SEEG                                                 IM ALLGÄU

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Impressum


IMPULS: 

Seeg, das Dorf in dem ich am 29.9.1946 geboren wurde, der Ort, an dem ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, hat mich geprägt. Deshalb sollen diese Wurzeln auf meinen Seiten über Gott, Welt und Mensch nicht unberücksichtigt bleiben. Auch dies ein Versuch meine Gestaltwerdung besser zu verstehen.

PIUS LOTTER (1922 - 2008)

ZEICHNUNGEN VON SEEG 

WAPPEN

 

   AKTUELLES

   GESCHICHTE

   ST. ULRICH

   ORT UND UMGEBUNG

   MENSCHEN

   PERSÖNLICHES

BÜRGERFORUM
"WIR ALLE SIND
 SEEG"

CHRISTOPH
VON SCHMID

KIRCHE 
ST. ULRICH

JODQUELLE
(MARIENQUELLE)

OTTO KOBEL - ENTFALTUNG SEINES LEBENS

ÜBER MICH


PARTNERSCHAFT mit St.Laurent sur Sèvre


JOHANN MICHAEL
FENEBERG


ZUR THEOLOGIE
UND ÄSTHETIK
DER KIRCHE


ORT DER KRÄFTE 
VERLEIHT (SENKELE)


ANDREAS
SAMMET
(in Bearbeitung)


ZEICHNUNGEN VON SEEG AUS DEM JAHRE 1967


 WAPPEN


MARTIN JOHANN
BOOS
(in Bearbeitung)


JOHANN
BAPTIST
ENDERLE


GEBIRGSPANORAMA 
VOM SEEGER BERG


JOHANN
NEPOMUK
MÖSMANG

 


ALLGÄUER
ERWECKUNGS-
BEWEGUNG


BALTHASAR
RIEPP


KAPELLENWEG


GENOVEVA
WEBER (GEB.
BRENNER)

SEEG UM 1500

SEEGER
KAPELLENWEGE
 

EMMENTALER RADWEG 

DIE ORGELBAUER HAASER

DER ERSTE FENDT

SEEGER
IMPRESSIONEN

EDWIN ERICH
DWINGER

MUSEum d'Seeger Hoimad  

PFARRER KARL
KNAUS

PFARRER ALOIS MEISBURGER

 

PIUS LOTTER

 

THEODOR WAIGEL



MICHAEL GUGGEMOS SDB 


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 HEIMATMUSEUM      

Seit 1986 zeigt der Museumsverein auf einer Ausstellungsfläche von rund 820 m2 im ehemaligen Schulgebäude seine lokalgeschichtliche Sammlung. Durch den Bau des Museumsstadels 1998, in dem vorwiegend Ausstellungsstücke zur Land- und Forstwirtschaft untergebracht sind, wurde das Museum erheblich vergrößert. Überörtlich bedeutend sind eine Dokumentation zur Uhrmacherfamilie Barensteiner, auch Barnsteiner, die 1647/1837 im Gemeindeteil Kirchthal ansässig war, und ein Kirchturmuhrwerk des 18. Jh. aus ihrer Werkstatt. Die 1994 durch Zufall wiederentdeckten ehemaligen Kirchenfenster der nazarenischen Schule, die 1889/1942 im Chor der Seeger Pfarrkirche St. Ulrich eingebaut waren, verdienen ebenfalls Beachtung.

 

 Heimatmuseen als Partner der Heimatpflege

Die Bezeichnung „museal" ist heute vielfach zu einem abwertenden Begriff geworden. Man verbindet damit Erinnerungen an verstaubte Vitrinen, an eine Überfülle von gesammeltem und schlecht geordnetem Altväterhausrat, an aufdringliche Belehrung und endlos erscheinende Führungen, teils zu Recht, teils zu Unrecht. Gewiss galt für viele große und kleine Museen - und allen voran auch für die Heimatmuseen alten Zuschnitts - ehedem das Horten und zugleich „alles herzeigen" als oberstes Gebot, selbst wenn die einzelnen Gegenstände nicht unbedingt mit der jeweiligen Kulturlandschaft in Verbindung zu bringen waren. Inzwischen hat sich aber die Situation wesentlich verändert und verbessert.

Die Neuaufstellung und Neuordnung so vieler Heimatmuseen, in Bayern betreut und unterstützt durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, macht es dringend notwendig, die weitverbreitete bisherige Meinung über Bedeutung und Inhalt der Heimatmuseen zu revidieren. Sie stellen heute nicht nur eine wesentliche Bereicherung des regionalen oder lokalen Kulturlebens dar, sondern ergänzen mit ihren oft qualitätsvollen, ja einzigartigen Beständen sehr häufig die staatlichen Museen und Sammlungen und runden mit ihren Leihgaben themenbezogene Ausstellungen großen Stils ab.

Mit ihrem ausgeprägten lokalen oder regionalen Bezug sind die Heimatmuseen schließlich die erste Anlaufstelle für all jene, die etwas über die Geschichte und Kultur ihrer Heimat, ihres momentanen Wohnortes oder ihres Urlaubsortes wissen wollen. Gleiches gilt für die Erwachsenenbildung und die Schulen: Fast jedes dieser Museen verfügt zumindest über eine mehr oder weniger umfangreiche orts- oder regionalgeschichtliche Abteilung, die sowohl die historische Bildungsarbeit erleichtert als auch den Schulunterricht ideal ergänzt.

Die Heimatmuseen modernen Zuschnitts gehören somit zu den wichtigsten Partnern, Stützen und Informationsträgern der Heimatpflege in Stadt und Land.

 Quelle: http://www.heimat-bayern.de/index.php/zeige/index/id/50

 

 
 

 

 

WEITERE BEKANNTE SEEGER 

JOHANN NEPOMUK MÖSMANG [MOESMANG)
 1813-1880


Geboren 16.10. 1813 in Seeg - Gestorben 23. Mai 1880 in München

Er war ein Sohn des Schullehrers Johann de Matha Mösmang in Seeg, der später in Schongau lebte (gest. 1839).
Johann Nepomuk wurde Verwaltungsbeamter. Neben seinem Dienst machte er sich in Niederbayern als Kirchenmusiker und Kirchenkomponist einen geachteten Namen. Auch sein Bruder, der Altöttinger Lehrer Johann de Matha Mösmang (geb. 1817)
[Wohl gleicher Name wie der Vater], galt als sehr guter Musiker.

Quelle: "Ostallgäu - Einst und Jetzt" Hrsg. Aegidius Kolb OSB und Ewald Kohler S. 996

Komposition: Komm heil ...


Als Nachfolger des Schullehrers und Organisten Guggenmos (er wirkte 1750 - 1792 in Seeg) kam 1792 Johannes Mößmang von Wertach nach Seeg. Er bewohnte das Mesnerhaus, an dessen Stelle 1872 das jetzige 'alte' Schulhaus zu stehen kam. Interessant ist die Eingabe beim Kurfürsten ihn "mit einer Beylage an Geld oder an Getreid gnädigst zu unterstützen."  Die Eingabe endet mit dem Versprechen: 

"Für welche höchste Gnade ich durch gedoppelten Fleiß,

und möglichste Verwendung auf meinen Schuldienst mich zeitlebens dankbar erzeigen werde. 

