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Kosmos
und Christus
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Tagebücher
II - Seite 192 |
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Omikron
(Ο, ο) (O-mikron
= kleines
O) ist der 15. Buchstabe des griechischen Alphabets
Vergleiche
dazu:
Omega
(Ω, ω) (O-mega = "großes" O) ist der 24.
und letzte Buchstabe des griechischen und hat einen numerischen
Wert von 800. Omega wird häufig verwendet, um ein Ende zu
verdeutlichen und ist damit das Gegenteil von Alpha. Daher kommt
auch der Ausdruck "Das A und O". |
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| unio
creatrix = Teilhard
deutet die Evolution, das Werden des Kosmos und der Menschheit
als "unio creatrix", als "Schöpferische
Einigung" |
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| (1) |
Wir
erfahren die reine Natur ..., die Welt bewegt sich in der reinen
Natur,
und wir
erwerben unsere Verdienste in der Übernatur ..., die Seelen
wachsen (übernatürlich) - Übernatur.
= "Es
gibt zwei miteinander interferierende Welten,
die sich einzig in dem übernatürlichen (unerfahrbaren) Teil
der Seelen decken!"
Diese
Zwitterhaltung ist ... mit der paulinisch-johanneischen Lehre
Lehre von Christus (X)
als
Zentrum
der Schöpfung (und
nicht nur der Heiligung) kaum vereinbar. |
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| (2') |
Sie
wäre aber mit der Idee der Weltseele (= übernaturalisierter
Teil des Kosmos) und dem evolutiven Bemühen vereinbar = dieses
würde ein Substrat vorbereiten (o),
das geeignet wäre, in Christo übernaturalisiert
zu werden ... (X)
(Es gibt
einen natürlichen Zielpunkt des Kosmos) |
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| (2'') |
Nimmt
man an, das Übernatürliche finde sich in der Weiterführung
des Natürlichen, kommt man wieder genau auf ein Schema der Unio
creatix.
(Der
natürliche Zielpunkt des Kosmos wird in Christus (X)
verlegt.) |
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| (3) |
Doch
allein die Konzeption erlaubt, wirklich in Christo Jesu
in einem greifbar vergöttlichten Universum zu leben. (X
=K)
(Natur
und Übernatur... sind hier (im Gegensatz zu 1 und 2) nicht mehr
unterscheidbar) |
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