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Dieser strahlende, beherrschende Stein-Blick ist immer auch eingetrübt im Wissen und das Entsetzliche, das Menschen einander antun, ist voll der Trauer und Wehmut vor diesem umgestürzten Hafen. |
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Dienstag, 5. Mai 2009 Mit Trauer und Dankbarkeit für eine Jahrzehnte lange, reiche und faszinierende Zusammenarbeit geben wir bekannt, dass die Schauspielerin Gisela Stein gestern am 4. Mai 2009 gestorben ist. Gisela Stein, am 2.10.1934 in Swinemünde (Pommern) geboren und in Wiesbaden zur Schauspielerin ausgebildet, erlebte nach ersten Engagements in Koblenz, Krefeld und Essen ihre prägenden Jahre an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, wo vor allem der Regisseur Hans Lietzau ihr Mentor war. In seinen Inszenierungen von Frischs „Graf Öderland“ und Tschechows „Iwanow“ und „Der Kirschgarten“ spielte sie zentrale Rollen, doch auch bei anderen wichtigen Regisseuren der Zeit war sie Protagonistin: Erwin Piscator, Fritz Kortner, Niels-Peter Rudolph und seit 1970 Dieter Dorn, dem sie 1980 an die Münchner Kammerspiele folgte und so, in 20 Jahren dort und in acht Jahren im Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels, zu einer Größe des Münchner Theaterlebens und einer prägenden Figur des deutschen Theaters wurde. Über Jahrzehnte war sie in fast jeder der großen Dorn-Inszenierung zu sehen: als Protagonistin der großen antiken Tragödien („Die Perser“, „Hekabe“) und der deutschen Klassik („Iphigenie auf Tauris“, „Torquato Tasso“, „Prinz Friedrich von Homburg“), als Shakespeare-Darstellerin („Was ihr wollt“, „König Lear“, „Der Sturm“, „Cymbelin“), in Stücken der klassischen Moderne („Glückliche Tage“) und immer wieder in neuen Stücken von Botho Strauß. Ihre letzten großen Rollen im Residenz Theater waren die Mutter in Genets „Wänden“ (2003), Lissie Kelch in der Uraufführung von Botho Strauß’ „Die eine und die andere“ und die Chorführerin in Euripides’ „Bakchen“. Neben ihrer Arbeit auf der Bühne war Gisela Stein auch eine glänzende Leserin; ihr Herzensprojekt war die Rezitation der Bibel in der Übersetzung von Buber und Rosenzweig. Preise
und Auszeichnungen (Auswahl):
In Troilus und Cressida |
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Das
Spiel vom Fragen |
Ausschnitt
unter Verwendung eines |
Wir
verletzen, also sind wir - |
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Die
eine und die andere - |
Insa
und Lissie zelebrieren ihre Lebensfeindschaft aus den Verletzungen der
Vergangenheit und ordnen sie neu, für die Ankunft der letzten Hoffnung,
der Ankunft des letzten Liebhabers. Sie sind aneinander gekettet durch
die Verletzungen, die sie erfahren und sich gegenseitig schamlos
weitergegeben haben. |
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Überblick
über die Stücke von Botho Strauß(ss), |
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Auch die Schauspielerin des Jahres vereint 8 Befürworter: Es ist Sunnyi Melles als Jelena in Barbara Freys «Onkel Wanja» am Bayerischen Staatsschauspiel. Auf dem zweiten Platz (5mal gewählt) liegt der Neuzugang der Berliner Volksbühne, Birgit Minichmayr, für ihre Medea in Grillparzers «Goldenem Vließ», noch am Wiener Burgtheater, und die Trina in Frank Castorfs «Gier nach Gold», gefolgt von gleich drei Damen mit je 3 Stimmen auf Platz 3: Fritzi Haberlandt als Thalia-Lulu, Susanne Lothars Blanche in der Frankfurter «Endstation Sehnsucht» und Nina Kunzendorfs Ysé in Claudels «Mittagswende» an den Münchner Kammerspielen. (Aus dem Jahrbuch Theater heute 2004)
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| Doris Schade | ![]() |
