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BENEDIKT
XVI.
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"Einem statischen Begriff von Kultur, der festen Kulturgestalten voraussetzt, die letztlich konstant bleiben und nur nebeneinander stehen, nicht ineinander übergehen können, hat der Papst (Johannes Paul II. - in der Enzyklika 'Fides et Ratio') ein dynamisches und kommunikatives Verständnis der Kultur entgegengestellt. Er unterstreicht, daß die Kulturen, wenn sie 'tief im Humanen verwurzelt sind ..., das Zeugnis der typischen Öffnung des Menschen für das Universale und für die Transzendenz in sich' tragen. Deswegen sind Kulturen als Ausdruck des einen Wesens Mensch gezeichnet von der Dynamik des Menschen, die alle Grenzen überschreitet. Deshalb sind Kulturen nicht ein für alle Mal auf eine Gestalt fixiert; zu ihnen gehört die Fähigkeit zum Voranschreiten und zur Umformung, freilich auch die Gefahr des Verfalls. Sie sind auf Begegnung und gegenseitige Befruchtung hin angelegt."
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Eberhard Schockenhoff , Moraltheologe, schreibt in der Aprilausgabe der „Stimmen der Zeit" über die Dialoge mit den Piusbrüdern: „Wo es um den Glauben der Kirche und seine öffentliche Bezeugung geht, ist nicht Geheimdiplomatie, sondern größtmögliche Transparenz gefordert. Über die authentische Interpretation des Konzils kann nicht hinter verschlossenen Türen, sondern nur unter Beteiligung einer breiten kirchlichen Öffentlichkeit verhandelt werden." Dazu
stellt Johannes Rösner in CiG 14/2010 folgende Fragen: Gilt folgendes? "
Die Kirche kann Menschen, die Gott in anderen Religionen außerhalb
des Christentums suchen und verehren, demnach nur deshalb religiöse
Freiheit zugestehen, weil sie diese Menschen besser zu verstehen
glaubt, als diese sich selbst verstehen können, und ihnen in der
Botschaft des Christentums die Wahrheit verkündet, auf die sie im
Verborgenen schon warten". . . . Alles, was Menschen außerhalb
des Christentums glauben, denken oder zu erkennen meinen, kann aus
dieser Perspektive nur als defizitär, als verschattet betrachtet
werden.
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TAM
- QUO VADIS ECCLESIA ?
KÜNSTLER LEIDER UNBEKANNT!
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hier zum Text der ENZYKLIKA . . .
Auszüge aus dem Kommentar von Matthias Drobinski in der SZ vom 7.7.2009
"Papst Benedikts Schreiben heißt "Caritas in Veritate", Liebe in Wahrheit - und es ist eine Enttäuschung. Es fehlt ihr die visionäre Kraft, die Paul VI. 1967 in seiner Sozialenzyklika "Populorum progressio" entfaltete, die prophetische Intensität der Schreiben Johannes Pauls II. - und das in einer Zeit, in der beides so notwendig wäre wie lange nicht mehr. Ja, es steht alles irgendwie drin, was die katholische Soziallehre entwickelt hat. Es stimmt ja, wenn Papst Benedikt schreibt, dass es nicht genügt, ein paar Stellschrauben der Wirtschafts- und Finanzpolitik zu ändern, sondern dass eine globalisierte Welt eine globale Kultur der Liebe, Achtsamkeit und der Solidarität braucht, dass der egoistische Lebensstil der Reichen sich dringend ändern muss. Es ist auch gut, wenn er immer wieder betont, dass der Mensch unverfügbar ist und nicht zum Objekt von Wirtschaft, Politik, Medizin werden darf. Wenn die Christen das nicht sagen, wer sonst? Der Papst ist für eine globale Autorität und für den gerechten Welthandel, für Vollbeschäftigung, soziale Sicherung, Umweltschutz, gegen Hunger, Geburtenkontrolle, Atheismus und Sex-Tourismus. Er ist für die Fülle dessen, was die Welt aus seiner Sicht besser macht. Nur kommt es seltsam unstrukturiert und unverbunden daher, manchmal gar als pflichtschuldig aufgeführtes Sammelsurium; . . . . Dabei kann Joseph Ratzinger strukturieren und formulieren wie kaum ein Zweiter; es handelt sich also nicht um ein sprachliches Problem, sondern um Erkenntnisse und Wertigkeiten. Stark formuliert ist die Enzyklika, wo sie über das Verhältnis von Wahrheit und Liebe philosophiert, wenn sie erklärt, dass