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VON THEODOR |
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ELEMENTE BEZIEHUNGEN |
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BEWEGUNGEN GESTALTEN |
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SEITEN ÜBER GOTT, WELT UND MENSCH |
EXPERIMENTE ZUR GESTALTWERDUNG |
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THEODOR FREY AKTUELLES ÜBERSICHT IMPRESSUM KONTAKT
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IMPULS: |
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Die Seiten sind erst im Aufbau - für Hinweise und Anregungen bin ich aber bereits jetzt sehr dankbar!
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(in Bearbeitung) |
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WEITERE BEKANNTE SEEGER |
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JOHANN
NEPOMUK MÖSMANG [MOESMANG) Er
war ein Sohn des Schullehrers Johann de Matha Mösmang in Seeg, der später in
Schongau lebte (gest. 1839). Quelle: "Ostallgäu - Einst und Jetzt" Hrsg. Aegidius Kolb OSB und Ewald Kohler S. 996 Komposition:
Komm heil ...
Als Nachfolger des
Schullehrers und Organisten Guggenmos (er wirkte 1750 - 1792 in Seeg) kam 1792
Johannes Mößmang von Wertach nach Seeg. Er bewohnte das Mesnerhaus, an dessen
Stelle 1872 das jetzige 'alte' Schulhaus zu stehen kam. Interessant ist die
Eingabe beim Kurfürsten ihn "mit einer Beylage an Geld oder an Getreid
gnädigst zu unterstützen." Die Eingabe endet mit dem
Versprechen: und möglichste Verwendung auf meinen Schuldienst mich zeitlebens dankbar erzeigen werde. Erstrebe mit pflichtschuldigster und tiefester Ehrfurcht Euer Kurfärstlichen Durchlaucht Meines Gnädigsten Färsten und Herrn unterthänigst gehorsamster Johannes
Mösmang Schullehrer"
Eintrag im Bayerischen Musiker-Lexikon Online Moesmang (Mösmang), Johann N. (Johann Nepomuk) erstmals erwähnt 1867, letztmals erwähnt 1879 Musikalischer Beruf: Komponist Wirkungsorte: Altötting, Griesbach Weiterer Beruf: Verwalter Werke:
Isarklänge (Walzer für d. Piano Forte ...)
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| Die Absolventen des Wilhelmsgymnasiums München (1562-1914) | ||||
| Name | Vorname | Absolvia | Geburtsort und -datum | Beruf des Vaters |
| Moesmang | Johann Baptist | 1842 | Schongau | Lehrer |
| Moesmang | Johann Nepomuk | 1836 | Seeg | Lehrer |
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GENOVEVA
(GENOVEFA) WEBER ( 1764 - 1798)
Sie starb mit 34
Jahren1798, an Schwindsucht. Sie ist zusammen mit Leopold Mozart
und Constanze Mozart auf dem Friedhof von St. Sebastian in Salzburg im
Familiengrab beigesetzt. |
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P.