Erstrebe mit pflichtschuldigster und tiefester Ehrfurcht

Euer Kurfärstlichen Durchlaucht 

Meines Gnädigsten Färsten

und Herrn

unterthänigst gehorsamster

Johannes Mösmang Schullehrer"

Von Michael Feneberg gibt es aus dem Jahre 1797 ein Zeugnis für "Johann von Matha Mößmang".
Im Verzeichnis der Lehrkräfte ist als nächster Schullehrer Bernhard Krätzinger (gest. 1874) ab 1.12.1815 erwähnt. 

 

Eintrag im Bayerischen Musiker-Lexikon Online

Moesmang (Mösmang), Johann N. (Johann Nepomuk)

erstmals erwähnt 1867, letztmals erwähnt 1879

Musikalischer Beruf: Komponist

Wirkungsorte: Altötting, Griesbach

Weiterer Beruf: Verwalter

Werke: 

Isarklänge (Walzer für d. Piano Forte ...)

Erheiterungs-Walzer (1834) - Hier das Titelblatt und der Beginn

Aus den 
Forschungen zur Geschichte des Wilhelmsgymnasiums München
von Peter Kefes

"Der Vater der beiden Mösmang scheint zwischen 1813 und 1822 als Lehrer nach Schongau gewechselt zu sein. Das erklärt auch, warum bei Johann Nepomuk, der eindeutig in Seeg geboren ist, in den Universitätsmatrikeln als Heimat durchgehend Schongau angeben wird. Bis ins späte 19. Jahrhundert wurde darunter nicht der Geburtsort, sondern der letzte Wohnort verstanden. 

Johann Baptist Mösmang studierte nach dem Gymnasialabschluss in München vier Semester Philosophie (= Grundstudium) und dann zwei Semester Theologie, verließ dann die Uni, vermutlich um sich an einem Lyzeum (damals eine Art Theologische Hochschule) für den Priesterberuf vorzubereiten. Allerdings mit nicht allzu großem Erfolg, denn er verbrachte fast sein ganzes Leben als kärglich bezahlter Frühmessbenefiziat in Paffenhofen a.d. Roth.

Johann Nepomuk studierte in München nach dem zweisemestrigen Philosophiestudium Jura und trat nach absolvierten Staatsprüfungen in den bayerischen Staatsdienst. Sein Personalakt müsste demnach im Bayerischen Hauptstaatsarchiv liegen."


Mösmang, Johann Nepomuk    (Bezirksamtmann)

* 16.10.1813 Seeg                              +

V: Johann, Lehrer  M: Ottilie

abs. 1836

Studium an der Universität München (LMU):

WS 1836/37              Philosophie
SS 1837                     Philosophie

WS 1837/38              Jura
SS 1838                     Jura

WS 1838/39              Jura
SS 1839                     Jura
WS 1839/40              Jura
SS 1840                     Jura
WS 1840/41              Jura
SS 1841                     Jura

1857 Eintritt in den Historischen Verein von Oberbayern
als  Landgerichtsassessor in Altötting, 
1862 Bezirksamtmann in Wegscheid, 
1865 Bezirksamtmann in Griesbach, 
1873/74 Bezirksamtmann in Altötting. Tod /Austritt 1880 ?

 (Jbb. d. Hist. V. v. Obb.)

Die Absolventen des Wilhelmsgymnasiums München (1562-1914)
Name Vorname Absolvia Geburtsort und -datum Beruf des Vaters
Moesmang Johann Baptist 1842 Schongau Lehrer
Moesmang Johann Nepomuk 1836 Seeg Lehrer

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GENOVEVA  (GENOVEFA) WEBER  ( 1764 - 1798) 

Geborene Brenner, Mutter des Komponisten Carl Maria von Weber und angeheiratete Tante von Wolfgang Amadeus Mozart


Genoveva Weber wurde  am 2.1.1764 in Marktoberdorf als Tochter des fürstbischöflichen Hofschreiners Markus Brenner geboren [ der weltlicher und geistlicher Fürst Clemens Wenzeslaus hatte seine Sommerresidenz in Marktoberdorf - damals Oberdorf] . Seine Spuren lassen sich bis in den Weiler Dederles bei Seeg  (Georg BRENNER,  geboren um 1620 in Dederles) zurück verfolgen. Genovefa heiratete mit 21 Jahren am 20.8.1785 den aus Freiburg stammenden 52 jährigen Theaterimpresario Franz Anton von Weber.  
Sein Bruder Fridolin Weber (d.Ä.) war der Vater von Wolfgang Amadeus Mozarts Frau Constanze. Genovefa Brenner wurde durch diese Heirat also eine angeheiratete Tante von  Wolfgang Amadeus Mozart.
1786 wurde in Eutin der erste Sohn Genovefas, der Komponist des Freischütz Carl Maria von Weber (1786 - 1826) geboren. Bald nach der Geburt von Carl Maria zog Genovefa Weber 1787 mit ihrem Mann nach Hamburg, wo er eine Wandertheater -Kompagnie gründete und in dieser Umgebung ihren Sohn Carl Maria aufzog.  Sie gastierte  mit ihrem Ensemble um 1794 auch in Weimar bei Goethe. 

Sie starb mit 34 Jahren1798, an Schwindsucht. Sie ist zusammen mit Leopold Mozart und Constanze Mozart  auf dem Friedhof von St. Sebastian in Salzburg im Familiengrab beigesetzt.

 

 


 

 

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P. Michael Guggemoos SDB (1932 - 2011)


geboren am 14. Januar 1932 in Seeg im Allgäu
Ordensprofess am 15. August 1951 in Ensdorf
Theologie- und Philosophiestudium in Benediktbeuern (1957 - 1962)
Priesterweihe am 29. Juni 1962 in Benediktbeuern
[ In Erinnerung ist mir das Primizbaumklettern im Garten seines Elternhauses in der Bahnhofstraße]
Studium der Medizin, Biologie und Chemie in Würzburg (1962 - 1968)
Referendariat in München (1968 - 1968)
Lehrer für Chemie, Biologie und Religion in Buxheim (1968 - 2009)
Stellvertretender Schulleiter in Buxheim (1974 - 1992) - Marianum in der Trägerschaft 
der Salesianer Don Boscos
gestorben am 12. März 2011 in Seeg im Allgäu an seinem Krebsleiden 

 





Pfarrer Alois Meisburger  (1941 - 2007)