wirtschaftliche, politische und moralische Entwicklung zusammengehören, wenn sie über die "Kultur des Todes" redet und über das Naturrecht. Engagiert ist sie, wo sie die "planmäßige Förderung der religiösen Indifferenz" beklagt, den Relativismus und die "moralische Unterentwicklung". Doch sie bleibt unscharf, schwammig, routiniert, wenn er mehr Kontrolle der Finanzmärkte wünscht, Wirtschaftsreformen fordert, den Klimawandel mit einem lapidaren Halbsatz anspricht. . . . Seit Pius XII. die Nachkriegs-Moderne nicht mehr verstand, ist kein Pontifex mehr so weltfremd gewesen wie Benedikt XVI. Der Welt fremd sein, ihr nicht in jeder Mode hinterherzujapsen, das ist durchaus eine Haltung, die christlichen Kirchen steht - und damit auch dem Papst. Benedikts Weltfremdheit hat der Welt einen großartigen Text gebracht: "Deus Caritas est", die Enzyklika über Gott, der die Liebe ist. Zunehmend aber werden die Grenzen dieses unpolitischen Papstes sichtbar, bei der Regensburger Rede wie beim Umgang mit den traditionalistischen Pius-Brüdern. Oder eben jetzt, wo ein Wort über die neuen Dinge dieser Welt notwendig gewesen wäre - und doch nur ein schwacher Aufguss des bereits Gesagten herausgekommen ist." |
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DESASTER |
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Brief von Benedikt XVI. an die Bischöfe (nicht autorisierten Text) Quelle Internetseite der FAZ
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,emeritierter Professor für Philosophie in Gießen und Frankfurt a./M., schreibt am 25. 2. 2009 in WELT-ONLINE "Eines können selbst seine schärfsten Kritiker Papst Benedikt XVI. nicht absprechen: dass es nicht doch so etwas wie einen roten Faden in seinen für viele schwer verständlichen Äußerungen und Aktionen gäbe. Denn nicht erst als Papst, sondern bereits als der für die Glaubenslehre zuständige Kurienkardinal hatte er sich der Aufgabe verschrieben, die Substanz christlicher Katholizität unter Bedingungen der modernen Welt zu verteidigen und zu bewahren. Zugleich aber war er sich mit seinem Vorgänger, Johannes Paul II., darin einig, an der politischen Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils, der Bejahung der Menschen- und Grundrechte freiheitlicher Demokratie, festzuhalten. Dennoch registriert er hellsichtiger als jener, dass sich die Kirche damit in ein Dilemma manövriert hat. Sie ist nämlich in einen unlösbaren Konflikt mit der liberalen Glaubensfreiheit, des für religiöse Gemeinschaften wichtigsten Menschen- und Grundrechts in der Demokratie, geraten. . . . Im Liberalismus gilt das Grundrecht der Glaubensfreiheit, wie alle anderen Grundrechte auch, als persönliche Entscheidungs- und Wahlfreiheit des Einzelnen. . . . Legt man nun dem Grundrecht der Religions- und Glaubensfreiheit diesen Begriff persönlicher Freiheit zugrunde, wird schnell klar, dass sich keine Religion damit befreunden kann, vor allem aber keines der christlichen Bekenntnisse. Im Mittelpunkt fast aller Religionen stehen göttliche Instanzen, die ihren Anhängern Maximen einer bestimmten Lebensführung vorschreiben. Im Christentum nimmt der dreieinige Gott die Rolle der höchsten Instanz ein. Unbedingter Gehorsam gegenüber seinen Geboten ist oberste Pflicht jedes Christenmenschen. . . . Würden die Kirchen [die liberale] Wahlfreiheit bejahen, müssten sie sich ebenfalls als Produzenten und Anbieter eines Marktes für spirituelle Weltanschauungsartikel verstehen. Man kommt allerdings kaum um die Einsicht herum, dass sich Kirchenvertreter in der Tat seit langem aufführen, als wären sie von der Art solcher Produzenten spiritueller Angebote. Und fraglos gibt es unübersehbare Spuren solcher Marktgesinnung in den reduzierten Ansprüchen an christliche Gläubigkeit. . . . Auch für diejenigen, die versuchen, der Vermarktungstendenz, als Folge der pluralistischen Glaubensfreiheit, Einhalt zu gebieten, bleibt es bei jenem Dilemma von liberaler Wahlfreiheit und christlichem Gehorsam: Unterm Schirm staatlich garantierter Glaubensfreiheit entspringen religiöse Überzeugungen