| MIT BILDERN VON DER AUSSTELLUNG DES DIÖZESANMUSEUMS IN FREISING |
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"Neben dem Landshuter Bildhauer Hans Leinberger (um 1480-1535), dem wohl berühmtesten bayerischen Meister im frühen 16. Jahrhundert, gab es . . . drei Bildschnitzer mit regionaler Bedeutung: den Meister von Ottobeuren, den Meister von Rabenden und dem Allgäuer Jörg Lederer" [*1470 in Füssen - +1550 in Füssen]. Der Meister von Rabenden wird nach dem Hochaltar in der Dorfkirche zu Rabenden benannt. Seine Werke sind vor allem um Rosenheim und im nördlichen Chiemgau vertreten. |
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Apostel Judas Thaddäus |
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"Den
Hochaltar der Pfarrkirche Sankt Johannes d. T. in Schweitenkirchen ziert
ein vortreffliches Schnitzwerk: der Gnadenstuhl. . . . Ein weiteres
hervorragendes Meisterwerk ist die Plastik des Gnadenstuhles in der
Kirche Heilig Blut bei Rosenheim. . . . Eine Replik des
Heilig-Blut-Gnadenstuhles in Innerbittlbach bei Isen und eine etwas
andere Fassung des Themas in München-Solln erreichen nicht die Qualität
dieser beiden Hauptwerke." |
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DER
ALTAR IN DER KIRCHE |
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"Der
um 1510/15 entstandene Hochaltar der kleinen katholischen Filialkirche
St. Jakobus in Rabenden . . . ist eines der bedeutendsten spätmittelalterlichen
Bildwerke Süddeutschlands. Nach diesem Flügelaltar ist der bis heute
letztlich unbekannte, in ganz Oberbayern tätige Bildhauer "Meister
von Rabenden" benannt. Die Zartheit und Transparenz des ornamentalen Astwerks an den Baldachinen, den Schleierbrettern und im Gesprenge zeigen die hohe künstlerische Qualität. " |
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SKULPTUREN DES KIRCHENPATRONS JACOBUS,
FLANKIERT VON DEN HL. SIMON UND JUDAS THADDÄUS
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Apostel
Simon
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Apostel
Jakobus d. Ä.
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Apostel
Judas Thaddäus
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"Die etwa 130 cm hohen Skulpturen aus Laubholz stellen eigenwillige Charaktere dar, deren fast derbe Gesichtszüge überaus ausdrucksstark und individuell sind. Jacobus mit Pilgerhut, Muschel und Stab hebt seinen Blick melancholisch und ruhig zum Himmel. Judas, dessen Haupt wildes Lockenhaar umrahmt, richtet seine Augen in höchster Leidenschaft nach oben, während Simon sich ruhig abwartend auf sein Marterwerkzeug, die Säge, stützt. Alle drei sind als stämmige Gestalten dargestellt, die fest auf den angedeuteten Erdschollen stehen. Die Figuren entsprechen dem Menschenbild der Dürerzeit, trotz aller Vergeistigung sind sie der Erde verhaftet. Ebenso wie die ein Jahrzehnt später entstandenen "Vier Apostel" von Albrecht Dürer verkörpern auch sie die Temperamente und die drei Lebensalter. " |
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Hl.
Handwerker |
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Gnadenstuhl
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