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Für
Teilhard de Chardin ist die absolute Fülle Gottes eine zur Vollendung
gelangten Weltgeschichte. Die Vollendungsgeschichte von unten findet in
der Erlösung von oben ihre höchste Erfüllung. Das tiefste Fragen und
Suchen des Menschen nach Sinnfülle findet in der Selbstoffenbarung des
ganz anderen Gotte seine innerste Entsprechung. Beides ist unlösbar
aufeinander hingeordnet in der umfassenden Einheit eines Geschehens, in
welchem sich die Vollendung der Welt und der Menschheit und Vollendung
Gottes miteinander verbinden. So erhält auch all unser Tun, unser
Empfinden und Denken eine nicht zu überbietende Würde.
Geblendet ist man und überwältigend ist es, wenn man vom Süd-Westeingang auf den im Nord-Osten befindlichen "Altar des Vaters" mit dem goldene, göttlichen Dreieck und der hebräischen Inschrift JAHWE blickt. Dieses Trinitätssymbol läßt in der Nachmittagssonne die Kirche erstrahlen. |
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TEXT AUS DER KAPELLE IM STIFT KREMSMÜNSTER |
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STIFT LAMBACH |
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