dem Willen des Menschen; im Selbstverständnis der Religion regiert demgegenüber allein der Wille Gottes: im Katholizismus in Gestalt der priesterlichen Austeilung der Kirchensakramente, im Protestantismus durch Akte göttlicher Gnade. . . . Trotz aller dieser Unvereinbarkeiten war es für beide Konfessionen unabweisbar, auf Basis der Glaubensfreiheit ihren Frieden mit der freiheitlichen Demokratie zu machen. Dies erfolgte allerdings um einen hohen Preis: um den Preis jenes unlösbaren Dilemmas zwischen dem Grundrecht der persönlichen Glaubensfreiheit und der religiösen Pflicht zu göttlichem Gehorsam. . . . Doch ein theologisch so reflektierter Papst wie Benedikt XVI. macht sich, sowenig wie sein Vorgänger Johannes Paul II., irgendwelche Illusionen hinsichtlich der Unvermeidbarkeit jenes Dilemmas. Beide versuchten und versuchen, die beiden Seiten des Dilemmas durch eine Art Gleichgewichtspolitik auszutarieren. Deren Zweck war und ist, die Reinheit und Einheit des Kirchendogmas immer dann zu betonen und zu stärken, wenn sie den Eindruck haben, beides verkomme, unter dem Einfluss der weltlichen Glaubensfreiheit, zu Weltanschauungsangeboten auf dem Markt der spirituellen Bedürfnisse. Genau gegen diese Folgen führt der Papst heute einen gleichsam heroischen Kampf. Doch er kämpft letztlich so aussichtslos wie Cervantes' Don Quijote gegen die Windmühlen. Spricht doch alles dafür, dass es kein Zurück mehr gibt im Prozess zunehmender Vermarktung des Religiösen und Spirituellen unter dem Gesetzesschirm der Glaubensfreiheit. Das Hinzutreten des Islams zu den traditionellen Konfessionen sowie dem Judentum wird das Denken in den ökonomischen Kategorien von Angebot und Nachfrage auf dem Markt für spirituelle Bedürfnisse, durch die damit einhergehende Vermehrung des Pluralismus, eher noch verstärken. |
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BEURTEILUNG DER SITUATION VON KURT FLASH Unter dem Titel "Kein Betriebsunfall - Die Kircheneinheit und der Papst" schreibt der emeritierte Philosoph Kurt Flasch in der SZ 18.2.2009 " [Papst Benedikt] selbst und seine Verteidiger sagen, er habe nur die Einheit der Kirche wiederherstellen wollen, indem er die Exkommunikation von vier Bischöfen der Bruderschaft Pius X. aufhob. . . . Nach dem jetzigen Gnadenerweis ist die Einheit der Kirche mehr gestört als zuvor. Dem Papst fehlt das Augenmaß dafür, was er mit seinen Reden und Taten bewirkt. Er fühlt sich bestärkt durch seine gute Absicht und seine theologische Kompetenz. Die Welt, zu der er spricht, nimmt er nur ungenau in den Blick. Niemand korrigiert ihn. . . . Es ist seine Amtspflicht, die Einheit der Kirche zu fördern. Aber welchen Begriff von Einheit legt er dabei zugrunde? Hier liegt das eigentliche Problem. Es ist ein traditionalistisches, ein romzentriertes Konzept von Kircheneinheit. Die Einheit mit afrikanischen Christen, mit der Befreiungstheologie und mit deutschen Querdenkern lag ihm weniger im Sinn als die Versöhnung mit den Traditionalisten der Piusbruderschaft. Dafür mochte er glauben, gute Gründe zu haben, die auch das Zweite Vatikanische Konzil nicht beseitigt hat: Die vom Papst immer wieder vorgebrachte Verurteilung des Relativismus ist nur eine andere Formulierung dafür, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. . . . Für Juden und Muslime betet er großherzig um Erleuchtung, damit sie seine christliche Wahrheit erkennen. . . . Wer Pius IX. und Pius X. heiligspricht, gehört zu den Piusbrüdern, er mag sonst sagen, was er will. Er teilt mit diesen und mit einer langen römisch-katholischen Tradition den Antirelativismus, die Konzeption von Sünde, Taufe und einzig wahrer Kirche. Daher die Nähe. Daher das Interesse, an der Wiedervereinigung. . . . Das Zweite Vatikanische Konzil hat Neues gelehrt in Bezug auf die Religionsfreiheit und die Auslegung der Bibel, aber es hat den Primat des Bischofs von Rom und den Jurisdiktionsprimat des Papstes nicht angerührt. . . . Eine gewaltige Inszenierung ließ die Neuerungen . . . größer erscheinen als sie wirklich waren. . . .