Michael Guggemoos SDB (1932 - 2011)
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Pfarrer
Alois Meisburger (1941 - 2007)
Auch Bundespräsident Horst Köhler hatte Meisburgers Engagement in diesem Sommer kennen gelernt. Dass der Pfarrer, der so viel Freude am Leben und seinem Projekt ausgestrahlt habe, so kurz vor Abschluss der Arbeit gestorben ist, sei tragisch, so Köhler in einem Kondolenzschreiben. Für die Gemeinde Seeg gab Bürgermeister Manfred Rinderle der Fassungslosigkeit Ausdruck. Noch einen Monat zuvor habe Meisburger bei der Beerdigung seines Amtsvorgängers Paul Ganal bedauert, dass es diesem nicht mehr vergönnt war, die Wiedereinweihung der Pfarrkirche St. Ulrich zu erleben. Niemand hätte gedacht, dass auch Meisburger selbst das für den 7. Oktober geplante Fest nicht erleben könnte. Pfrontens Bürgermeister Beppo Zeislmeier erinnerte daran, wie viel Meisburger in seinen 18 Jahren in der Gemeinde in Bewegung gebracht habe, unter anderem mit dem Bau des Pfarrhofs und des Pfarrheims. Meisburgers lebensnahe, offene und kritische Haltung zu aktuellen Fragen des Lebens und Glaubens, hätten ihn sehr beeindruckt. Sehr bewegt nahm Manfred Gemkow von Meisburger Abschied. Im Quartett „belcanto“, in dem beide sangen, sei man sich sehr nahe gestanden. Deshalb wisse er auch, wie sehr Meisburger persönliche Kritik der vergangenen Monate getroffen habe: „Es ist leichter eine Kirche zu restaurieren, als verkrustete Verhaltensweisen in den Köpfen mancher Menschen zu ändern.“ Aus
der Allgäuer
Zeitung 19.09.2007
Wie
gemalt, der Himmel über Seeg am 23. August um 19 Uhr am 23. August um 19.20 Uhr
Der Abendhimmel gespiegelt im Deckenfresko von St. Ulrich
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Pius Lotter (1922 - 2008)
Ein Artikel in der SZ: "Legst’ mi im April, dann komm’ i wann i will" Mehr
zur Allgäuer Sprache (Mundart - Mundkunst!)
Da
würde sich der Pius freuen! Quelle: Allgäuer Zeitung 7.7.2011
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| Foto von Heinrich Scherbaum jun. | |
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SEEG
ALS WAFFENLIEFERANT? "400 Landsknechte „aus dem Allgäu und dem Lechtal“ schickte er nach Lienz, gab die Zahlung von 2000 Spießen aus Eschenholz in Auftrag, die er bei Jörg Möser aus „Sygk“ bei Füssen bestellt hatte – gemeint ist wohl Seeg. Kaiser Maximilian baute die auf der Kuppe des Hügels über dem Schwaltenweiher liegende Burg Falkensberg - heute Goldhasen- aus. Er kaufte die Schwaltenmühle, die damals "zu den Mösern" hieß und ließ den Schwaltenbach zu einem Weiher aufstauen. Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg durch die Kaiserlichen Truppen zerstört, damit sie den Schweden nicht in die Hände fallen konnte. Quelle: Pia Boeck - "Seeg - wie es war - wie es ist " |
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DIE
ORGELBAUERFAMILIE HAASER
Franz Anton Haaser (1763 - 1825) eröffnete 1794 eine Orgelbauerwerkstatt in Stiefenhofen im Kreis Lindau. Er war gleichzeitig auch Lehrer. 1818 zog er nach Rückholz und später nach Seeg, wo er auch starb. "Sein Werkverzeichnis ist beachtlich, allerdings konnte er nur kleinere Orgeln bauen. Erhalten geblieben sind die Instrumente in Mittelberg, (1802, heute in Baad), Ziegelbach (1806), sowie die Prospekte in Fischen (1810), Seifriedsberg (1817) und Lindenberg (1821). Weitere Werke: Scheidegg (1794), Weiler (1798), Lingenau(1799), Treherz (1804), Damüls ( um 1809), Bezau (1813), Dornbirn (1818), Maierhöfen und Großdorf (1819), Türkhein (1824), "letztes Werk des alten Haaser".
"Zwei seiner Söhne des Meisters setzten die Werkstatt in Seeg fort: Remigius [Remig] Haaser (1797 - 1860) und Johann Martin Haaser (1806 - 1843). . . . Die Lindenberger Orgel, die noch der Vater in Auftrag hatte, war wohl sein [Remigius] Meisterstück. Dann erweiterte er das Arbeitsgebiet vom Allgäu über Voralberg bis in die Nordostschweiz aus. Bemerkenswert sind auch seine originellen klassizistischen Orgelgehäuse, zum Teil mit in die Brüstung integrierten Positiven. Etwa 1835 verlegte er seinen Wohn- und Werkstattsitz von Seeg nach Immenstadt. Aus seinem Schaffen seinen genannt die Orgeln in Niederstaufen (1828), Schnepfau (1832), Mellau (1834), Immenstadt (1835), Langegg (1840), Thalkirchdorf (1841), Lindau-Aeschach (1843), Dornbirn (1844), Balderschwang (1846), Niedersonthofen (1852), Rickenbau/Graubünden (1857), Jona/Schweiz (1859) und Bertholdshofen (1860, vom Sohn vollendet, erhalten)."
