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So
einfach! So klar! So tröstlich!
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John
Maynard Keynes zu Ehren
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Zu sehen in den Neuen Pinakothek in München
ADOLF
VON HILDEBRAND - AMAZONENJAGD
"
wie aber sollen wir denen zuhören
"Mir
fehlt nichts; Leib, Seele, Geist freuten sich in gleicher Weise: Diese
drei Ungeheuer waren zufrieden und satt. Während der ganzen Zeit
. . . spürte ich, . . .
daß Körper, Geist, Seele aus derselben Erde geschaffen wurden. Nur
wenn man alt oder krank oder unglücklich wird, trennen sie sich und
bekämpfen sich gegenseitig, wobei einmal der Leib herrscht, ein
andermal die Seele ihre eigene Flagge hißt und zu entfliehen versucht
und schließlich der Geist ohnmächtig zusieht und die Auflösung
registriert. Doch wenn man jung und stark ist, wie sehr sind dann diese
Drillinge in Liebe einander verbunden und saugen die gleiche
Milch!"
"Engel
sind dort Gottes Engel, wo sie durchsichtig, wo sie transparent sind auf
Gott hin, also Gott selber durchscheinen lassen. " Robert Leicht in der "DIE ZEIT"
frei
nach Johann Nepomuk Nestroy
"Man muß ins Schauen kommen, so wie man ins Gehen kommt. Indem man geht, geht man ja noch nicht, man kommt ins Gehen. Und wenn man schaut, schaut man ja noch nicht, man kommt ins Schauen. Peter Handke im Gespräch mit Ulrich Greiner - ZEIT Literatur S. 8
VOM OFFENEN
Wir haben nie "den reinen Raum vor uns". Das Wort meint nicht den physikalischen Raum, der den Dingen; auch nicht den psychischen, der den Akten und Gefühlen zugeordnet ist; ebensowenig den geistigen, in welchem der Sinn auf- leuchtet. Vielmehr den Ort des Einfachhin-Seienden, den Ort einfachhin, in dem alles Eines ist - und ebendamit den Zustand, in welchen das "Hiesige" gelangt, sobald es die Bewegung "hinüber" vollzieht; die Freiheit vom Hier oder Da. [...] Wir aber sind so gefesselt, daß wir diese Unendlichkeit - die Überzähligkeit" des "Erlebnisses" - für gewöhnlich nicht bemerken. Nur in bestimmten flüchtigen Erfahrungen werden wir vorübergehend inne, worum es geht; [...] Dann wird diese Fülle näher zu Gefühl gebracht, und durch jede Bestimmung erwächst dem Offenen ein weiterer Name. Es ist das "Reine", von keinem Begehren noch Gebrauch Befleckte .. Das "Unüberwachte, das man atmet und unendlich weiß" [...] Das Kind hat eine ursprüngliche Beziehung zum Offenen. In seiner frühesten Zeit lebt es ganz in der auf dieses zugehenden kreatürlichen Bewegung. [...] Es lebt blinkend ins Offene hinaus, und ist eben damit wahrhaft innerlich, atmend, in Allem seiend. [...] Sobald man aber "nah dem Tod" ist, oder dieser schon begonnen hat, sieht man ihn nicht mehr, sondern "starrt hinaus", ins Offene. Dann ist der Mensch nur noch Kreatur [...] wir kehren [dem Freien] den Rücken und wenden uns "der Schöpfung", dem raum- zeitlichen Konkreten zu. Von seinem Licht sehen wir bloß "die Spiegelung", den geheimnisvollen Abglanz auf den Dingen; es selbst schauen wir nie, denn nicht irgend ein Ding, sondern wir selbst stehen im Wege. [...] Umgewendet
zu sein gegen die große Wesensrichtung; Beobachtender zu sein, der vor
den Gestalten steht und sie untersucht; Begehrender, der die Dinge will
und greift; immer "gegenüber zu sein / und nichts als das" -
das ist die Eingeschlossenheit des Daseins und das ist
"Schicksal". über die achte Elegie: "Rainer Maria Rilke - Deutung des Daseins"
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neuesgefundenes |
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Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, der aus dem Leben überall da hervorbricht, wo die Ewigkeit die Zeit berührt.
"Nicht das Erscheinen, sondern das Durchscheinen Gottes im Universum ist das große Geheimnis." "Nichts ist beständiger und nichts flüchtiger - nichts ist inniger mit den Dingen vermischt und zugleich leichter von ihnen zu trennen - als ein Lichtstrahl. Wenn sich der Göttliche Bereich uns als ein Glühen der innern Schichten des Seins zeigt, wer kann uns dafür bürgen, daß diese Schau andauert? Niemand als der Strahl selbst. Keine Macht der Welt kann uns hindern, die Freuden der Diaphanie zu kosten; denn sie liegt tiefer als jede Macht - und aus dem gleichen Grunde kann auch keine Macht der Welt ihr Aufleuchten erzwingen." TEILHARD
DES CHARDIN , Der göttliche Bereich S. 156 "Diese Zeit, die sammelt viele Zeiten ein: da gibt's ein Riesensammelsurium, unendlich groß ist das Archiv. Los, los! Schafft und schleppt euch ab, überliefert, was noch zu überliefern ist! Für wen? Das fragt jetzt nicht. Worüber verfügt der Mensch? Über sehr, sehr viel Vergangenheit. Nur sie allein ist reich." Botho
Strauß zu Beginn der achtziger Jahre in "Kalldewev Farce".
Nichts bleibt verschont - Alles muss raus! |