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Was der Vatikan hätte wissen können! Auf den Internetseiten der Piusbruderschaft Deutschland ist folgende Stellungsnahme zu lesen. Könnte
man sich nicht ein friedliches Nebeneinander von Neuer und Alter Messe
vorstellen?
WIDERSTAND Mit
einer am Samstag, 31.01.2009 gestarteten Petition fordern zahlreiche Der Versuch von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller ist fehlgeschlagen, auf Regensburger ProfessorInnen wegen der Unterzeichnung der Petition Druck auszuüben. Prof'in Sabine Demel, Prof. Burkhard Porzelt und Prof. Heinz-Günter Schöttler müssen nicht das vom Bischof geforderte Glaubensbekenntnis und einen Treueeid ablegen. Sie müssen sich auch nicht von der Petition distanzieren. Vielmehr erklärten sie dem Bischof von Regensburg ihre Bereitschaft, im Gespräch ihre Sorge für die Kirche („Sentire cum Ecclesia") zu verdeutlichen.
Ab sofort finden Sie den sehr wichtigen Vortrag von Prof. Dr. Peter Hünermann, den er am 9. Februar 2009 in Tübingen gehalten hat, mit freundlicher Genehmigung des Herder-Verlages auf unserer Webseite: Peter Hünermann: Excommunicatio – Communicatio. Versuch einer Schichtenanalyse der aktuellen Krise
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DIE NEUE ENZYKLIKA |
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"IN GOTT ALLEIN, MEINE SEELE, SUCHE DIE RUH, DENN WAS ICH HOFFE, KOMMT NUR VON IHM." (Aus Psalm 61 - Übertragen von Romano Guardini) |
ALLEGORIE DER HOFFUNG - SPES MEA IN DEO PS. 61 |
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ZUM PAPSTWAPPEN |
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In einem dreigeteilten Wappenschild ist der „Freisinger Mohr“ zu sehen. Der gekrönte Mohrenkopf ist seit 1316 durch den Freisinger Bischof Konrad III. als Wappen des alten Fürstbistums Freising bezeugt und blieb bis zur Säkularisation 1802/1803 fast unverändert erhalten.
Ein besonders charakteristisches Element des neuen Papstwappens ist der sogenannte „Korbiniansbär“ (Bischof Korbinian verbreitete im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen Glauben und wird als Patron der Erzdiözese verehrt). Der Bär symbolisiert als „Lastträger Gottes“ auch die Bürde des Amtes. Das
dritte Element, die Muschel, hat einen mehrfachen
Symbolwert. Sie bezieht sich zunächst auf eine berühmte Legende um den
heiligen Bischof und Kirchenlehrer Augustinus (354 bis 430). Als dieser am
Meeresstrand entlangging, um über die Unergründlichkeit des Dreifaltigen
Gottes nachzudenken, traf er auf einen Knaben, der mit einer Muschel
Meerwasser in eine kleine Grube schüttete. Als Augustinus ihn nach dem
Sinn seines Tuns fragte, bekam er zur Antwort: „Ich schöpfe das Meer in
diese Grube.“ So ist die Muschel das Symbol für das Eintauchen in das
unergründliche Meer der Gottheit. Sie steht aber auch im Zusammenhang mit
dem Theologen Joseph Ratzinger und dem Beginn seiner wissenschaftlichen
Laufbahn. 1953 promovierte er bei Professor Gottlieb Söhngen an der
Universität München mit einer Dissertation über „Volk und Haus Gottes
in Augustins Lehre von der Kirche“ zum Doktor der Theologie. entnommen der Internetseite der Erzbistums München und Freising
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Aus einem Interview von Rosel Termolen für die SZ (1977) mit Prof. Ratzinger: Ratzinger Kaplanzeit in der Pfarrei Heilig Blut begann 1951mit einer "Ausleihe". Er wurde nach Moosach weitergeschickt. ... Nach vier Wochen endlich Bogenhausen "Prälat Blumenschein war ein Original, aber auch ein herausragender Seelsorger, der mit seiner schlichten Gläubigkeit die vorwiegend intellektuellen Mitglieder seiner Pfarrei mehr beeindruckte als er es mit intellektuellen Reden gekonnt hätte." "Die Jugend in Bogenhausen war ungemein aktiv. Die Pfadfinder, die Pfarrjugend und die Heliand-Gruppe beschlagnahmten mich sofort. Sie hatten das alte Leichenhaus von St. Georg als Jugendheim ausgebaut - und wenn man sich's heute auch nicht mehr vorstellen kann: es war schön!" Ratzingers Tageslauf war reichlich ausgefüllt. Sechs bis sieben Beichthören, sieben Uhr Messe, um acht Uhr Unterrichtsbeginn - denn Ratzinger war zugleich Religionslehrer an der Gebeleschule am Herkomerplatz. Es ergab sich auch, dass er am Sonntag bei der Frühmesse und beim Kindergottesdienst predigen musste: "Was ich eigentlich nicht beabsichtigte: Die Erwachsenen fühlten sich von den Kinderpredigten oft mehr angesprochen als von den Ansprachen, die ich für die sorgfältig präpariert hatte."
