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GOTTES- BILDER |
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experimente zur gestaltwerdung |
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Die Krise der christlichen Kirchen ist im Kern eine Krise des Gottesbildes. |
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Offenes Geheimnis
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| ähjäh | aschär |
ähjäh |
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| J | H | W | H | ||||||||||
| Tetragramm
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Ich bin, welcher ich bin |
Ich werde sein, der ich sein werde |
Ich bin für euch da als der, als der ich für euch da sein werde |
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Name, in dem sich Gott selbst offenbart und zugleich verbirgt (Ex 3, 14) (Enthüllung - Verhüllung) Paradox
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Dazu die
Thesen von Hans-Rudolf Stadelmann, in seinem Buch : "Im Herzen
der Materie - Glaube im Zeitalter der Naturwissenschaften": |
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Stadelmanns Thesen für ein Gottesbild, das mit dem evolutionären Weltgeist vereinbar ist ( Seite 79ff. ): |
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Gott ist Geist, der
"Weltgeist", der sowohl transzendent wie auch in der Welt
immanent ist. |
In der Diskussion wären folgende Aspekte aufzugreifen:
Diskussionsbeiträge: Heinz
Zahrnt im Gespräch mit Arnd Brummer im Sonntagsbaltt: Wir leben in einer religionsarmen Gesellschaft. Im Osten Deutschlands werden wir außerdem konfrontiert mit den Folgen staatlicher Religionsfeindlichkeit. Auf der anderen Seite stellt man fest, dass die Leute religiöse Gefühle und Bedürfnisse haben. Das äußert sich zunehmend in esoterischen, pantheistischen, naturreligiösen Phänomenen. Wenn ich Sie richtig verstehe, macht Ihnen das alles keine Angst oder keine Angst mehr? Und zum Wort Allgegenwart: Da ist ja die Brücke für den Pantheisten schon ein Stück weit gezimmert.
Wir werden damit rechnen müssen, dass wir auch innerhalb der Kirche in verschiedenen Bildern sprechen, wenn wir von unserem Glauben sprechen. Ich will Ihnen zwei Beispiele nennen. Erstens: Pantheismus. Im Gespräch zwischen Theologie und Naturwissenschaft können die Theologen nicht mehr mit dem festen theistischen, traditionellen Gottesbild auftreten. Sie müssen sich öffnen und sagen, es ist der Geist Gottes, der in der Natur wirkt. Zweitens: Es ist doch so, dass es sehr stark in Richtung Spiritualität und Mystik geht, wenn heute überhaupt Religion, religiöses Verlangen da ist. Ich möchte nur an das berühmte Wort von Karl Rahner erinnern: Der Christ der Zukunft wird Mystiker oder gar nicht mehr sein. Mystik kommt ohne Bilder und Begriffe aus. Und darum werden wir lernen müssen, dass Gott in einer neuen Weise ökumenisch geworden ist. Wir werden lernen müssen, uns innerhalb der Kirche in verschiedenen Bildern in einem höflichen Gespräch ohne Zank und Streit auszutauschen. Die Basis unserer Religion bilden Erfahrungen, die in der Bibel ihren Niederschlag gefunden haben. Ich halte nun für das Christliche im Christentum, dass hier wie in keiner anderen Religion der ganze Inhalt auf den Glauben konzentriert ist. Es gibt keine Religion, die so konzentriert vom Glauben spricht wie das Christentum und zugleich so radikal das Glauben als Vertrauen identifiziert.