Wer weiß mehr über die Orgelbauerfamilie Haaser ? Wo war die Werkstatt in Seeg, eventuell in einem Weiler? |
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ORTSERKUNDUNGEN |
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JODQUELLE
(MARIENQUELLE) - "A g'salzene Lache"
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Auffindung der Quelle
Obgleich die Marienquelle bei Seeg nur eine sehr kurze daher
wohl die jüngste der Jodquellen ist, so muss sie doch
Durch Bezeichnungen und Mitteilungen aus dem Volks-
Seit altersher wurde eine Quelle, um welche sich ein
Deshalb veranlasste er Prof. Lipp an der klg. Industrie-
Die Marienquelle ist 4 Kilometer östlich von dem Pfarr-
Das anmutige gelegene Pfarrdorf Seeg, das eine Höhen- Dann
werden die Eigenschaften und Zusammensetzung des Wassers Scrophulose,
Hautkrankheiten (Flechten), dann namentlich bei den Also
dann gute Gesundheit .... Ferdinand Musch - Pionier des Fremdenverkehrs in Seeg und Entdecker der JodquelleAus
der Allgäuer Zeitung vom 28.1.2010 Doch Musch hatte es nicht immer leicht. Oft wurde er belächelt, etwa als er dem Rätsel um die «gesalzene Lache» nachging - einer Pfütze in der Moorlandschaft östlich vom Weiler Burk, zu der viele Wildpfade führten. Er wollte wissen, warum es die Tiere gerade zu diesem Tümpel zog. 1890 grub er dort mit seiner Schaufel herum, als er auf eine Quellfassung aus Eichenholz - vielleicht sogar aus Römerzeiten - stieß. Die Quelle war offensichtlich schon einmal benutzt worden und dann in Vergessenheit geraten. Der Pädagoge ließ das Quellwasser untersuchen. Der Befund ergab, dass es sich um heilendes Jodwasser gehandelt hat. Musch kaufte den Boden der Quelle und versuchte, das Wasser zu vermarkten. Vergebens. Denn er fand kaum Investoren. Nach Muschs Tod verkauften die Erben die Quelle an die Bad Tölzer AG für 20000 Reichsmark, wodurch dieser Kurort letztendlich Weltruhm erlangte. Muschs Visionen und Gedanken waren ihrer Zeit weit voraus: So war er 1864 Gründungsmitglied des Verschönerungsvereins. 1897 entstand unter seiner Ägide die erste Moorbadeanstalt mit Umkleidekabinen, Erwachsenenbecken, Kinderbecken, einem nicht einsehbaren Bereich für das Frauenbaden sowie ein Sprungbrett. Die Bauten im Seeger See waren über einen Steg mit dem Ufer verbunden. Die Gesamtbaukosten betrugen 1157 Reichsmark. Laut Vereinschronist wurden bereits im ersten Jahr rund 1000 Badekarten verkauft. «Eine tolle Pionierleistung in der damaligen Zeit», nennt Bert Wahl die Errichtung einer Aussichtsplattform am Seeger Berg. 1900 ließ Ferdinand Musch dort einen fünf Meter hohen Aussichtsturm bauen. Dort konnten die Feriengäste Rast machen und das Panorama genießen. Im selben Jahr baute Musch ein Haus mit einer kleinen Gemischtwarenhandlung - heutige Bahnhofstraße 22. 1904 ließ er sich aufgrund einer Krankheit pensionieren und starb ein Jahr darauf. Sein damaliger Grabstein ist inzwischen durch einen neuen ersetzt worden, auf dem allerdings nur der Name der Tochter Wilhelmine Musch erscheint mit dem Zusatz: «deren Eltern und Geschwister».