Im Jahre 2000 führte Peter Seewald auf dem Montecassino einige Tage lang ein Gespräch mit Kardinal Ratzinger über den Glauben. Darin erinnert sich Ratzinger auch an seine Kaplanszeit in München. Seewald fragte, ob er sich vorstellen kann, dass auch ein Papst vom Zweifel oder gar vom Unglauben befallen wird? |
LIEBE UND LEID
Rede von Papst Benedikt XVI. in Auschwitz am 28. Mai 2006 (Auszüge)
hier der gesamte Text in deutscher Sprache .....
An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich -ist besonders schwer und bedrückend für einen Christen, einen Papst, der aus Deutschland kommt.
An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen. Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen? Warum konntest du dies alles dulden? In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, dass er solches nie wieder geschehen lasse. ...
Papst Johannes Paul II. stand hier als Sohn des polnischen Volkes. Ich stehe hier als Sohn des deutschen Volkes, und gerade deshalb muss ich, darf ich wie er sagen: Ich konnte unmöglich nicht hierher kommen. Ich musste kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen – als Sohn des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so dass unser Volk zum Instrument ihrer Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und missbraucht werden konnte. ...
Dazu bin ich auch heute hier: die Gnade der Versöhnung zu erbitten – von Gott zuerst, der allein unsere Herzen auftun und reinigen kann; von den Menschen, die hier gelitten haben und schließlich die Gnade der Versöhnung für alle, die in dieser unserer Stunde der Geschichte auf neue Weise unter der Macht des Hasses und der vom Hass geschürten Gewalt leiden. ...
Im letzten müssen wir bei dem demütigen, aber eindringlichen Schrei zu Gott bleiben: Wach auf! Vergiss dein Geschöpf Mensch nicht! ... Wir stoßen diesen Ruf an Gott, diesen Ruf in unser eigenes Herz hinein, gerade auch in dieser unserer gegenwärtigen Stunde aus, in der neue Verhängnisse drohen, in der neu alle dunklen Mächte aus dem Herzen des Menschen aufzusteigen scheinen – auf der einen Seite der Missbrauch Gottes zur Rechtfertigung blinder Gewalt gegen Unschuldige, auf der anderen Seite der Zynismus, der Gott nicht kennt und den Glauben an ihn verhöhnt.
Wir rufen zu Gott, dass er die Menschen zur Einsicht bringe, damit sie erkennen, dass Gewalt keinen Frieden stiftet, sondern nur wieder Gewalt hervorruft – eine Spirale der Zerstörungen, in der alle am Ende nur Verlierer sein können. ...
Die Machthaber des Dritten Reiches wollten das jüdische Volk als ganzes zertreten, es von der Landkarte der Menschheit tilgen; ... Im tiefsten wollten jene Gewalttäter mit dem Austilgen dieses Volkes den Gott töten, der Abraham berufen, der am Sinai gesprochen und dort die bleibend gültigen Maße des Menschseins aufgerichtet hat. Wenn dieses Volk einfach durch sein Dasein Zeugnis von dem Gott ist, der zum Menschen gesprochen hat und ihn in Verantwortung nimmt, so sollte dieser Gott endlich tot sein und die Herrschaft nur noch dem Menschen gehören – ihnen selber, die sich für die Starken hielten, die es verstanden hatten, die Welt an sich zu reißen. Mit dem Zerstören Israels sollte im letzten auch die Wurzel ausgerissen werden, auf der der christliche Glaube beruht und endgültig durch den neuen, selbst gemachten Glauben an die Herrschaft des Menschen, des Starken, ersetzt werden.“
Während der des Besuches der Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau ist am Himmel ein leuchtender Regenbogen erschienen.
