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TEILHARD DE CHARDIN 1. MAI
1881
- 10. APRIL 1955 |
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TEILHARD |
| räume & zeiten | ||||
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TAGEBUCHEINTRAG am 25. Februar 1920 "An einen Künstler: einen Christus universalis malen, - ein Herz, in dem sich die Welten bewegen und fortsetzen." |
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geboren am 8. August 1905, er starb am 20. Dezember 1974 in Paris Sein
Werk : Ascèses pour Clarinette (1967)
Jolivet war zusammen mit Olivier Messiaen und mehreren anderen jungen Komponisten ein Gründungsmitglied von "La Jeune France", einer 1936 mit dem Ziel gebildeten Gruppe, in der Musik wieder menschliche Belange in den Vordergrund zu rücken. Jolivet übernahm nicht den Serialismus, sondern strebte danach, Befreiung von den Fesseln der Tonalität durch die Verwendung von Modi, neuen Modulationsformen und harmonischer und rhythmischer Innovation zu erlangen Unter dem Einfluß seines Lehrers, Edgar Varese, nutzte er auch die verschiedenen Möglichkeiten der Musikinstrumente. Es besteht aus fünf kontrastierenden Sätzen, denen in der Partitur jeweils ein Zitat aus Gedichten von Max-Pol Fouchet (1913—80) (I, II und V), des algerisch-französischen Schriftstellers und Dichters, der eng mit Albert Camus befreundet war, Pierre Teilhard de Chardin (III) und Papyrus Insinger (IV) folgt. Die Zitate lauten: I "So dass das Geheimnis bleibt, schweigen wir sogar die Stille") II "Du entspringst der Abwesenheit ... " (Max-Pol Fouchet) III "Materie, dreifacher Abgrund der Sterne, der Atome und der Generationen (Pierre Teilhard de Chardin) IV "Gott hat die Träume geschaffen, um dem Schlafenden den Weg zu zeigen, dessen Augen in der Dunkelheit sind" (Papyrus Insinger) V "Oh Frau, die nicht weißt, dass Du die Welt in Dir trugst" ) (Max-Pol Fouchet) |
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"Hymn of the Universe" von für Chor, Streichquartett, Englischhorn und Schlagzeug nach Schriften von Pierre Teilhard de Chardin |
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"Caeli enarrant..." ('Die Himmel erzählen...' - Psalm XIX)
Georges Lentz ist eine paradoxe Erscheinung für seine Zeit und Generation. 1965 in Luxemburg geboren, lebt er seit 1990 in Australien. Seine Musik wird regelmäßig in Australien, Europa und den USA aufgeführt, doch er nimmt nur selten Kompositionsaufträge an und zieht es vor, oft über Jahre an einer kleinen Anzahl von Werken zu feilen. Seine musikalische Sprache ist höchst individuell, und trotzdem gelingt es dem Komponisten, in ihr Aussagen von großer Überzeugung über die Natur des Universums zu vermitteln. Seine Technik zeugt von höchstem Können, doch steht sie dabei immer ganz im Dienste des geistigen Programms, das sein gesamtes Schaffen durchzieht: fast alle bisherigen Werke gehören zur "Caeli enarrant…“ betitelten Werkgruppe, eine Anspielung an die Vision des Kosmos als Inbegriff Gottes im XIX. Psalm. "Caeli enarrant…“ ist, laut Georges Lentz, "ein Werkzyklus, der meine Faszination für Astronomie sowie meine geistigen Überzeugungen, Fragen und Zweifel widerspiegelt“. Man gewinnt den Eindruck, dass diese Werke eine gewisse Verwandschaft mit der Gedankenwelt christlicher Mystiker wie Meister Eckhart, Hildegard von Bingen, Teilhard de Chardin oder Thomas Merton haben. |
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