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"Sternenhimmel"
Ausschnitt aus den Mariendarstellung unter der Westempore "Flucht
nach Ägypten"
Anbetung
des Kindes von
Johann Baptist Enderle (Ausschnitt)
an der Decke des südlichen Oratoriums
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6.
Januar
Erscheinung
des Herrn
Wir
haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen
(Mt 2, 1-12)
1Als
Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden
war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem
2und
fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern
aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.3Als
König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
4Er
ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen
und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. 5Sie
antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem
Propheten: 6Du,
Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter
den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst
hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7Danach
rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen
genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8Dann
schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig
nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir,
damit auch ich hingehe und ihm huldige. 9Nach
diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern,
den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das
Kind war; dort blieb er stehen. 10Als
sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
11Sie
gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen
sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und
brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
12Weil
ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren,
zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.
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Die
Bedeutung des Wortes Betlehem ist im Hinblick auf die Symbole, die das
Leben Jesu begleiteten, sehr interessant: bet ist das Wort für
„Haus“, lahm steht im Arabischen für „Fleisch“, im
Hebräischen dagegen für „Brot“, in manchen Dialekten auch für
„Fisch“.
.Im
chargierenden Gewand Marias sind die weißen, roten und blauen
Töne auf meisterlichste gespiegelt. Eine durchlichtete
Darstellung, die ihresgleichen sucht. Maria zeigt sich mit einer
auch nach unseren Vorstellungen eleganten Frisur.
Der
Sternenhimmel auf dem Fresko unter der Westempore, gibt einen
Eindruck, über die Faszination, die der Lauf der Sterne auf
diejenigen ausübte, die wissen wollten, was die Welt im
Innersten zusammenhält.
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