Beim Trauergottesdienst für Pfarrer Alois Meisburger in Pfronten erklang  "ein von Meisburger selbst verfasstes Lied, das Aufnahme im „Gotteslob“ [hier zum Lied] gefunden hat. Die Kirchenchöre Seeg und Pfronten hatten sich zum großen Chor vereint. Die Trauerpredigt hielt Bischof Dr. Walter Mixa, der 34 Jahre zuvor in Oberstaufen bei Meisburgers Primiz gepredigt hatte. „Behaltet den Gürtel an und brennende Kerzen in Euren Händen“, zitierte er die Worte Christi aus der Bibel. Diesem Aufruf zu ständiger Bereitschaft, das Licht Gottes in die Welt zu tragen, habe sich Meisburger stets bemüht, gerecht zu werden, so der Bischof. 
Nach zehn Jahren als Kaplan der Augsburger Pfarrei St. Pius wechselte Meisburger für 18 Jahre als Pfarrer nach Pfronten.  „Alle in Pfronten sprechen sehr liebevoll von ihrem 'Meisi'“, habe er damals gehört. Es folgte der Ruf nach Augsburg, wo Pfarrer Meisburger in St. Moritz die City-Seelsorge mit aufbaute. Zurück „in seinem geliebten Allgäu“ übernahm Meisburger die Pfarreien Seeg und Lengenwang. Die Großartigkeit von Kirchen wie in Pfronten und Seeg sei ein „Spiegelbild der Herrlichkeit Gottes“, so Mixa, und nicht Protz oder Pomp, wie manche kritisierten. So habe sich Meisburger zusammen mit dem früheren Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel für die Restaurierung von St. Ulrich in Seeg eingesetzt, „einer der schönsten Kirchen im Bistum“.

Auch Bundespräsident Horst Köhler hatte Meisburgers Engagement in diesem Sommer kennen gelernt. Dass der Pfarrer, der so viel Freude am Leben und seinem Projekt ausgestrahlt habe, so kurz vor Abschluss der Arbeit gestorben ist, sei tragisch, so Köhler in einem Kondolenzschreiben. Für die Gemeinde Seeg gab Bürgermeister Manfred Rinderle der Fassungslosigkeit Ausdruck. Noch einen Monat zuvor habe Meisburger bei der Beerdigung seines Amtsvorgängers Paul Ganal bedauert, dass es diesem nicht mehr vergönnt war, die Wiedereinweihung der Pfarrkirche St. Ulrich zu erleben. Niemand hätte gedacht, dass auch Meisburger selbst das für den 7. Oktober geplante Fest nicht erleben könnte. Pfrontens Bürgermeister Beppo Zeislmeier erinnerte daran, wie viel Meisburger in seinen 18 Jahren in der Gemeinde in Bewegung gebracht habe, unter anderem mit dem Bau des Pfarrhofs und des Pfarrheims. Meisburgers lebensnahe, offene und kritische Haltung zu aktuellen Fragen des Lebens und Glaubens, hätten ihn sehr beeindruckt.

Sehr bewegt nahm Manfred Gemkow von Meisburger Abschied. Im Quartett „belcanto“, in dem beide sangen, sei man sich sehr nahe gestanden. Deshalb wisse er auch, wie sehr Meisburger persönliche Kritik der vergangenen Monate getroffen habe: „Es ist leichter eine Kirche zu restaurieren, als verkrustete Verhaltensweisen in den Köpfen mancher Menschen zu ändern.“

Aus der Allgäuer Zeitung  19.09.2007

Wie gemalt, der Himmel über Seeg am 23. August um 19 Uhr

 am 23. August um 19.20 Uhr




um 19.30 Uhr

Der Abendhimmel gespiegelt im Deckenfresko von St. Ulrich




Das Juwel bei Nacht


Sein Lied im Gotteslob aus dem Jahre 1980

 

Bei der rechten Pauke hat der Maler Franz Kugelmann aus Kleinaitingen ein Liedblatt gemalt, auf dem die ersten Zeilen des Liedes erkennbar ist, das der verstorbene Pfarrer Alois Meisburger 1980 vertont hat. 


 

Pius Lotter  (1922 - 2008)


Sein Lebenslauf 

Geb. am 27. Juni 1922 um 5.00 Uhr in Pfronten-Kappel, als 5. Kind

Eltern: Thomas Lotter und Anna geb. Stick

7 Jahre Volksschule in Pfronten-Kappel

1 Jahr Sonntagsschule,

2 Jahre Berufsschule

3 Jahre Gärtnerlehre mit Abschluss der Gesellenprüfung und

weitere Ausbildung als Maschinenschlosser

Von 1940 – 44 Soldat bei der Luftwaffen-Flak

Der Wunsch einer Ausbildung zum Förster scheiterte am Zweiten Weltkrieg.
Der Wunsch den Lehrerberuf zu ergreifen zerschlug sich, da dies nur in Aschaffenburg möglich war. Sprecher beim Bayerischen Rundfunk zu sein, wurde vom Elternhaus als nicht ehrenwert angesehen.

Bis 1947 in amerikanischer und französischer Gefangenschaft

10. Mai 1948:  Heirat mit Pia Hauber, 
5 Kinder: Bärbel, Pia, Peter, Andrea und Thomas
7 Enkel und einen Urenkel

 

In den vergangenen Jahren aktiv als Kommandant bei der freiwilligen Feuerwehr in Pfronten-Kappel

 

Naturschutzreferent in der Bergwacht - Bereitschaft Pfronten-Nesselwang

 

Gründungsmitglied vom Heimatverein Pfronten und 50 Jahre Mitgliedschaft, davon 20 Jahre Vorsitzender

 

Über 30 Jahre Vorsitzender vom Gartenbau und Landespflege Seeg

 

Mitgründer und Mitglied des Mundartkreises

 

18 Jahre Gemeinderatsmitglied in Seeg

 

Berater beim Heukurverband Pfronten

 

Erster Bestell - Nikolaus in Nesselwang

 

Kenner der Heimatgeschichte und des Brauchtums. Mit seinem botanischen Wissen und als Kenner des Allgäuer Dialekts war er immer wieder gefragter Gesprächspartner bei Rundfunk und Fernsehen.

 

Auszeichnungen:

 

Goldene Rose des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

Bürgermedaille Pfronten

(Quelle: Andrea Lotter)


„Vorwiegend heiter”, so gestaltete sich der Mundartabend „Los amol” am 24. Mai 2007 im Kurhaus in Fischen. Der Einladung von Xaver Renn als Gastgeber gefolgt waren Fridl Müller und Beate Lipp (Oberallgäu), Leo Jäger (Westallgäu), Pius Lotter (Ostallgäu - 3. von links) und Waltraud Mair (Unterallgäu). In mehreren Runden brachten sie Gedichte und Geschichten zu Gehör über Vergangenes und Heutiges, über Mensch und Natur. Heiterkeit kam auf, wenn – manchmal drastisch – geschildert wurde, in welche Schwierigkeiten ein biederer Allgäuer kommen kann, wenn er mit dem heutigen „Lifestyle” konfrontiert wird. Für musikalische „Erholung”zwischen den Vortragsrunden sorgte die Gruppe »Saitensprung«.


