')'

Eine kleine Flash-Animation von Bruno Bozzetto. "Life ('Leben')" zeigt in nur einer Minute und 36 Sekunden die komplette Schöpfungsgeschichte. Und ihr jähes Ende ...

 

TANZ 

und religiöse Erfahrung

Hildegardkreis St. Rita

Das Geheimnis ist immer und in Allem da. Wenn wir auf es stoßen, es zufällig wahrnehmen sprechen wir von Vorsehung, von einem Wunder. Erstaunen sollte uns nur die Abwesenheit unserer Wahr-Nehmung.

 

 




   VERANSTALTUNGSHINWEISE

 Meditation auf dem Yoga-Weg

  Monatliche Meditationsabende
 in St. Rita Daphnestraße 27
geleitet von Jutta Dinkel
(Tel. 089-937333)

 

Empfohlene Internetseiten

www.theodor-frey.de

genesis von fridolin stier

www.globalmarshallplan.org

www.publikforum.de

www.amnesty.de

www.christ-in-der-gegenwart.de

www.cgw.de

mehr ....

Eingegangene Beiträge

Netzwerktheoretiker der Antike - Heraklit 

DISKUSSIONSFORUM

Thema:

Kann und sollte sich EUROPA auf die christlichen Werte berufen?

In einem provozierenden Artikel sind in der Süddeutschen Zeitung vom 24./25.4.04 Thesen vertreten worden, die zur Diskussion herausfordern. 
(dazu mehr ...)

Eingegangene Beiträge dazu:

Ernst Reif
Karl-Heinz Kurek
Winfried Seipolt
Siegfried Schwinn
Oskar B.
Erhard Donig

 

Die Parteien zur Europawahl zu den Werten der Gemeinschaft

 

er Antik

e

Netzwerktheoretiker der Antike


    
Heraklit  


 Alles fließt, alles ist im Fluss

  
  
Nur Fragmente sind uns überliefert von Heraklit, kleine verdichtete Aphorismen, die ihren Sinn nicht sofort entfalten.
  Der Dunkle, der Rätselhafte wird er genannt. Er lebte einfach und zurückgezogen. Obwohl aristokratischer Herkunft, lehnte er die Angebote der Mächtigen für politische Ämter ab. "Ich forsche mir selber nach", setzte er dagegen.  
 
  
 Er war der erste Philosoph, der Vorgänge der äußeren Natur nach Innen, ins Seelische projizierte. Auch dort gilt: "Du kannst nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen".
  Die Verbindungen, die Heraklit vor 2500 Jahren zwischen Natur und Psyche knüpft, finden heute Anerkennung in der Wissenschaft.
  "Das Denken steigt und steigt nicht in das gleiche Gehirn - es ist das gleiche Gehirn, aber es bildet neue Zellen. Es ist gleich und nicht gleich", sagt der Hirnforscher Detlef Linke.  
 
   "
Man könnte Heraklit als den ersten Netzwerktheoretiker des Gehirns und Nervensystems ansehen, wenn er sagt, dass die Spinne in ihrem Netz die Gegenden aufsucht, an denen etwas passiert und dass die Seele ähnlich in die Körperregionen wandert, in denen beispielsweise eine Verletzung ist", so Linke. "Heraklit beschreibt die Unendlichkeit der Verbindungen der Neuronen vorausgreifend, wenn er sagt, die Wege der Seele sind unendlich."
 
   "
Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, auch wenn du gehst und jede Straße abwanderst; so tief ist ihr Sinn", sagt Heraklit. Er sieht in der Natur, was Neurologen heute im Gehirn entdecken. Unendliche Verbindungen, organisiert in komplexen Strukturen, die sich jedoch der wissenschaftlichen Logik, der "Vielwisserei", so Heraklit, entzieht. Er nennt diese komplexe Struktur "logos", eine Vernunft, deren verborgene Ordnung für ihn das Feuer symbolisiert.

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Der Mensch findet sein Maß im Vergehen, darin, dass die Dinge vergehen müssen - wie Heraklit sagt, im Feuer, das die Dinge verzehrt", interpretiert Linke die Worte des Philosophen. "Vermessenheit ist deswegen mehr zu löschen als Feuersbrunst, denn vergehen müssen die Dinge ohnehin."
 
 
Werden und Vergehen: "Die Sonne wird jung Tag für Tag, entzündet sich und verlischt." Der dunkle, rätselhafte Seher Heraklit verweist uns immer wieder auf die naturhafte Ordnung der Dinge. Sein philosophisches Vitamin: im Fluss bleiben, säen und ernten.