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Ort der Kräfte verleiht
Die "Süddeutsche" (Helmut Mauró) berichtet von der Pianistin Janina Fialkowska. Ein Tumor im Arm drohte ihre internationale Karriere zu beenden. Sie kann heute wieder spielen und sagt von sich selbst: "Ich spüre, dass ich jetzt mehr von dem verstehe, was hinter der Musik ist." Bei einem Spaziergang auf den 'Senkele' in der Gemeinde Seeg erzählt sie, dass es dieser Blick hinunter auf den Hopfensee ist, nach Neuschwanstein und hinauf zu den sonnenbeschienenen Berggipfel, der sie immer wieder berührt. "Sie hatte sich damals ein Foto schicken lassen von diesem Paradies und es auf ihrem weißlackierten Nachtkästchen plaziert im New Yorker Sloan Kettering Memorial Cancer Center, wo es zwischen all den Apparaten und den vor sich hinsterbenden Krebspatienten nicht viel Ermunterndes zu sehen gab. Welches Glücksgefühl die Pianistin nun bei ihrem Spaziergang im Allgäuer Voralpenland empfindet, kann man sich kaum vorstellen, denn ihr Karriereende mutet ebenso tragisch an wie ihr Comeback wundersam."
" Alle Hörer waren benommen. Wir hatten staunend erlebt, was Chopin fordert, wie schwer , wie reich, wie rätselhaft seine Kunst nach wie vor wirkt." Kaiser zitiert auch Proust, bei dem es über Chopin heißt: " Melodien, die mit sich windenden Hälsen so freischwebend umhertasten, dass man hofft, sie mit weichem Schlag wieder landen zu hören . . . Und wirklich kehren sie . . . wie auf einem kristallenen Spiegel wieder zurück und treffen den Hörer mitten ins Herz".
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Wappen von Seeg (seit 1951) In Rot ein silbernes Segelboot Der Entwurf zu dem Wappen entstand im Rahmen eines Wettbewerbs, zu dem die ortsansässigen Künstler aufgerufen waren Das Wappen weist auf die seenreiche Umgebung der Gemeinde hin. Die Farben Rot und Silber erinnern an die Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Augsburg. In Seeg unterhielt das Hochstift ein eigenes Am[m]annamt innerhalb der Pflege Füssen. Vom ältesten überlieferten Ortsadel, den um 1175 bezeugten Herren von Seeg, einem Dienstmannengeschlecht, sind keine heraldischen Zeichen überliefert. Seit 1514 ist für eine Familie Secker, auch Seeger und Seger genannt, die in Füssen und Kaufbeuren lebten, ein Wappen überliefert, das ein Segelschiff im Stil einer mittelalterlichen Kogge zeigt. Es lässt sich allerdings nicht nachweisen, ob die Familie mit dem Ort Seeg in irgendeiner Weise verbunden war.
Diese Sonderbeilage erschien am 23. September 1951, der Text stammt von Pius Böck
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| um 1905 am oberen Brunnen |
Wo ist das Bild wohl aufgenommen?
SEEG CA.1920
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DER ERSTE FENDT "GING" NACH SEEG
Die
handwerkliche Tradition der Familie Fendt geht zurück bis an den Anfang
des 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1635 ließ sich Schlossermeister und
Turmuhrbauer Sylvester Fendt im Alter von 34 Jahren in Oberdorf (heute
Marktoberdorf) nieder und begründete die Oberdorfer Fendt-Linie. Die
Kirchturmuhrenherstellung wurde über einige Generationen betrieben.