Bildstock des Bruders Georg hat endlich einen würdigen Platz erhalten

"Schön, dass wir am 246. Todestag des Bruders Georg (hier mehr  . . .) den Bildstock einweihen können», freute sich Bürgermeister Beppo Zeislmeier aus Pfronten. "Das haben wir dem verstorbenen Pius Lotter zu verdanken. Er hat im Jahr 1995 die von einem Füssener, dem damals in Augsburg studierenden Klaus Pfeifer, aus einem Lindenstamm geschaffene Skulptur nach Pfronten gebracht." Die Suche nach einem geeigneten Standort habe 13 Jahre gedauert. Das gelungene Werk stehe nun an dem richtigen Platz.

Der Dank der Kreuzegger gebühre dem Künstler, der "dem Geist der Person Bruder Georg in einmaliger Schlichtheit Ausdruck verliehen hat". Nun werde endlich ein Versprechen an Pius Lotter eingelöst, der in «unzähligen Gesprächen darum gebeten hat, dass diese Figur in Kreuzegg einen würdigen Platz bekommt".

Quelle: Allgäuer Zeitung vom 9.10.2008

Zum Bruder Georg Weg in Pfronten . . .

 

GEORG VON REGENSBURG, 1696 – 1762, Pfronten-Kreuzegg, Regensburg. Deutschland. Laie. Der Prozess wurde eingeleitet in Rom und Regensburg. Das Dekret über die Gütigkeit des Prozesses wurde erlassen am 7. März 1781. Das Dekret Non cultus wurde erlassen am 24. September 1785. Das Dekret über die Gültigkeit des Prozesses am 30. September 1852. Protokoll im Verzeichnis der Prozesse der Kongregation: Archiv: G 35. Ehrwürdig.

Peter Dörfler beschreibt in "Die Gesellen der Jungfer Michline" die Geschichte des Kapuzinerbruders. 

Sein Grabmal von Peter Dörfler auf dem Friedhof der 
Winthirkirche München - Neuhausen


Zur Erinnerung an PIUS LOTTER, der am 11.4.2008 verstarb.

Eine Begegnung mit PIUS LOTTER, einem Allgäuer/Pfrontner/Seeger- Original (Die Reihenfolge ist austauschbar!).  PIUS ist am 27.6.1922 in Pfronten-Kappel geboren worden. Er war sein Leben lang der Natur auf's intimste verbunden (Danke für das
Wildkräuter Kochbuch aus dem Verlag Tobias Dannheimer, Kempten, das er zusammen mit Bernd Trum herausgebracht hat). Seine Hobbys waren Allgäuer Brauchtum und Mundart, Malen, Zeichnen und Holzschnitzen. Er war Pflanzenkenner - und liebhaber aus Leidenschaft und Führer von Kräuterwanderungen.

Er gab mir originelle, sprachtheoretische Hinweise, die ich hier eigenmächtig weiterdenke:

1. Wie sagt man auf allgäuerisch: "Ich hab dich lieb" ?

"I hob di liab" ? Nein "liab" ist oberbayerisch.
Im Allgäu sagt man: "I moag di."

Aber wie sagt man dann: "Sei lieb!" also die Befehlform?
Unsere Theorie: Die Allgäuer haben in ihrer Sprache (lt. Pius Lotter kein Dialekt, sondern die ursprüngliche Sprache - und Hochdeutsch ist nur eine künstliche Vereinheitlichung!) immer schon erkannt, dass man Liebe nicht befehlen kann. Deshalb ist es nur konsequent, wenn es dafür auch keinen Ausdruck gibt.

2. Warum heißt das menschliche "Hinterteil" "fidle" ?

Womit können wir Tönen? Woraus kommen Laute?

Lateinisch heißt:
fidicen=Lautenspieler
fidicula=kleine Laute

Wäre das nicht eine schöne Herleitung, auch wenn sie wissenschaftlich nicht gesichert werden kann?

Ein Artikel in der SZ:  "Legst’ mi im April, dann komm’ i wann i will"

Mehr zur Allgäuer Sprache (Mundart - Mundkunst!)

 

Da würde sich der Pius freuen!
 1. Platz für den Seeger Dorfanger

«Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume» des Ostallgäuer Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege 
 

"Die Freihaltung, Pflege und Ausstattung des etwa acht Hektar großen Angers in der Mitte des Dorfs zeuge von Wertbewusstsein und Gemeinschaftssinn, heißt es in der Begründung der Juroren für den ersten Preis. "

Quelle: Allgäuer Zeitung 7.7.2011

 


Foto von Heinrich Scherbaum jun.


 


Foto von Heinrich Scherbaum jun.


SEEG ALS WAFFENLIEFERANT?

Kaiser Maximilians machte - nach bislang unveröffentlichten Regesten [Als Regest (lat. res gestae = „die getanen Dinge“) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts einer mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Urkunde]- auf dem Weg von Italien nach Holland vom 13. bis 18. März 1508 in der Stadt Kaufbeuren halt, "nur rund einen Monat nach der Kaiserproklamation im Dom von Trient. Das bestätigt Manfred Hollegger von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Doch was tat Maximilian damals in Kaufbeuren, wo er seit 1504 ein eigenes Haus besaß – das rund 100 Jahre später zur heutigen Dreifaltigkeitskirche umgebaut wurde?"

"400 Landsknechte aus dem Allgäu und dem Lechtal“ schickte er nach Lienz, gab die Zahlung von 2000 Spießen aus Eschenholz in Auftrag, die er bei Jörg Möser aus „Sygk“ bei Füssen bestellt hatte – gemeint ist wohl Seeg.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Kaiser Maximilian baute die auf der Kuppe des Hügels über dem Schwaltenweiher liegende Burg Falkensberg - heute Goldhasen- aus. Er kaufte die Schwaltenmühle, die damals "zu den Mösern" hieß und ließ den Schwaltenbach zu einem Weiher aufstauen. Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg durch die Kaiserlichen Truppen zerstört, damit sie den Schweden nicht in die Hände fallen konnte.

Quelle: Pia Boeck - "Seeg - wie es war - wie es ist "




 

DIE ORGELBAUERFAMILIE HAASER  

Quelle: Hermann Fischer und Theodor Wohnhaas: "Allgäuer Orgelbauer der Barockzeit"  im Allgäuer Geschichtsfreund  Nr. 107, Seite 63 - 65 - Gefunden von Albert Wahl, Seeg



Franz Anton Haaser (1763 - 1825) eröffnete  1794 eine Orgelbauerwerkstatt in Stiefenhofen im Kreis Lindau. Er war gleichzeitig auch Lehrer. 1818 zog er nach Rückholz und später nach Seeg, wo er auch starb. "Sein Werkverzeichnis ist beachtlich, allerdings konnte er nur kleinere Orgeln bauen. Erhalten geblieben sind die Instrumente in Mittelberg, (1802, heute in Baad), Ziegelbach (1806), sowie die Prospekte in Fischen (1810), Seifriedsberg (1817) und Lindenberg (1821). Weitere Werke: Scheidegg (1794), Weiler (1798), Lingenau(1799), Treherz (1804), Damüls ( um 1809), Bezau (1813), Dornbirn (1818), Maierhöfen und Großdorf (1819), Türkhein (1824), "letztes Werk des alten Haaser".