Im Alten Testament war der Regenbogen nach der Sintflut ein Zeichen Gottes an Noah, dass es keine weitere Flut zur Auslöschung der Menschheit mehr geben werde.
Zur Frage "Warum konnte Gott das geschehen lassen?" ist es hilfreich wieder einmal nachzulesen, was Hans Jonas in seinem Vortrag "Der Gottesbegriff nach Auschwitz" zur Hiobfrage gesagt hat. Hier das Ende seines Vortrages.
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JESUS |
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ROM
UND |
2 X ROM UND TEILHARD
I. I. KARD. JOSEPH RATZINGER bezog sich auf dem SYMPOSIUM: JOHANNES PAUL II. – 25 Jahre Pontifikat“ am 9.Mai 2003 ausdrücklich auf Teilhard de Chardin, Romano Guardini und Josef Pieper Er interpretierte die Enzykliken Johannes Pauls und führte aus: „ Anthropozentrik ist beim Papst zugleich Christozentrik und umgekehrt. Gegenüber der Meinung, was der Mensch sei, könne nur aus den primitiven Fo des Menschseins sozusagen von unten erklärt werden, ist der Papst der Überzeugung, dass das, was der Mensch ist, nur vom vollkommenen Menschen her erfasst werden kann und dass von dort her der Weg des Menschseins zu erkennen ist. Er hätte sich dafür auf Teilhard de Chardin berufen können, der einmal so formuliert hat: ‚Die wissenschaftliche Lösung des menschlichen Problems bietet keineswegs ausschließlich das ausschließliche Studium der Fossilien, sondern eine aufmerksame Betrachtung der Eigenschaften und Möglichkeiten des Menschen von heute, die den Menschen von morgen bestimmen werden.’ .... Die These Guardinis, dass den Menschen nur kennt, wer Gott kennt, findet in dieser Einschmelzung der Anthropologie in die Gottesfrage eine klare Bestätigung. ...“ Am Ende des Vortrag referiert er über das Verhältnis von Glaube und Vernunft und bezieht sich auf Josef Pieper: „Josef Pieper hat einmal den Gedanken geäußert, dass in der ‚letzten Epoche der Geschichte, unter der Herrschaft von Sophistik und korrupter Pseudophilosophie, die wahre Philosophie sich in die uranfängliche Einheit mit der Theologie zurückbegeben könnte’, dass also am Ende der Geschichte ‚die Wurzel aller Dinge und die äußerste Bedeutung der Existenz – das heißt doch: der spezifische Gegenstand des Philosophierens – nur noch von denen in den Blick genommen und bedacht wird, welche glauben’. Nun, wir stehen – so weit wir sehen können – nicht am Ende der Geschichte. Aber wir stehen in der Versuchung, der Vernunft ihre wahre Größe zu verweigern. Und da sieht es der Papst mit Recht als Aufgabe des Glaubens an, die Vernunft neu zum Mut der Wahrheit zu ermutigen. Ohne Vernunft verfällt der Glaube; ohne Glaube droht die Vernunft zu verkümmern. Es geht um den Menschen. Aber damit der Mensch erlöst werde, brauchen wir den Erlöser – brauchen wir Christus, den Menschen, der Mensch und Gott in einer einzigen Person ist – ‚unvermischt und ungetrennt.’“
Auf dem THEOLOGISCHES SYMPOSIUM VOR DEM 48. INTERNATIONALEN EUCHARISTISCHEN KONGRESS vom 10. bis 17. Oktober 2004 IN GUADALAJARA (MEXIKO) bezog sich Walter Kasper ( PRÄSIDENT DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN) ausführlich auf Teilhard de Chardin. Hier ein Auszug: Der Ruf um die Parusie und deren hoffnungsvolle Erwartung rückt die Eucharistie in eine universal- kosmische Dimension. Brot und Wein sind Gaben der Schöpfung und Frucht der menschlichen Arbeit; indem sie in das eucharistische Geschehen eingehen, ereignet sich an ihnen in gewissem Sinn schon jetzt die eschatologische Verwandlung aller Wirklichkeit. Deshalb spielen in der eucharistischen Liturgie Lichter, Gewänder, Musik und alles, was menschliche Kunst aufzubieten hat, eine wichtige Rolle. Dies alles ist keine äußerliche Prunksucht und kein billiger Triumphalismus; damit soll vielmehr zum Ausdruck gebracht werden, daß in der Feier der Eucharistie die himmlische Welt in unsere Welt hereinragt und gegenwärtig ist. . . . In der ostkirchlichen Liturgie und Theologie ist dieser Aspekt besonders lebendig.