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IN MEMORIAM OTTO KOBEL SEINE
ZEICHNUNGEN ZUR |
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PLATZ IN JERUSALEM Wie lange soll das da drinnen denn noch dauern? . . . Los Steinigt ihn [Stefanus] endlich! |
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AUF DEM WEG NACH DAMASKUS Saulus, Saulus! Warum verfolgst du mich? |
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DAMASKUS - IM HAUS DES JUDAS Es
war verrückt von dir, diesen Mann aufzunehmen! . . . Du setzt unser
aller Leben aufs Spiel! . . . Der Kerl ist nicht mein Bruder. er ist
mein Feind! . . .
Hat der Herr nicht gesagt: Liebet eure Feinde; tut Gutes denen , die
euch hassen! . . .
Das darf man nicht wörtlich nehmen. . . Wie soll denn der Friede des Herrn in die Welt kommen, wenn auch wir die Menschen fein säuberlich in Freunde und Feinde scheiden? |
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SYNAGOGE VON LYSTRA Wozu
brauen wir eine neue Auslegung? . . . Wer Neues verkündigt, versündigt
sich an Gott! Gott aber hat ihn nach drei Tagen von den Toten auferweckt . . .
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FREIES FELD Man muß die Sünde bekämpfen, aber die Sünder lieben, wenn man den Frieden will. |
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ANTIOCHIA Frau,
schenk ein! Der süße Wein soll die Bitterkeit meines Herzens lösen. .
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SYNODE VON JERUSALEM Wir wollen keine Heiden in der Gemeinde! Keine Ausländer ! Keine Götzendiener! Unsere Lehre muß rein bleiben! Bruder! Ihr lauft Gefahr, an eurer selbstgefälligen Gerechtigkeit zu ersticken. Ihr habt das Gesetz - gut. Aber sündigt ihr deshalb weniger als die Heiden? . . . Nur durch den Glauben an ihn sind wir gerechtfertigt, und Glaube ist nicht Verdienst, sondern Gnade. |
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HAFEN Wohin geht die Reise? |
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VOR DEN TOREN PHILIPPINS Keine Sorge! Gleich kommt sie wieder zu sich; aber du wirst sie nie mehr ausbeuten: Mit der Wahrsagerei ist es aus und vorbei, denn nur Gott kennt die Zukunft. |
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KERKER Allmächtige Götter! Ein Erdbeben! Sie sind weg - geflohen . . . |
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AGORA VON ATHEN Ich fand einen Altar mit der Inschrift: dem unbekannten Gott. Von ihm, den ihr verehrt, ohne ihn zu kennen, will ich nun sprechen. |
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AGORA VON KORINTH Warum schont er sich nicht? Weißt
du, was er mir sagte? "Ich bin ein alter störrischer Gaul, der die
Peitsche braucht. Ich gehöre auf den Acker, nicht in den Stall. Die
Liebe Christi treibt mich vorwärts - immer weiter!" |
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IN MILET MIT DEN ÄLTESTEN Geh nicht nach Jerusalem! Warum macht ihr mir das Herz schwer? Ich bin bereit, mich für Jesus fesseln zu lassen . Lebe ich, so lebe ich nur durch Christus; sterbe ich, so sterbe ich für ihn. Sein Wille geschehe. |
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JERUSALEM Ihr habt mit uns einen Vertrag geschlossen, Tempelschänder auszuliefern, damit wir sie steinigen. Bringt sie nach Cäsarea!
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IN CÄSAREA VOR DEM PROKURATOR VON JUDÄA Also verbreitest du falsche Lehren! Du glaubst doch auch an die Auferstehung? . Nun, ich glaube, daß wir alle einmal auferstehen werden. Wenn
wir also alle auferstehen werden, warum sollte dann der, den ich
predige, nicht auferstanden sein? |
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ROM - DIE WOHNUNG DES APOSTELS Du weißt, ich habe gelernt, mit dem Stachel im Fleisch zu leben. Aber nun fühle ich, daß die Zeit zum Aufbruch gekommen ist, und ich sehne mich nur noch danach, in Christus zu sein. Man gibt euch die Schuld an der [Feuer]katastrophe. Wer von euch gehört zu den Christenhunden? Wir alle. Jetzt beginne ich zu leben . . . |
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Zum
Gedächtnis von Otto Kobel erklang am Otto Kobel, der dieses Jahr seinen 90. Geburtstag hätte feiern können, hat 1985 in seiner letzten Hauptrolle selbst die Gestalt des Paulus bei einem Waaler Heiligenspiel verkörpert. Mendelssohn beschreibt in seinem 1836 entstandenen Oratorium den Lebensweg des Apostels, einsetzend mit dem Tod des Martyrers Stephanus, den er als Saulus im jüdischem Glauben maßgeblich vorantreibt, dann die Christus-Vision mit Erblindung und anschließender Gesundung, im zweiten Teil das christlich -missionarische Wirken des vom Saulus zum Paulus gewandelten, die Anfechtungen während des Wirkens und am Ende den Abschied von der Gemeinde als Symbol für das Lebensende des Paulus. Musiziert haben auf Einladung der beiden Kobel-Enkelinnen Barbara und Franziska Gielow ein Projektchor und –orchester, bestehend aus Musikern und Sängern der Region und aus Studenten der Musikhochschulen Stuttgart und München. Die Titelpartie des Paulus sangen der junge Bariton Florian Götz (Weimar), die weiteren Solisten waren Susanne Langbein, Sopran(Weimar), Karina Schoenbeck, Mezzosopran (Weimar) und Christian Zenker, Tenor (Linz). Die Leitung hatte Fabian Wöhrle (Weimar). |
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Diese Arbeit wird Jörg Lederer (um 1470-1548/58) zugeschrieben. Sie hat Otto Kobel in der neugotischen Kirche von Waal wohl oft gesehen. |
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| DER GROßE P(AULUS)
AUSSTELLUNG IN DER KATHOLISCHEN AKADEMIE IN MÜNCHEN
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