 

"Zwei seiner Söhne des Meisters setzten die Werkstatt in Seeg fort: Remigius [Remig] Haaser (1797 - 1860) und Johann Martin Haaser (1806 - 1843).  . . . Die Lindenberger Orgel, die noch der Vater in Auftrag hatte, war wohl sein [Remigius] Meisterstück. Dann erweiterte er das Arbeitsgebiet vom Allgäu über Voralberg bis in die Nordostschweiz aus. Bemerkenswert sind auch seine originellen klassizistischen Orgelgehäuse, zum Teil mit in die Brüstung integrierten Positiven. Etwa 1835 verlegte er seinen Wohn- und Werkstattsitz von Seeg nach Immenstadt. Aus seinem Schaffen seinen genannt die Orgeln in Niederstaufen (1828), Schnepfau (1832), Mellau (1834), Immenstadt (1835), Langegg (1840), Thalkirchdorf (1841), Lindau-Aeschach (1843), Dornbirn (1844), Balderschwang (1846), Niedersonthofen (1852), Rickenbau/Graubünden (1857), Jona/Schweiz (1859) und Bertholdshofen (1860, vom Sohn vollendet, erhalten)."

 

Wer weiß mehr über die Orgelbauerfamilie Haaser ?  

Wo war die Werkstatt in Seeg, eventuell in einem Weiler?




 

 

 

ORTSERKUNDUNGEN 

JODQUELLE (MARIENQUELLE) - "A g'salzene Lache"

 In der Staatsbibliothek in München habe ich eine Schrift aus dem Jahre 1894 gefunden. Ihr Titel:


Die MARIENQUELLE
eine neu aufgefundene
Jodquelle
in der Nähe von Seeg bei Füssen

------

München 1894

Druck der Akademischen Buchdruckerei von F. Straub

 

 


Ein Zeitzeugnis, der wohl eine verschenkte Chance dokumentiert, wenn man die kommerzielle Verwertung in den Vordergrund stellt? Wie würde Seeg heute ausschauen? 
Hier der wesentlichste Inhalt.

Auffindung der Quelle

     Obgleich die Marienquelle bei Seeg nur eine sehr kurze
Vergangenheit aufzuweisen hat, da sie kaum 8 Jahre alt,

daher wohl die jüngste der Jodquellen ist, so muss sie doch
dessenungeachtet nach der Zusammensetzung des Wassers als
eine der bedeutendsten angesehen werden. Wahrscheinlich
war sie schon vor vielen Jahrhunderten bekannt, wie aus weiter
unten mitzuteilenden Beobachtungen sich ergibt, ist aber dann
der Vergessenheit anheim gefallen und erst neuerdings wieder
aufgefunden worden.

     Durch Bezeichnungen und Mitteilungen aus dem Volks-
mund wurde Lehrer
Musch in Seeg vor einigen Jahren auf
diese Quelle aufmerksam.

     Seit altersher wurde eine Quelle, um welche sich ein
kleiner Tümpel gebildet hatte, an dem Fusse des Nordabhanges
eines von Osten nach Westen sich ausdehnenden Höahenzuges,
welcher den Namen 
Sulzberg  trägt, als "g'salzene Lache"
bezeichnet. Ferner wurde vom Volke die Mitteilung gemacht,
dass im Sommer das Vieh von der Weide halbe Stunden weit
herkomme, an klarem fliessenden Wasser kleiner Bäche vor-
beieile, um mit dem Wasser der g'salzenen Lache seinen Durst
zu löschen. Dieses brachte Lehrer Musch auf den Gedanken,
dass sich das Wasser dieser Quelle von dem gewöhnlichen
wesentlich unterscheiden müsse. Bestärkt wurde er in seiner
Ansicht durch den schwach salzigen bis bittern, laugenhaftem
Geschmack des Wassers.

     Deshalb veranlasste er Prof. Lipp an der klg. Industrie-
schule in München dasselbe einer chemischen Analyse zu unter-
werfen, wobei es sich als das Wasser einer der reichhaltigsten
Jodquellen ergab. Nach diesen Erfolgen wurde die Quelle
sorgfältig gefasst. Das Wasser des Tümpels wurde ausgepumpt
und eine geräumiger Schacht gegraben. Ueberraschender Weise
stiess man dabei unter einer etwa 50 cm dicken Humusschichte
auf eine starke, noch gut erhaltene Holzeinfassung, die auf
einem zerklüfteten Felsenbecken aufgelegt war. Daraus darf
wohl gefolgert werden, dass die Quelle schon früher, vielleicht
vor vielen Jahrhunderten benützt wurde, denn zur Bildung
einer so dicken Humusschichte, wie sie sich über der Holz-
fassung abgelagert hatte, war jedenfalls eine sehr lange Zeit
notwendig. Leider konnte weder von den ältesten Leuten der
Umgebung noch etwa aus schriftlichen Aufzeichnungen irgend
welche Angabe über eine frühere Verwendung der Quelle in
Erfahrung gebracht werden. Der Grund des Quellenschachtes
besteht aus mergeligem Molassessandstein, der gleichsam ein
Felsenbecken bildet. Daraus entspringt jetzt nach dem 
Hiwegsprengen von mehreren Felsstücken aus 3 Spalten das Wasser
dieser interessanten Jodquelle in einer Tiefe von 3 1/2 Metern.
Die Fassung wurde unten in Beton, weiter oben in Holz mit
grösster Sorgfalt ausgeführt, so dass eine Vermengung gewöhn-
lichen Wassers mit dem Jodwasser ausgeschlossen ist. Bis
jetzt ist nur für den Versand des Wassers Vorkehrung getroffen.

     Die Marienquelle ist 4 Kilometer östlich von dem Pfarr-
dorfe Seeg entfernt. Sie befindet sich an dem Saume eines
Wäldchens, an dem Fusse vom Nordabhange des schon er-
wähnten Sulzberges. Dieser ist mit schattigen Laub- und Nadel-
holzwaldungen bewachsen. Auf dessen Höhe geniesst man
einen überraschend grossartigen Ausblick in die Alpen.

     Das anmutige gelegene Pfarrdorf Seeg, das eine Höhen-
lage von 854 m über den Meeresspiegel hat, eine Station
der Lokalbahn Oberdorf - Füssen, und kann von da aus Füssen
in einer halben Stunde mit der Bahn erreicht werden. Wegen
seiner sehr gesunden Lage, seiner romatischen Umgebung 
und seiner Nähe bei Füssen und Hohenschwangau würde es
sich auch als Sommeraufenthaltsort sehr gut eigen.

