|
LIGETI
|
![]() |
|
|
1923 - 2006 |
||
|
|
||


|
György Ligeti 1923 - 2006
Geboren am 28.5.1923 als Sohn ungarisch-jüdischer Eltern |
|
|
"Nouvelles Aventures" ( 1962 -1965) |
|
|
|
|
|
Hierzu mehr von Volker Straebel ... "Bach
als Minimalist - Zu den Bach-Zyklen von Linda Schwarz" |
|
|
CHARAKTER SEINER MUSIK |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Meine Musik ist . . .
|
|
|
"Abenteuer der Form und des Ausdrucks, imaginäre Handlung, labyrinthische Verquickungen von verfremdeten Gefühlen und Trieben, von Spott, Verhöhnung, Idyll, Nostalgie, Trauer, Angst, Liebe, Humor, Exaltation, Leidenschaft, von Traum und Wachsein, Logik und Absurdität." |
![]() |
|
|
|
|
"Ich habe eine Vision, kein Dogma, kein fertiges System. Ich möchte bei keinem Resultat stehenbleiben. Ich halte mich offen für Einflüsse, denn ich bin exzessiv neugierig ... "
"Musik, die immer da ist wie eine Landschaft. Wir öffnen ein Fenster auf die Landschaft und schließen es wieder. Die Musik, die ich höre, ist ewige Sphärenmusik."
|
|
|
|
|
|
"Die Musik scheint zu stehen, aber das ist nur Schein. Innerhalb des Stehens, dieser Statik, gibt es allmähliche Veränderungen; ich würde hier an eine Wasseroberfläche denken, auf der ein Bild reflektiert wird; nun trübt sich allmählich diese Wasseroberfläche, und das Bild verschwindet - aber sehr, sehr allmählich. Dann glättet sich das Wasser wieder, und wir sehen ein anderes Bild." |
|
|
|
|
Er denke in Bildern, Formen und Farben, wenn er komponiere, gestand Ligeti. "Erst ein Umweg über die Bildenden Künste ermöglichte, sehr allmählich, eine Annäherung an die Aufzeichnung von statischer Musik; Klee, vor allem seine flickteppichartigen Aquarelle und Mondrian, gleichsam optische Entsprechungen meiner klanglichen Vorstellungen, halfen mir, musikalische Montagen, Collagen, Farbflächen herantasend aauch schriftlich zu fixieren." "Hinter der Musik gibt es eine Musik und dahinter noch eine Musik - eine unendliche Perspektive, so, wie wenn man sich in zwei Spiegeln sieht und eine unendliche Spiegelung entsteht." |
|
Paul
Klee - Ad parnassum 1932 (Auschnitt) |
|
GEHÖRTE WERKE |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
![]() |
|
| RICERCARE (1951-53) | |
| LONTANO (1967) | |
| RAMIFICATIONS (1968/69) | |
| DOPPELKONZERT FÜR FLÖTE UND OBOE (1972) | |
| SAN FRANCISCO POLYPHONY (1973/74) | |
| ATMOSPHERES (1961) | |
|
RAMIFICATIONS (1968/69)
|
Die Hälfte der Streichinstrumente ist einen Viertelton heraufgestimmt. Durch von selbst sich einstellende Intonationsunterschiede beim Greifen entsteht jedoch eine Tonhöhenfluktuation, sa daß man fast nie exakte Vierteltonabstände hört. Nur an einigen dichten Stellen ergeben sich annäherungsweise Viertelton-Clusters, sonst erscheint eine ganz neue Art von "unsicherer" Harmonik, als ob die Harmonien "verdorben" wären. Sie haben einen haut goût, Verwesung ist in die Musik eingezogen.
|
|
RICERCARE (1951-53) |
Eine unwiderstehliche Elementarkraft geht von den elf Stücken der 1951-53 komponierten „Musica Ricercata“ aus. Das frühe Klavierwerk entstand aus Experimenten mit minimalistischen Strukturen von Rhythmus und Klang, „um sozusagen eine Neue Musik aus dem Nichts heraus zu bauen“, wie Ligeti selbst sagt. Begeisternd ist die Wirkung, die er mit nur wenigen Tönen erreicht. Im
ersten Stück wird ein einziger Ton verwendet, zu dem am Ende
noch ein Ton hinzukommt, im zweiten besteht die Musik aus drei
Tönen, im dritten aus vier, bis zu zwölf Tönen im
elften Stück. Das zweite Stück der „Musica Ricercata“,
diente als Soundtrack zum Film „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick.
Entdeckt am 12.11.2005 |
|
SAN FRANCISCO POLYPHONY (1973/74) |
Gehört am 17.03.2007 mit dem Münchner Philharmonikern unter Jonathan Nott |
|
LONTANO (1967) |
Gehört am 22.03.2007 mit dem Münchner Philharmonikern unter Michael Tilson-Thomas
|
|
|
Renate Ulm Sie hat "eine Form, die in ihrer Veränderung Unveränderliches widerspiegelt, in ihrer Bewegung Stillstand, in ihrer Endlichkeit die Unbegrenztheit der Zeit". "Die Gesamtform des Stückes ist wie ein einziger, weit gespannter Bogen zu realisieren, die einzelnen Abschnitte schmelzen zusammen und werden dem großen Bogen untergeordnet". "Es gibt in Atmosphères Sonoritäten, die Ergebnis der Verwebungsart der einzelnen, in sich bewegten Instrumentalstimmen sind. Ein Vergleich mit einem textilen Gewebe kann dies vielleicht erläutern: die farbliche Gesamtwirkung eines Stoffes hängt nicht nur von den Farben der einzelnen Fäden . . . und von dem mengenmäßigen Verhältnis der verschieden gefärbten Fäden ab, es spielt vielmehr auch deren Verteilung und Verschlingungsart sowie die Webdichte und das schließlich entstehende Webmuster eine entscheidende Rolle."
György Ligeti
|
|
TAM - DURCHSCHEINEN - DIAPHANIE "Nicht
das Erscheinen, sondern das Durchscheinen Gottes
|
|
![]() |
|
|
WEITERES |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
![]() |
|