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Quelle:
Wiesbadener Kurier |
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Genuss auf
dem Emmentaler-Radweg Vom
14.07.2007 von Wolfgang Blum ( hier Auszüge) . . .Wo Allgäuer Emmentaler oder Allgäuer Bergkäse draufsteht, ist er auch drin. Bei der Produktion der regionalen Spezialitäten sind strenge Qualitätskriterien zu erfüllen. Die Sennereien stellen die Hartkäsesorten aus roher Kuhmilch her, die ausschließlich aus dem Allgäu stammen muss. Für die Fütterung der Kühe dürfen die Bauern kein Silofutter verwenden. . . Für Alfred Becker, Leiter der Käserei Lehern in Hopferau, sind die bäuerlichen Betriebe der Umgebung Garant für die Qualität der Käselaiber, die seinen Betrieb verlassen. In der früheren Sennerei, die seit 1890 existiert, ist vor einigen Jahren ein Informationszentrum entstanden, wo die Besucher in einem kurzen Film unter anderem erfahren, dass der Käse rund ist, damit er leichter gerollt werden kann. . . . In der Bergkäserei Weizern bei Lieben, dem zweiten Betrieb entlang des Ostallgäuer Emmentaler-Radweges, wird Käse ebenfalls bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts produziert. Ein besonderes Schmankerl sind die Kässpatzen, die den Besuchern hier jeden Mittwoch und Freitag zur Mittagszeit serviert werden. Noch einen Hauch urtümlicher geht es in der Hofkäserei Lipp in Rückholz zu. Sie besticht durch die Lage des allein stehenden Bauernhofes inmitten der satten Wiesen. Die Lipps verarbeiten ausschließlich Milch von eigenem Braunvieh zu ihrem Käse. Im Sommer laden sie ihre Gäste jeden Donnerstag ein, die Butter fürs Brot selbst herzustellen. Anschließend wird sie mit Kräutern verfeinert und aufs herzhafte Bauernbrot geschmiert. Wer nun glaubt, auf dem Ostallgäuer Emmentaler-Radweg sei alles nur Käse, der irrt. Die sieben Gemeinden, die sich zur Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu zusammengeschlossen haben, strahlen jeweils eigene Reize aus. Eisenberg, Hopferau, Rieden, Roßhaupten, Rückholz, Seeg und Wald laden während des gesamten Jahres zum aktiven Landurlaub ein. Naturfreunde folgen den Lehrpfad im Senkelewald, Mountainbiker freuen sich auf auf 21 ausgewiesene Touren, Nordic Walker auf den Nordic.Walking.Park.Allgäu mit 66 Routen (Gesamtlänge 420 Kilometer), Wanderer auf die beliebteste Wandererregion Deutschlands (diese Auszeichnung erhielt das Allgäu auf der Stuttgarter Touristikfachmesse 2007). Unterwegs ist für gemütliche Einkehr und eine zünftige Brotzeit gesorgt: Die Broschüre "Wandern im Allgäu" stellt 27 Berghütten und Almen vor. Wenn man Glück hat, schenkt die Wirtin dort ein Maria-Hilf-Bier aus. Es wird im Eisenberger Ortsteil [Speiden] direkt neben einem Wallfahrtskirchlein gebraut. Das benachbarte Mariahilfer Sudhaus, eine Kombination aus Brauerei und Gasthaus, steht also unter besonderem Segen. Der Braukessel glänzt kupferfarben mitten in der Gaststube - dort wo das frisch gebraute Bier direkt an die Gäste ausgeschenkt wird."
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Fernhandelsweg von Füssen über Seeg nach Augsburg? |
"Die Trassen des Fernhandelsweges Augsburg-Füssen im 15. und 16. Jahrhundert" von Dr. Alois Koch (Schwifting) - "Lech-Ammersee-Studien" - Dritter Band Dr.
Koch zeigt die Bemühungen des Bischofs von Augsburg , den Güterverkehr
auf der Achse Augsburg-Füssen durch eigenes Territorium zu leiten, um
zum einen Zölle zu kassieren und zum anderen am Lechrain ein
politisches Gegengewicht zur Macht des bayerischen Herzogs aufzubauen.