Dann werden die Eigenschaften und Zusammensetzung des Wassers 
im Detail erläutert um dann auszuführen bei welchen Krankheiten sich 
das Wasser besonders bewähren soll:

Scrophulose, Hautkrankheiten (Flechten), dann namentlich bei den 
meisten spezifischen frauenkrankheiten (bei Fluor albus wurden schon die
schönsten Erfolge erzielt), bei Krankheiten der Sexual- und Harnorgane,
bei Syphilis und deren Folgekrankheiten, bei Drüsenanschwellungen,
Kropf, bei Krankheiten de Atmungs- und Verdauungsorgane u.s.w.

Also dann gute Gesundheit ....

Ferdinand Musch - Pionier des Fremdenverkehrs in Seeg und Entdecker der Jodquelle

Ein fast Vergessener

Aus der Allgäuer Zeitung vom 28.1.2010

«Er ist einer der ganz großen Seeger», hebt Bert Wahl hervor. Denn als der gebürtige Kemptener 1882 als Leiter der Dorfschule nach Seeg kam, brachte sein Kommen einige Veränderungen mit sich. Jodquelle, Aussichtspavillon, Moorbad oder Dorfgestaltung - «Musch war ein weit voraussehender Touristiker», weiß Wahl. Dazu kümmerte sich Musch um einige andere Dinge - auch, um mitunter das spärliche Lehrergehalt aufzubessern. Er war Mesner, Organist, Leiter des ersten Seeger Kirchenchors, Mitbegründer des Verschönerungsvereins und einer Theatergruppe. «Es gab viele Sachen, die man ihm gutschreiben kann», sagt Wahl.

Doch Musch hatte es nicht immer leicht. Oft wurde er belächelt, etwa als er dem Rätsel um die «gesalzene Lache» nachging - einer Pfütze in der Moorlandschaft östlich vom Weiler Burk, zu der viele Wildpfade führten. Er wollte wissen, warum es die Tiere gerade zu diesem Tümpel zog. 1890 grub er dort mit seiner Schaufel herum, als er auf eine Quellfassung aus Eichenholz - vielleicht sogar aus Römerzeiten - stieß. Die Quelle war offensichtlich schon einmal benutzt worden und dann in Vergessenheit geraten. Der Pädagoge ließ das Quellwasser untersuchen. Der Befund ergab, dass es sich um heilendes Jodwasser gehandelt hat. Musch kaufte den Boden der Quelle und versuchte, das Wasser zu vermarkten. Vergebens. Denn er fand kaum Investoren. Nach Muschs Tod verkauften die Erben die Quelle an die Bad Tölzer AG für 20000 Reichsmark, wodurch dieser Kurort letztendlich Weltruhm erlangte.

Muschs Visionen und Gedanken waren ihrer Zeit weit voraus: So war er 1864 Gründungsmitglied des Verschönerungsvereins. 1897 entstand unter seiner Ägide die erste Moorbadeanstalt mit Umkleidekabinen, Erwachsenenbecken, Kinderbecken, einem nicht einsehbaren Bereich für das Frauenbaden sowie ein Sprungbrett. Die Bauten im Seeger See waren über einen Steg mit dem Ufer verbunden. Die Gesamtbaukosten betrugen 1157 Reichsmark. Laut Vereinschronist wurden bereits im ersten Jahr rund 1000 Badekarten verkauft. «Eine tolle Pionierleistung in der damaligen Zeit», nennt Bert Wahl die Errichtung einer Aussichtsplattform am Seeger Berg. 1900 ließ Ferdinand Musch dort einen fünf Meter hohen Aussichtsturm bauen. Dort konnten die Feriengäste Rast machen und das Panorama genießen.

Im selben Jahr baute Musch ein Haus mit einer kleinen Gemischtwarenhandlung - heutige Bahnhofstraße 22. 1904 ließ er sich aufgrund einer Krankheit pensionieren und starb ein Jahr darauf. Sein damaliger Grabstein ist inzwischen durch einen neuen ersetzt worden, auf dem allerdings nur der Name der Tochter Wilhelmine Musch erscheint mit dem Zusatz: «deren Eltern und Geschwister».

 




(Wieder) gefunden
dann wohl im Jahre 1886)

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Aus: Marcus Singer - Seeg und Umgebung in Geschichte und Sage - Ein Allgäuer Heimatbuch  - 1930

 

 

 

 

 

Ort der Kräfte verleiht

 

Die "Süddeutsche" (Helmut Mauró) berichtet von der Pianistin Janina Fialkowska. Ein Tumor im Arm drohte ihre internationale Karriere zu beenden. Sie kann heute wieder spielen und sagt von sich selbst: "Ich spüre, dass ich jetzt mehr von dem verstehe, was hinter der Musik ist." Bei einem Spaziergang auf den 'Senkele' in der Gemeinde Seeg erzählt sie, dass es dieser Blick hinunter auf den Hopfensee ist, nach Neuschwanstein und hinauf zu den sonnenbeschienenen Berggipfel, der sie immer wieder berührt. "Sie hatte sich damals ein Foto schicken lassen von diesem Paradies und es auf ihrem weißlackierten Nachtkästchen plaziert im New Yorker Sloan Kettering Memorial Cancer Center, wo es zwischen all den Apparaten und den vor sich hinsterbenden Krebspatienten nicht viel Ermunterndes zu sehen gab. Welches Glücksgefühl die Pianistin nun bei ihrem Spaziergang im Allgäuer Voralpenland empfindet, kann man sich kaum vorstellen, denn ihr Karriereende mutet ebenso tragisch an wie ihr Comeback wundersam."


Am 14. 1. 2010 schrieb Joachim Kaiser in der SZ über das Comeback von Janina Fialkowska (Konzert in Augsburg - Klavierkonzert  in f-Moll, Opus 21):

" Alle Hörer waren benommen. Wir hatten staunend erlebt, was Chopin fordert, wie schwer , wie reich, wie rätselhaft seine Kunst nach wie vor wirkt."  

Kaiser zitiert auch Proust, bei dem es über Chopin heißt: " Melodien, die mit sich windenden Hälsen so freischwebend umhertasten, dass man hofft, sie mit weichem Schlag wieder landen zu hören . . . Und wirklich kehren sie . . . wie auf einem kristallenen Spiegel wieder zurück und treffen den Hörer mitten ins Herz".



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Wappen von Seeg (seit 1951)

In Rot ein silbernes Segelboot

Der Entwurf zu dem Wappen entstand im Rahmen eines Wettbewerbs, zu dem die ortsansässigen Künstler aufgerufen waren Das Wappen weist auf die seenreiche Umgebung der Gemeinde hin. Die Farben Rot und Silber erinnern an die Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Augsburg. In Seeg unterhielt das Hochstift ein eigenes Am[m]annamt innerhalb der Pflege Füssen. Vom ältesten überlieferten Ortsadel, den um 1175 bezeugten Herren von Seeg, einem Dienstmannengeschlecht, sind keine heraldischen Zeichen überliefert. Seit 1514 ist für eine Familie Secker, auch Seeger und Seger genannt, die in Füssen und Kaufbeuren lebten, ein Wappen überliefert, das ein Segelschiff im Stil einer mittelalterlichen Kogge zeigt. Es lässt sich allerdings nicht nachweisen, ob die Familie mit dem Ort Seeg in irgendeiner Weise verbunden war.


