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Elemente
Pathetische
Weltbühne
Weltenzeiten 1946 bis . . . .
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Nikolaus von Kues
1401-2001
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Prolog A - 0 Im Anfang liegt, was auch mich bedingt, liegt bereits was mich fragen läßt, warum ist Etwas und nicht vielmehr Nichts. Diese Frage stellt Alles in Frage, auch Zeit und Raum. Sie führt mich an die Grenze des Sagbaren. Darüber hinaus ist mein Sagen nichts, auch wenn ich Alles in Worte fassen möchte. An der Grenze trifft das Schweigen, das mir alles in Fülle zu sagen vermag, auf mein Hören, das schweigend sich der Leere öffnet. Geschenkt wird mir das Hören der Frage nach dem Etwas; meine erste Antwort ist die stumme Entgegennahme dieses Geschenks. Das Unsagbare vom Sagbaren geschieden wird im Anfang Was war vor dem Anfang ? Warum überhaupt ein Anfang ? Fragen, die vermessen die Grenze zu überschreiten versuchen, doch daß wir sie stellen können, zeigt die Größe unserer Art, die Großartigkeit des Menschen. Aber muß nicht viel Größeres in dem liegen, das uns diese Fragen stellen läßt ? Seit dem Anfang wird Zeit und Raum im Sein gehalten, entfalten sich die Elemente, in den Beziehungen zueinander, werden aus den Bewegungen jeden Augenblick neu die Gestalten. War im Anfang alles in sich vollkommen, so war noch nicht das Werden des Anderen, war noch nicht die Freiheit im Geschaffenen, war noch nicht die Gestaltwerdung durch das Geschaffene. Das Werden bringt zur Entfaltung, was im Ruhenden immer war, bringt das Grenzenlose auch zu uns, entgrenzt auch uns. Erst im Werden können die gestaltgewordenen Möglichkeiten des Seins, in die sich entfaltende Einheit aufgenommen werden. Entfaltet sich mit dem Werden in Zeit und Raum auch das, was unsere Begrenztheiten ins Grenzenlose überschreitet ? Entfaltet sich mit der Vielfalt des Seins auch das ganz Andere ? Das Werden der Gestalt ist für uns so viel weiter als weit und zugleich so viel näher als nah. Es ist die Zeit, wir versuchen sie zu fassen in den Zahlen. Es ist der Raum, wir versuchen ihn zu umgreifen im Maß der Symbole. Die Verbundenheit von Zeit und Raum findet sich gespiegelt in den Zahlensymbolen. Mit ihnen lassen sich die Elemente des Seins bezeichnen. Ihre Beziehungen zueinander geben die Möglichkeit das Sein zu ordnen. Ihre Zuordnungen in der Zeit zeigen die Bewegungen im Werden zu den Gestalten. Mit den vier Grundkategorien, den Elementen, Beziehungen, Bewegungen und Gestalten, lassen sich in der Zusammenschau Wege weisen vom Nicht - Mehr zum Noch - Nicht, von der Gestalt, die Freiheit bereits gebunden hat, zur Gestalt, in der mögliche Freiheit noch gebunden wird. In allem was ist, ist Zahl und Maß. Die Zahlen finden gibt Ordnung. Im Maß geben ist bereits Erkennen. Mit den Zahlensymbolen versuche ich die Struktur des Seins nachzubilden, versuche ich das Sein zu öffnen. Sie sind mir Orientierungszeichen, damit ich mich nicht verliere im Einzelnen. Mit ihnen sollen die Gestalten, die vom Anfang her kommen und sich auf das Ende hin entwickeln, gehalten werden, Gestalten, die im Anfang das Ende schon umfassen und im Ende den Anfang nicht verlieren. In vier Symphonien wage ich das Experiment. Sie werden komponiert aus den 3 Grundelementen: Einheit, Dualität, Ich. Diese werden 4-fach zueinander in Beziehung gesetzt, um sich damit 12-fach zu entfalten. Die 12-fache Entfaltung wird gespiegelt in 12 Seinsbereichen, um damit in 144 Themen aufzuscheinen. Das Ganze des Sagbaren wird gehalten im Unsagbaren, symbolisiert durch die Nichtzahl O, die als Prolog vor den Anfang, und der Nichtzahl Unendlich, die als Epilog nach dem Ende gesetzt wird. Die Gestalten die sich uns zeigen, werden damit eingebunden in die gestaltlose Gestalt vor und nach dem Sein. Das Ganze ist als ein Gerüst, als Netzwerk, zu begreifen, das auch den Sonnenzyklus mit seinem 12- fachen Rhythmus der 12 Monate, die 2 x 12 Stunden des Tages und der Nacht, wie auch die Symbolzahl für das Unendliche, 144 (12 x 12), aufgreift. Die Gestalten sind durchdrungen vom Rhythmus, der die 3 mit der 4 verbindet. Aus diesen Zahlen ergibt sich multipliziert wiederum die Zahl 12, addiert die Zahl 7. Mit der 7 wird auch der Wochenrhythmus mit 7 Tagen, der Mondzyklus mit 4 x 7 Tagen (28 =1+2+3+4+5+6+7) und der Lebensrhythmus, mit dem jeweiligen Vielfachen von 7, in die Gestalten aufgenommen. 84 (3 x 28) kann dann als Symbolzahl für ein langes Erdenleben dienen. < zurück zum Seitenanfang << zurück zur Gesamtstruktur des Werks weiter zum nächsten Satz der Symphonien >> |