(1) Im Westen ist er dagegen in dieser Hinsicht nachkonziliar leider puristisch und kulturell anspruchslos geworden. Wir haben vergessen, daß Kult und Kultur zusammengehören und daß die Eucharistie den eschatologischen Lobgesang aller Wirklichkeit vorwegnimmt. Weil die Eucharistie Vergegenwärtigung der »missa coelestis« ist, ist sie auch »missa mundi«, sie ist Vorwegnahme der himmlischen Verherrlichung Gottes und der eschatologischen Vollendung der Welt. In ihr ist die Welt im Lob des Schöpfers wieder eins und d.h. heil geworden. Diese universal-kosmische Dimension der Eucharistie und der Liturgie insgesamt gilt es heute wieder neu zu entdecken.(2) In moderner Gestalt finden sich solche Gedanken bei P. Teilhard de Chardin vor allem in Die Messe über die Welt, eine Schrift, welche er 1923 während eines Forschungsaufenthaltes in der chinesischen Ordos-Wüste schrieb.(3) In einer kirchlichen Situation, da ein einseitig individualistisches Verständnis die viel umfassendere Lehre der Tradition verhüllte, entdeckte er neu die kosmische Dimension und Ausstrahlung der Eucharistie. Dabei verwechselte er die Transsubstantiation im eigentlichen Sinn des Wortes nicht mit der universalen Gegenwart des Logos; aber die Eucharistie gibt sozusagen die Richtung der kosmischen Bewegung an und nimmt sie voraus: die Vergöttlichung der Welt. Diese universal-kosmische Dimension gilt es gegenüber individualistischen Verkürzungen wie gegenüber der neuerlichen Reduktion der Eucharistie auf eine verengte Gemeindeperspektive wieder zurückzugewinnen.“ (1) Nach Y. Spiteris, Ecclesiologia ortodossa, Bologna 2003 finden sich in der gegenwärtigen orthodoxen Ekklesiologie zwei Tendenzen; die eine, welche die Kirche und die Liturgie unter protologischem Gesichtspunkt als Ikone der praeexistenten himmlischen Kirche sieht (I. Karmiris), und die andere, welche sie als irdische Ikone der eschatologischen himmlischen Kirche betrachtet (J. Zizioulas). Beide Tendenzen bringen in unterschiedlicher Weise die universal kosmische Dimension zur Geltung.
(2) J. Ratzinger, Der Geist der Liturgie, Freiburg i. Br. 2000, 20–29.
(3) P. Teilhard de Chardin, Lobgesang des Alls, Olten-Freiburg i. Br. 1961, 13–42.
III. ENZYKLIKA SPE SALVI In Christ in der Gegenwart wird auf folgendes hingewiesen: "Benedikt
XVI. klammert die biologischen Realitäten evolutiver
Selbstgesetzlichkeit aus. Auf einen Disput mit den Naturwissenschaften
läßt sich die Enzyklika nicht ein. Es wäre wohl auch nicht der
angemessene Ort. Allerdings bleibt es für viele Gläubige eine
bedrängende, offene Frage, wie eine nicht-determinierte evolutive Welt und
Menschwerdung im dauernden Prozeß kreativer "Selbstorganisation"
mit dem Christusgeschehen zusammengehen kann. Die dynamischen
Hoffnungsperspektiven etwa eines Teilhard de Chardin oder der
Prozeßtheologie, die vielen Christen Horizonte im Glaubensbewußtsein
geöffnet haben, spiegeln sich in dieser Enzyklika nicht wieder. Was - zum
Beispiel - ist mit den nicht-personalen, über-personalen, nicht-belebten
Dimensionen des Universums als Schöpfung Gottes? Haben diese keine
Dignität, keine Entsprechung, keine Hoffnung in Gott, auf Gott?