Meines Wissens stammt dieser Entwurf von Helga Lenkeit, die das Wappen auch in mein Poesiealbum zeichnete.
 

 

 

  Diese Sonderbeilage erschien am 23. September 1951, der Text stammt von Pius Böck

  
Und hier das Festprogramm:


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um 1905 am oberen Brunnen

Wo ist das Bild wohl aufgenommen?

SEEG CA.1920

DER ERSTE FENDT "GING" NACH SEEG

 

Die handwerkliche Tradition der Familie Fendt geht zurück bis an den Anfang des 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1635 ließ sich Schlossermeister und Turmuhrbauer Sylvester Fendt im Alter von 34 Jahren in Oberdorf (heute Marktoberdorf) nieder und begründete die Oberdorfer Fendt-Linie. Die Kirchturmuhrenherstellung wurde über einige Generationen betrieben.
Im Jahr 1898 übernahm Johann Georg Fendt als Spezialist für Turmuhren und Bleizugmaschinen den Betrieb seines Vaters Franz Xaver Fendt. Er erkannte schnell, dass die Zeit des Kirchenbaus vorbei war und begann den Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, sowie deren Reparatur.
Mit sehr viel Mut und handwerklichem Geschick gingen Johann Georg Fendt und sein Sohn Hermann inmitten der Weltwirtschaftskrise ans Werk. Ihre neue Idee war ein Kleinschlepper für die Allgäuer Wirtschaft. Nach einer etwa zweijährigen Orientierungsphase, vor allem mit dem Benzingrasmäher, war es 1930 so weit: Der erste Fendt-Dieselkleinschlepper konnte an den fortschrittlichen Landwirt Peter Guggemoss aus Burk bei Seeg im Allgäu ausgeliefert werden. Der zweite Fendt mit Dieselmotor ging im selben Jahr an den Marktoberdorfer Landwirt und Brauereibesitzer Franz Sailer. Er nannte seinen Schlepper "Dieselross". Damit war eine neue Marke geboren: Das Fendt-Dieselross.
Zum 75 jährigen Jubiläum gab's einen Dieselross für Kinder, und auch unser Ferdinand wurde damit von den Unterthingauern beschenkt.

 


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Der Kini, die Königsloge und der Käse

Quelle:  Wiesbadener Kurier

Emmentaler Radweg

 

Genuss auf dem Emmentaler-Radweg 

Vom 14.07.2007 von Wolfgang Blum ( hier Auszüge)
 
"Der Volksmund weiß es längst: Mit Speck fängt man Mäuse. Und mit Käse. Der taugt sogar für mehr. Mitunter werden damit auch Touristen angelockt. So wie auf dem Ostallgäuer Emmentaler-Radweg, der im Frühjahr eingeweiht wurde. Die 38,5 Kilometer lange Radelroute in der Allgäuer Urlaubsregion zu Füßen der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ist eine Genusstour im doppelten Sinn. Zum einen, weil sie durch grüne Wiesen an kristallklaren Seen vorbei in romantisch schöne Dörfer führt. Zum anderen, weil an der Strecke drei Käsereien liegen, die den würzigen Käse zum Verzehr anbieten und nebenbei auch noch Wissenswertes über seine Herstellung verraten .

. . .Wo Allgäuer Emmentaler oder Allgäuer Bergkäse draufsteht, ist er auch drin. Bei der Produktion der regionalen Spezialitäten sind strenge Qualitätskriterien zu erfüllen. Die Sennereien stellen die Hartkäsesorten aus roher Kuhmilch her, die ausschließlich aus dem Allgäu stammen muss. Für die Fütterung der Kühe dürfen die Bauern kein Silofutter verwenden. . . Für Alfred Becker, Leiter der Käserei Lehern in Hopferau, sind die bäuerlichen Betriebe der Umgebung Garant für die Qualität der Käselaiber, die seinen Betrieb verlassen. In der früheren Sennerei, die seit 1890 existiert, ist vor einigen Jahren ein Informationszentrum entstanden, wo die Besucher in einem kurzen Film unter anderem erfahren, dass der Käse rund ist, damit er leichter gerollt werden kann. . . .

In der Bergkäserei Weizern bei Lieben, dem zweiten Betrieb entlang des Ostallgäuer Emmentaler-Radweges, wird Käse ebenfalls bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts produziert. Ein besonderes Schmankerl sind die Kässpatzen, die den Besuchern hier jeden Mittwoch und Freitag zur Mittagszeit serviert werden.

Noch einen Hauch urtümlicher geht es in der Hofkäserei Lipp in Rückholz zu. Sie besticht durch die Lage des allein stehenden Bauernhofes inmitten der satten Wiesen. Die Lipps verarbeiten ausschließlich Milch von eigenem Braunvieh zu ihrem Käse. Im Sommer laden sie ihre Gäste jeden Donnerstag ein, die Butter fürs Brot selbst herzustellen. Anschließend wird sie mit Kräutern verfeinert und aufs herzhafte Bauernbrot geschmiert.

Wer nun glaubt, auf dem Ostallgäuer Emmentaler-Radweg sei alles nur Käse, der irrt. Die sieben Gemeinden, die sich zur Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu zusammengeschlossen haben, strahlen jeweils eigene Reize aus. Eisenberg, Hopferau, Rieden, Roßhaupten, Rückholz, Seeg und Wald laden während des gesamten Jahres zum aktiven Landurlaub ein. Naturfreunde folgen den Lehrpfad im Senkelewald, Mountainbiker freuen sich auf auf 21 ausgewiesene Touren, Nordic Walker auf den Nordic.Walking.Park.Allgäu mit 66 Routen (Gesamtlänge 420 Kilometer), Wanderer auf die beliebteste Wandererregion Deutschlands (diese Auszeichnung erhielt das Allgäu auf der Stuttgarter Touristikfachmesse 2007). Unterwegs ist für gemütliche Einkehr und eine zünftige Brotzeit gesorgt: Die Broschüre "Wandern im Allgäu" stellt 27 Berghütten und Almen vor.

Wenn man Glück hat, schenkt die Wirtin dort ein Maria-Hilf-Bier aus. Es wird im Eisenberger Ortsteil [Speiden] direkt neben einem Wallfahrtskirchlein gebraut. Das benachbarte Mariahilfer Sudhaus, eine Kombination aus Brauerei und Gasthaus, steht also unter besonderem Segen. Der Braukessel glänzt kupferfarben mitten in der Gaststube - dort wo das frisch gebraute Bier direkt an die Gäste ausgeschenkt wird."

 

 

Fernhandelsweg von Füssen über Seeg nach Augsburg?