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"Begnügen sich andere Schauspieler, mit ihrer Identität in Rollen zu schlüpfen, also die fiktiven Figuren zu okkupieren, wagt Doris Schade viel Schwierigeres. Sie will die Frauen, die sie spielt, einnehmen, gewinnen. Nicht, dass sie hinter den Gestalten verschwindet - nein, man erkennt sie noch an der klaren Artikulation, an der Sparsamkeit der genau gesetzten, nie zufälligen gestischen Zeichen - und an ihrem Lachen! -, aber nie, nein nie, drängelt sich die Schade vor die Frauen, die sie verkörpert. Sie ordnet sich ihnen unter, verhilft ihnen zu Recht und Gegenwärtigkeit; befragt jedes Wort, das sie äußert, nach dem Wert, das es besitzt, einem Menschen eine Biographie zu geben. Selbst nach 58 Jahren auf der Bühne - sie debütierte 1946 an den Städtischen Bühnen Osnabrück - wirkt sie in jeder Rolle verblüffend neu. Sie entdeckt eine Frau. Und wir entdecken eine Doris Schade, die wir noch nicht kennen. Sie ist immer eine Überraschung. Eine, die immer beglückt. Es ist eine Lüge, muss eine sein, aber auf die Frage, warum ich Kritiker geworden bin, kann die Antwort nur lauten: Weil ich Doris Schade habe spielen sehen. Niemand vermag, sich ihrer Kunst zu entziehen. Nur die Hartherzigen vielleicht, die ganz Unsensiblen und jene, die von der Liebe nichts wissen (wollen), schaffen es, ernst zu bleiben, wenn eine der Doris Schade-Frauen lacht; nicht zu weinen, wenn sie das Leid einer Gedemütigten oder Verzweifelten offenbart. Und jeder will sich verlieben, sofort und immer wieder, spricht Doris Schade von Begehren. Sie vermag, worum andere Schauspieler ein Leben lang vergeblich ringen: In den Rollen anderer verführt sie den Zuschauer, nicht allein die Shakespeare-, Kleist-, Müller-, Schwab- und Lessing-Frauen zu mögen, sondern sie, die ihnen Leben verleiht, noch dazu. Der Verwandlungsvorgang dieser Schauspielerin ist absurd schön. Doris Schade, die hinter den Figuren verschwindet, bleibt dennoch in ihnen stets auszumachen. Präsent als ein Wesen, das verzaubert. Weil es nicht mogelt, nicht trickst. Nicht schwindelt. Scheu zwar und ein wenig ängstlich, sagt sie immer die Wahrheit. Auf der Bühne und hier im Blauen Haus, der Kantine der Münchner Kammerspiele, zu deren Ensemble Doris Schade von 1961 bis heute gehört - mit einer Unterbrechung von fünf Jahren, als sie 1972 bis 1977 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg arbeitete. War es ein Glück, dieser Beruf? Sie schaut auf den hellen Holztisch, überlegt, hebt den Kopf, lächelt und sagt erst einmal: ¸¸Ich bin weniger unglücklich, wenn ich spiele." Viel später erst wird sie äußern, dass ihre Kunst, die dem Betrachter so leicht gewonnen scheint, weil Doris Schades Spiel luzide ist, schwebend, nie erdenschwer, ihr harte Arbeit bedeutet: ¸¸Bei jeder Rolle frage ich mich: Kannst Du das?" Künstlerische Verzweiflung nennt sie diese immer präsente Selbstkritik, die im Alter noch zugenommen habe. ¸¸Keine Ahnung, wie ich wirke, das müssen mir immer andere sagen. Ich weiß nur, ob ich mich in einer Rolle wohl fühle." Also schreiben wir es: Es gab und gibt keine Rolle, der Doris Schade etwas schuldig blieb. Ob verführerischer Vamp oder stille Dienstmagd, ob verbitterte Bourgeoise oder ordinärer Hausdrachen, ob Mädchen, Fräulein, Weib, ob Prinzessin oder Königin: Den Worten folgend findet sie die Biographien der anderen. Sie braucht dafür kein Regiekonzept - weshalb ihr die spielerischen Erarbeitungen, wie sie sie mit Ernst Wendt erlebte, mehr Lust bereiteten als Inszenierungen, die im Kopf der Regisseure vor Probenbeginn schon fertig waren. Sie braucht