EINE SEITE VON THEODOR FREY

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                Das Schweben in Glück und Freude

In Seligkeit schwebt man im leiblich spürbaren Sinn, auch wenn man ruhig sitzen oder liegen bleibt und nicht anders geht als gewöhnliche Menschen. Mit den Bewegungssuggestionen zusammen sind die synästhetischen Charaktere Brückenqualitäten für die Einleibung. Warme Farben, helle Klänge, i = Gelb? Wie lautet das Alphabet der Leiblichkeit? Wie wird das Farbenspektrum wahr - genommen und in Leiblichkeit übersetzt?

TUN

 

TUN

EMPFINDEN

DENKEN

EMPFINDEN

DENKEN

TUN

DENKEN

TUN

EMPFINDEN

 

W  A  H  R       N  E  H  M  E  N

 

 

E  I  N         L  E  I  B  E  N

 

 

 

Verhalten ist nie nur rein rational, "sondern immer ein unauflösliches Konglomerat aus Kognition und Emotion. Das macht sie so stabil- und verhaltenswirksam. Erst da, wo wir (auch) 'emotional engagiert' sind, werden wir aktiv, werden wir selbst aktiv.

Schweitzer entwickelte seine Ethik aus praktischer Erfahrung, „rein intuitiv" sozusagen - basierend auf der Grunderfahrung ‚Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will'. Die daraus resultierende Ehrfurcht vor dem Leben lässt sich weder logisch begründen noch normativ zwingend verbindlich machen. Sie ergibt sich für Schweitzer aus der Wahrnehmung selbst, aus der - wie er sagt - „unmittelbarsten und umfassendsten Tatsache des Bewusstseins", die dem Subjekt ein ethisches Verhalten zur Welt aufdrängt. Mehr geht nicht und mehr braucht es auch nicht. Ethik verstanden als Beziehung, als lebendige Beziehung zu lebendigem Leben ist allen begründungstheoretischen Ansätzen überlegen, deren Vertreter glauben machen wollen, das persönliche Band zwischen Menschen durch Argumente ersetzen zu können. Wo es fehlt, nützt keine Ethik und wo es vorhanden ist, braucht man sie nicht - zumindest nicht im Sinne einer (mit Schweitzer) 'abstrakten' Konstruktion."

Werner Theobald ,Professor für Ethik in den Lebenswissenschaften in "der blaue reiter,37, Seite 47

 

 



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