"Die Trassen des Fernhandelsweges Augsburg-Füssen im 15. und 16. Jahrhundert" 

von Dr. Alois Koch (Schwifting) - "Lech-Ammersee-Studien" - Dritter Band

Dr. Koch zeigt die Bemühungen des Bischofs von Augsburg , den Güterverkehr auf der Achse Augsburg-Füssen durch eigenes Territorium zu leiten, um zum einen Zölle zu kassieren und zum anderen am Lechrain ein politisches Gegengewicht zur Macht des bayerischen Herzogs aufzubauen.
"Er machte eine "obere" und eine "untere" Straße ausfindig, die großteils durch den heutigen Landkreis Landsberg und ab Schongau nach Mittenwald oder Füssen führten. Weiter westlich lag die Verbindung von Augsburg über Buchloe und Kaufbeuren sowie über Seeg oder Roßhaupten nach Füssen. Dazwischen durchzog die "Kardinalstraße" über Buchloe und Holzhausen fast ohne Unterbrechung das Gebiet des Hochstifts Augsburg.

Quelle: Allgäuer Zeitung vom 04.01.08

 



 

 

 

 

 

EIGENE ZEICHNUNGEN AUS DEM JAHRE 1967



"Hinreißende Barockkirchen"

Putten in St. Nikolaus Bernbeuren
Die dem Flößerpatron St. Nikolaus geweihte Pfarrkirche wurde nach 1723
von dem bedeutenden Barockmeister Johann Georg Fischer erbaut.
Die hervorragenden Holzplastiken am Hochaltar, an den Seitenaltären und an der Kanzel
schuf der bekannte Barockbildhauer Anton Sturm aus Füssen.


In der ZEIT vom 2. Juni 2010 ist anläßlich der Landesausstellung "Bayern-Italien" ein Artikel von Renate Just erschienen der ausdrücklich die Seeger St. Ulrichs Kirche erwähnt.

"In den hinreißenden Barockkirchen am Weg nach Füssen, in Vilgertshofen oder Schongau, in Bernbeuren oder Seeg, packt einen geradezu Sammelwut nach 'welschen Kindlein'. So nannte man die Putten, als sie in Bayern noch neu waren- auch die feisten Englein mit ihren mannigfachen Verreckungen, Spielereien, Aufputzen kamen als italienischer Import nach Bayern und flattern seither scharenweise durch den Stuck bayerischer Kirchen wie Wespenschwärme um einen Zwetschgendatschi. Im Georgskirchlein auf dem Auerberg bei Bernbeuren sind sie sparsamer vertreten, wahrscheinlich ist es ihnen dort oben, auf 1055 Höhenmeter, zu kalt. Die Römer aber besiedelten strategisch auch den Auerberg, kein Wunder bei den allumfassenden Spähmöglichkeiten von dieser Anhöhe. Von den Bregenzer Alpen bis zu den Chiemgauer Bergen schweift bei klarer Sicht der Blick, zu Füßen wellt und fädelt sich das Allgäuer Kuhwiesengrün, kleine Seen spiegeln aus dem Fleckerlteppich silbern herauf."

 

MILCH UND HONIG LAND

Das "fast Paradies" oder dort, wo man gut leben kann 

 

Seeg im Allgäu, mein Heimatdorf, ist auf dem Wege zum Honigdorf. 
Mit diesem Projekt möchte Seeg mit seinen Imkern, dem Bürgerforum, den Blumenfreunden und den Landwirten nicht nur Gäste anlocken  sondern auch unsere wertvollen, emsigen Mitgeschöpfe unterstützen.  Ohne die Biene "läuft gar nichts "! "Kein Essen ohne Bienen! Besonders in der Landwirtschaft werden die Bienen als Bestäuber gebraucht – nach Rind und Schwein ist die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier. Sie bestäuben fast 70 Prozent aller Nutzpflanzen. Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Kirschen und Birnen. Bienen erhöhen die Artenvielfalt. Sie machen unsere Landschaft bunter. Sie sind auch für die Wildpflanzen und Beeren die einzige Möglichkeit, Früchte zu entwickeln. Davon ernähren sich im Herbst und Winter dann die Vögel. Wären die Insekten nicht mehr unterwegs, würden ganze Nahrungsketten durchbrochen. Eine Wiese mit Bienen hat viel mehr verschiedene Blumen und wenn eine Kuh diese Vielfalt frisst, werden Milch und Fleisch besser. "
Quelle: Internetseite der Gemeinde Seeg 

"Frische Milch ergießt sich ins Glas, dann perlt Honig hinein. Einmal umrühren - und das Wasser läuft im Mund zusammen. Man kann sich vorstellen, wie solch ein Versprechen auf ein Nomadenvolk wirkte, das vor seinem Marsch durch die Wüste mit solch einer Verheißung angespornt wurde. Vor dem Exodus aus Ägypten, bei der Berufung des Mose, spricht Gott im brennenden Dornbusch davon, dass er die Israeliten hinausführen will "in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt" (2. Mose 3,8). Das bedeutete für die Menschen damals aber etwas anderes als die weiße Milchflasche oder der goldene Honig im Supermarkt- regal. Sie verbanden damit Wälder und Grasland, eine Landschaft, in der üppige Gräser und Blumen die Bienen anlockten. Milch war ein Lebensmittel, das in allen Jahreszeiten verfügbar war; Honig verdarb zudem nicht. Wer die kargen Landschaften Israels anschaut, stellt freilich fest, dass die Vision von der Wald- und Wiesenlandschaft recht vollmundig war. Heute wirkt die Redewendung von Milch und Honig oft wie die Beschreibung einer Utopie."

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Unter den Neutönern der Gegenwart wirkt er wie ein sanfter Betender: Arvo Pärt aus Estland, Mittler zwischen Minimalismus, Gregorianik und geistlichen Themen, wird am 11. 9. 2010 75 Jahre alt . . . .  Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Kompositionen "Tabula rasa", "Fratres", "Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte" und die Berliner Messe für Chor. Seine Ästhetik kreist um eine zentrale These: "Für mich genügt es, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich."

"Im Rahmen des Projekts „Honigdorf Seeg“ ist die Errichtung einer Erlebnis-Imkerei im bestehenden Heimatmuseum geplant. Zudem soll ein Bienen-Lehrpfad mit Honigspielplatz angelegt werden. . . . In der Erlebnisimkerei wird für interessierte Besuchergruppen wie z.B. Schulklassen oder Vereine die besondere Bedeutung der Bienen anschaulich dargestellt.

Das Projekt erfüllt die strengen Kriterien für eine Leader-Förderung. . . (Es) hat Modellcharakter und Vorbildfunktion. Denn die Gemeinde Seeg ist die erste Kommune im Ostallgäu, die sich intensiv mit dem Thema Bienen und blühende Landschaften auseinandersetzt.“ Bienen tragen durch ihre Bestäubungs-Leistung im erheblichen Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen bei. Daher sei die ökologische Bedeutung des Projekts sehr groß. "

Quelle: Allgäuer Zeitung 11. 7. 2011

 

 

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