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EIGENE ZEICHNUNGEN AUS DEM JAHRE 1967 |
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"Hinreißende
Barockkirchen"
Putten
in St. Nikolaus Bernbeuren
In der ZEIT vom 2. Juni 2010 ist anläßlich der Landesausstellung "Bayern-Italien" ein Artikel von Renate Just erschienen der ausdrücklich die Seeger St. Ulrichs Kirche erwähnt. "In den hinreißenden Barockkirchen am Weg nach Füssen, in Vilgertshofen oder Schongau, in Bernbeuren oder Seeg, packt einen geradezu Sammelwut nach 'welschen Kindlein'. So nannte man die Putten, als sie in Bayern noch neu waren- auch die feisten Englein mit ihren mannigfachen Verreckungen, Spielereien, Aufputzen kamen als italienischer Import nach Bayern und flattern seither scharenweise durch den Stuck bayerischer Kirchen wie Wespenschwärme um einen Zwetschgendatschi. Im Georgskirchlein auf dem Auerberg bei Bernbeuren sind sie sparsamer vertreten, wahrscheinlich ist es ihnen dort oben, auf 1055 Höhenmeter, zu kalt. Die Römer aber besiedelten strategisch auch den Auerberg, kein Wunder bei den allumfassenden Spähmöglichkeiten von dieser Anhöhe. Von den Bregenzer Alpen bis zu den Chiemgauer Bergen schweift bei klarer Sicht der Blick, zu Füßen wellt und fädelt sich das Allgäuer Kuhwiesengrün, kleine Seen spiegeln aus dem Fleckerlteppich silbern herauf." |
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MILCH UND HONIG LAND Das
"fast Paradies" oder dort, wo man gut leben kann "Frische Milch ergießt sich ins Glas, dann perlt Honig hinein. Einmal umrühren - und das Wasser läuft im Mund zusammen. Man kann sich vorstellen, wie solch ein Versprechen auf ein Nomadenvolk wirkte, das vor seinem Marsch durch die Wüste mit solch einer Verheißung angespornt wurde. Vor dem Exodus aus Ägypten, bei der Berufung des Mose, spricht Gott im brennenden Dornbusch davon, dass er die Israeliten hinausführen will "in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt" (2. Mose 3,8). Das bedeutete für die Menschen damals aber etwas anderes als die weiße Milchflasche oder der goldene Honig im Supermarkt- regal. Sie verbanden damit Wälder und Grasland, eine Landschaft, in der üppige Gräser und Blumen die Bienen anlockten. Milch war ein Lebensmittel, das in allen Jahreszeiten verfügbar war; Honig verdarb zudem nicht. Wer die kargen Landschaften Israels anschaut, stellt freilich fest, dass die Vision von der Wald- und Wiesenlandschaft recht vollmundig war. Heute wirkt die Redewendung von Milch und Honig oft wie die Beschreibung einer Utopie." Unter den Neutönern der Gegenwart wirkt er wie ein sanfter Betender: Arvo Pärt aus Estland, Mittler zwischen Minimalismus, Gregorianik und geistlichen Themen, wird am 11. 9. 2010 75 Jahre alt . . . . Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Kompositionen "Tabula rasa", "Fratres", "Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte" und die Berliner Messe für Chor. Seine Ästhetik kreist um eine zentrale These: "Für mich genügt es, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich."
"Im Rahmen des Projekts „Honigdorf Seeg“ ist die Errichtung einer Erlebnis-Imkerei im bestehenden Heimatmuseum geplant. Zudem soll ein Bienen-Lehrpfad mit Honigspielplatz angelegt werden. . . . In der Erlebnisimkerei wird für interessierte Besuchergruppen wie z.B. Schulklassen oder Vereine die besondere Bedeutung der Bienen anschaulich dargestellt. Das Projekt erfüllt die strengen Kriterien für eine Leader-Förderung. . . (Es) hat Modellcharakter und Vorbildfunktion. Denn die Gemeinde Seeg ist die erste Kommune im Ostallgäu, die sich intensiv mit dem Thema Bienen und blühende Landschaften auseinandersetzt.“ Bienen tragen durch ihre Bestäubungs-Leistung im erheblichen Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen bei. Daher sei die ökologische Bedeutung des Projekts sehr groß. "
Quelle: Allgäuer Zeitung 11. 7. 2011
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