dafür keine großen Ausstattungen - weshalb ihr die Interpretationen, in denen die Dichtungen und nicht die Bilder dominieren, die liebsten sind. ¸¸Ich habe eine ganz große Freude an der Dichtung, dem Wort. Mich begeistert die deutsche Sprache immer wieder. Und Kleist ist die höchste Freude." Deshalb präsentiert Doris Schade in den letzten Jahren viele Lesungen: ¸¸Wie schön, wenn jeder Hörer Bilder im eigenen Kopf entwickelt." Ein Regisseur hat sie wie kein anderer geprägt: Fritz Kortner, der sie nach München geholt hatte und mit ihr ¸¸Othello" - sie in der Rolle der Desdemona - und ¸¸Richard III." inszenierte: ¸¸Bei ihm fragte ich mich: Warum habe ich nicht immer so gespielt? Er hat mich gelehrt, mit dem Körper umzugehen, damit das Wort Fleisch wird." So, als erstaunte sie der Gedanke, hält sie inne, fixiert den Frager nachdenklich. Schweigt. ¸¸Ja, das ist der richtige Ausdruck!" Die Augen jubilieren über den Wort-Fund. Das ist die Gabe dieser Ausnahme-Schauspielerin: Sie ist Medium für Dichtung. Ein Medium, das Ausschau hält nach Sprache, die zu dem Körper passt. Ein wenig bekümmert sinniert sie: ¸¸Gute Rollen für alte Frauen gibt"s ja nicht viele. Aber ich wünsche mir schon, dass irgendjemand noch Lust hat, mir eine Rolle zu geben." Nicht kokett, sagt sie"s, sondern (zu Unrecht) besorgt, schließlich müsse sie mit dem Gedanken leben, einmal nicht mehr Theater zu spielen - ¸¸und das schmerzt sehr." Es klingt, als fürchtete sie diesen möglichen Verlust weit mehr als den Tod. Sie denke ans Sterben, schließlich sei sie näher dran als andere. Aber, nicht so schlimm: ¸¸Am Theater ist man ohnehin ständig konfrontiert mit Sterben und Gestorben werden. Stirb und Werde ist ja jeden Tag." Ein kurzes Bedenken, dann: ¸¸Besser ist: Werde und Stirb. Oder?" Wer Doris Schade mehrmals in der selben Aufführung gesehen hat - zum Beispiel als Maria in ¸¸Was ihr wollt" oder als Claudia Galotti, als Merteuil in ¸¸Quartett" - weiß, dass diese Schauspielerin, die so präzis mit Valeurs und Tempi, mit Tonhöhe und Körpergestus umgeht, auf das Spiel der anderen eingeht und an ihrer Darstellung feilt, die Rolle an jedem Abend annimmt mit diesem Credo: Werde und stirb. Und mit der Sicherheit, dass sie spielt, weil sie spielen muss: ¸¸Wegen des Geldes darf man nicht zum Theater gehen. Man muss fleißig sein, Glück haben, einen kindlichen Geltungstrieb haben und - besessen sein." Doris Schade ist fleißig, sie hatte Glück, sie besitzt diesen kindlichen Geltungstrieb noch heute, sie ist besessen und eine der besten Schauspielerinnen in Deutschland. Sie wird heute achtzig Jahre alt - und wer sie sieht, denken und lachen hört, glaubt, sie schwindelt sich älter als sie ist. Aber Doris Schade schwindelt nicht. Nie. " C. BERND SUCHER - Quelle: Süddeutsche Zeitung - 21. Mai 2004
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Peter
Herzog Trauerfeier am 2.8.2004 im Krematorium Ostfriedhof |
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Peter Herzog,
geboren 1929 in Breslau, nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig in
Berlin. Erste Engagements in Berlin, Vagantenbühne und Schaubühne am
Halleschen Ufer von 1963–1969. Nebenbei Film- und Fernseharbeit.
Weitere Stationen: Deutsches Schauspielhaus Hamburg, hier zum ersten Mal
unter der Regie von Dieter Dorn, und Staatliche Schauspielbühnen
Berlin, bevor er 1977 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde.
Viele Rollen in Inszenierungen von Ernst Wendt: "Ödipus auf
Kolonnos" von Sophokles, "Trommeln in der Nacht" von
Brecht, "Die Riesen vom Berge" von Pirandello, Horatio in
"Hamlet" von Shakespeare und Adam in "Wie es euch gefällt".