Welche Hoffnung gibt es für die unendlichen Räume und Zeiten
"vor" uns und "nach" uns, die jede Anschauung sprengen?
Wie nah, wie fern ist das Unermeßliche, Unerklärliche des Kosmos unserem
Gott? Das sind ja ernste, schwerwiegende Themen, die viele Menschen
umtreiben." (rö.)
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Zeichnung 'Er verließ das Gebirge" TAM |
WEH EUCH, wenn
ihr reich seid . . . "Die Wehrufe sind keine Verdammungen; sie sind kein Ausdruck von Hass und Neid oder Feindseligkeit. Es geht nicht um Verurteilung, sondern um Warnung, die retten will." "Friedrich Nietzsche hat seine zornige Kritik des Christentums an diesem Punkt angesetzt. Nicht die christliche Lehre sei es, was man kritisieren müsse: Die Moral des Christentums müsse man als 'Kapitalverbrechen am Leben' bloßstellen."
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Die
Vision der Bergpredigt erscheint als Religion des Ressentiments, als
der Neid der Feigen und Untüchtigen, die dem Leben nicht gewachsen
sind. ... Dem weiten Blick Jesu wird eine saftige Diesseitigkeit
entgegengestellt - der Wille, die Welt und die Angebote des Lebens
jetzt auszuschöpfen, den Himmel hier zu suchen und sich dabei von
keinen Skrupeln hemmen zu lassen. Vieles von alledem ist ins moderne
Bewusstsein eingegangen und bestimmt weithin das Lebensgefühl von
heute." Ja, die Seligpreisungen stehen unserem spontanen Daseinsgefühl entgegen. Sie verlangen 'Bekehrung' - eine innere Umkehr von der spontanen Richtung, in die wir gehen möchten. Aber in dieser Umkehr kommt das Reine und Höhere zum Vorschein, ordnet sich unser Dasein recht." Joseph Ratzinger Benedikt XVI. Jesus von Nazareth S. 128/129 |
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Das Christentum — meinte Friedrich Nietzsche — habe dem Eros Gift zu trinken gegeben; er sei zwar nicht daran gestorben, aber zum Laster entartet. Damit drückte der deutsche Philosoph ein weit verbreitetes Empfinden aus: Vergällt uns die Kirche mit ihren Geboten und Verboten nicht das Schönste im Leben? Stellt sie nicht gerade da Verbotstafeln auf, wo uns die vom Schöpfer zugedachte Freude ein Glück anbietet, das uns etwas vom Geschmack des Göttlichen spüren läßt?
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Lassen sich die Fragen nach der Existenz Gottes und nach einer eventuellen Offenbarung seines Willens rational erörtern?
Und
wenn ja, ist es berechtigt, sie auf sich beruhen zu lassen? Nur,
dass Robert Spaemann die Existenz Gottes und die Wahrheitsfähigkeit der
menschlichen Vernunft verteidigt.
Mit Wittgenstein hält Spaemann es für den Aberglauben der Moderne,
dass uns die Naturgesetze die Welt erklären, während sie doch selbst
das Erklärungsbedürftigste in der Welt sind. |
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Interessant ist was Papst Benedikt XVI. zur Taufe Jesus durch Johannes in seinem Jesusbuch (S. 45ff.) sagt: "Die Ikone der Taufe Jesu zeigt das Wasser wie ein flüssiges Grab, das die Form einer dunklen Höhle hat, die ihrerseits das ikonographische Zeichen für den Hades, die Unterwelt, die Hölle ist. Das Hinabsteigen Jesu in dieses flüssige Grab, in dieses Inferno, das ihn ganz umschließt, ist so Vorvollzug des Abstiegs in die Unterwelt: "hinabgestiegen in die Wasser, hat er gebunden den Starken" sagt Cyrill von Jerusalem." "Das Eintreten in die Sünde der anderen ist Abstieg ins "Inferno" . . . mit-liedend, um-leidend und damit umwandelnd, die Türen der Tiefe umstoßend und aufstoßend. Sie ist Hinabsteigen ins Haus des Bösen, Kampf mit dem Starken, der den Menschen gefangen hält (und wie sehr sind wir alle in der Tat gefangen von den Mächten, die uns namenlos manipulieren!)."
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Der Münchner Bildhauer Josef Alexander Henselmann (*1963 in München), der Enkel des Josef Henselmann (*1898 † 1987), gestaltete das Portal zum Thema der ersten Enzyklika des Papstes „Deus Caritas est“. |
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