In Dorn-Inszenierungen spielte er unter vielen anderen den Philippeau in
Büchners "Dantons Tod", den Fabian in Shakespeares "Was
ihr wollt", den Alf in "Groß und Klein" von Botho Strauß,
den Erstling in "Der Park" von Botho Strauß und Sir Kay in
"Merlin oder Das wüste Land" von Tankred Dorst. Er trat in
Inszenierungen seines Sohnes Jens Daniel Herzog auf wie u.a. als
Professor Chrobath in Marlene Streeruwitz "New York. New
York.", als Wärter in Simone Schneiders "Die
Nationalgaleristen" und als Dr. Schwarzkopf in Wedekinds
"Musik". |
Zum Tod des Münchner Schauspielers am 26.7.2004 Wahrscheinlich machte es ihm nichts aus, aber ungerecht war es allemal: Peter Herzog, seit 1977 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und seit 2001 mit Dieter Dorn am Bayerischen Staatsschauspiel, erwähnten fahrlässige Kritiker meist nur in Klammern. Sie versahen den Namen mit einem schmückenden Adjektiv und meinten wohl, ihrer Rezensentenpflicht damit genügt zu haben - Kleindarsteller erwähnt. Sie unterschätzten Peter Herzog. Sehr. Gewiss spielt er nie die Hauptrollen, stand nie im Licht der Öffentlichkeit, niemand führte mit ihm Interviews, aber wer sich an die großen Inszenierungen von Hans Lietzau, Dieter Dorn und Ernst Wendt erinnert, sieht ihn wieder vor sich: den Mann mit den wasserblauen Augen und der knarzigen Stentorstimme. Wenn er schaute, schaute jeder auf ihn; wenn er zu sprechen begann, hörte jeder ihm zu. Er schaffte es ohne Kraftmeierei, ohne Attitüde und ohne alle Manierismen, Interesse, ja Neugier zu wecken für die Figuren, derer er sich annahm. Zuletzt, am 19. Juni noch, war er der Derwisch in Lessings ¸¸Nathan der Weise" - und er lenkte die gespannte Aufmerksamkeit auf diesen etwas wirren Chaoten, der, wiewohl eitel, schließlich mit der Welt und mit dem Geschachere um Macht, Geld und Geltung nichts mehr zu tun haben wollte. Wir sahen einen Aussteiger, der aus Vernunft und Lebenswillen Job und Karriere hinwarf, um Mensch zu sein. Herzog machte die kleinen, die unbedeutenden Figuren an den Rändern der Dramen stark. Durch seine Menschenkenntnis, seinen Humor, seine Klugheit. Just deshalb mochten ihn die Theatermacher, seine Kollegen und das Publikum. Es war Verlass auf ihn und seine Kunst. Herzog schmiss nie etwas hin, er arbeitete mit den schwierigsten Regisseuren - auch mit Peter Zadek -, weil er seinen Beruf ernst nahm. Er ging zu Proben wie andere in eine Bank oder eine Fabrik. Sicher war ihm das Spielen eine Lust, aber zunächst einmal bedeutete es ihm Arbeit. Das viel gerühmte Kammerspiel-Ensemble hatte - und hat als Residenztheater-Ensemble - Klasse, weil neben den Protagonisten Schauspieler darin agierten und agieren, die nicht minder begabt sind als die anderen, dennoch nicht ehrgeizig große Rollen beanspruchen, sondern an ihrem Ort und mit ihren Mitteln das Beste leisten wollen und leisten. Peter Herzog hatte kein Fach. Er erschuf die sympathischen Männer genauso wie die Fieslinge. Er war ein rührender Fürstendiener in Ernst Wendts Inszenierung von ¸¸Wie es euch gefällt", ein wunderbarer Verlierer in Feydeaus ¸¸Klotz am Bein" und konnte doch auch ganz anders. 1995 schlich er als ein zynisch-bürokratischer, devot mieser Kerl durch den Raum. Er hatte den Loyal für sich entdeckt, in Molières ¸¸Tartuffe", einer Inszenierung seines Sohnes Jens-Daniel, 1995 an den Kammerspielen. Wie sehr er geschätzt wurde, zeigt sich an den Stationen seiner Karriere: Berliner Schaubühne, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Staatliche Schauspielbühnen Berlin. Peter Herzog starb am Montag im Alter von 74 Jahren in München, fünf Tage nach seinem letzten Auftritt in ¸¸Der jüngste Tag". Dieter Dorn und das Ensemble haben einen ihrer treuesten und besten Weggefährten verloren. Und das Münchner Publikum einen Lieblingsschauspieler: Peter Herzog. C.BERND SUCHER Süddeutsche Zeitung, den 28. Juli 2004
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Erinnerung an Stefani Jarke Heute
vor 10 Jahren verstarb Stefani Jarke, die mir als CORDELIA in der großartigen
Aufführung von Shakespeares KÖNIG LEAR (Premiere 20.2.1992 -
Regie: Dorn / Bühne: Rose) in den Kammerspielen/ München in Erinnerung
blieb.
Ich
erinnere mich auch noch gut an die bewegende Trauerfeier "Es kam dann die Zeit, dass ich sie nur stumm begleitete. Der Umgang mit einer Realität "von unserer Seite" war sicher nicht aufmerksam genug. Prozesse, Veränderungen sind der allgemeinen Wahrnehmung entgangen. Am 13. Oktober durfte ich Stefani sehen. Ich küsste sie und habe sie von uns allen gegrüßt. Sprechen konnte sie nicht mehr - aber ich spürte ihre Unruhe - sie fühlte die Nähe. Als ich sie sah, wusste ich, dass sie verloren hatte. Hier endete ihr Weg. 15. Brief an die Korinther: 'Siehe, ich sage Euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden.' Wir
trauern um Dich, wir neigen uns, wir nehmen Abschied von Dir.
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