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Ihre eigentliche Wahrheit besitzen alle Dinge, einschließlich des menschlichen Geistes, nur in Gott. Da Gott aber für menschliches Wissen unerreichbar ist, kann menschliche Erkenntnis, die es nur mit dem Abbild, mit der Andersheit, die immer ein Mehr oder Weniger zuläßt, zu tun hat, nur Mutmaßungen des der Wahrheit Ähnlichen sein. Heinzmann Richard; Philosophie des Mittelalters; S. 284; Über den Grundgedanken der belehrten Unwissenheit von Nikolaus von Kues (1401-1464)
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Gott ist nicht der Andere - Er ist auch nicht ich. Sondern er ist Gott. Er existiert in seiner eigenen Kategorie, die in der Alternative: "entweder ist ER ich, oder Er ist der Andere", nicht steht. Das Wesen Gottes kann geradezu dadurch definiert werden, daß man sagt: Er ist Jener, der weder ich ist, noch der Andere. So steht er nicht in Konkurrenz mit mir. Ich brauche mich nicht Seiner zu erwehren, um ich zu sein. Sondern durch Ihn bin ich Ich-selbst. Er ist es, der mir überhaupt erst die Freiheit gibt, aus der heraus ich mich fragen kann, ob Er mich nicht in meiner Freiheit behindere. Sein Schaffen ist in keiner Weise Begrenzung, Bedrängnis, Konkurrenz, sondern hat die Qualität absoluter Großmut. Guardini - Ethik - 1095 |
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Die Muslime sind längst unter uns (Auszüge aus der ZEIT - März 2004) "Wenn Christen im Orient von ihrem Gott sprechen, sagen sie allah. Dieses arabische Wort ist das Äquivalent zum hebräischen el(ohim) und meint zweifellos denselben Gott. Vier Milliarden Menschen, Juden, Christen und Muslime in aller Welt, berufen sich auf Abraham und seine Bekehrung zum einen und einzigen Gott. Angesichts dessen kann man unsere gegenwärtige Art der Auseinandersetzung mit dem Islam nur als stümperhaft bezeichnen. Vor allem ist sie ängstlich. Der unselige Kopftuchstreit hängt ein Detail viel zu hoch, abgesehen davon, dass seine „Lösung“ auf Dauer ein christliches Eigentor sein wird. Gerade weil die inneren Motive nicht am äußeren Tuch zu sehen sind, sind Trotzreaktionen der Muslime schon spürbar, und das Stichwort Berufsverbot hat eine unselige Vorgeschichte. Tatsächlich gibt es eine große Tradition der Auseinandersetzung mit dem Islam. Das Mittelalter hat sie geführt mit Thomas von Aquins Summe gegen die Heiden, im 17. Jahrhundert gab es die großartige Koran-Ausgabe des gelehrten Mönchs Ludivico Marraccio mit dem Versuch der „internen Widerlegung“. Zu dieser Auseinandersetzung müssen wir zurückfinden: An Stelle überlieferter Ängstlichkeit und untauglicher Versuche zur abschirmenden Bemutterung sollten die Christen eine klare und offensive Position gegenüber dem Islam gewinnen. Sie wird im Augenblick nur von ultrarechts her eingenommen und hat oft nicht mehr als Dämonisierung des Islams zum Inhalt. Die Mitte zwischen Verteufelung und blinder Sympathie zu finden ist die Aufgabe. ... Das gegenwärtig aufgebaute Szenario der Angst ist die falsche Reaktion. Wenn irgendetwas Indikator für den inneren Zustand unseres Volkes ist, dann die Mechanismen des Verbietens, Nichthinguckens und Nichtwahrhabenwollens. Wir haben über zwei Millionen Muslime im Land. Weggucken gilt nicht. Genau das aber praktizieren wir. ... Wir fürchten, islamische Kultur, Geburtenfreudigkeit und Glaubensstärke könnten uns gleich dreifach treffen. Unsere Situation erinnert an die der christlichen Länder Anatolien und Nordafrika im 7. und 8. Jahrhundert, als ein morsches Christentum einfach überrannt wurde. Auch der Schock von 1683 (Türken vor Wien) sitzt noch, besonders den Süddeutschen, in den Knochen. Eine harte Auseinandersetzung um unsere Identität kommt zu uns zurück. Wir können unsere Schwäche beschwören und hinter Verbote und scheinbare Schutzwälle flüchten. Wir werden dadurch nichts aufhalten. Unsere Versuchung ist die Neigung zu Wehleidigkeit und Leidensscheu. Das biblische Erbe im Koran Wer den Koran als Christ liest, wird zwiespältig reagieren. Einerseits ist die Nähe zu Judentum und Christentum unübersehbar. Auch der Koran sagt, Jesus sei der Messias und habe Gottes Geist; die Auffassungen von Maria sind nahezu identisch. Andererseits scheint das Gemeinsame irgendwie „heillos verdreht“, fremdartig anders zu sein. Dieses Phänomen bei nachchristlichen Religionen gibt es nicht nur im Islam, sondern ähnlich bei Mormonen und Anthroposophen, so verschieden diese unter sich und gegenüber dem Islam sind. ... Vielmehr könnte die
neuerliche Konfrontation des Christentums mit dem Islam dreierlei
Konsequenzen haben: ... Gegenüber diesem geistlichen Weg gibt es wohl keine Alternative. Genannt werden aber immer wieder andere, untaugliche Wege. Der eine setzt auf fortschreitende Säkularisierung des Islams (inklusive einer historischen Koran-Kritik). Wer darauf hofft, sollte jedoch bedenken, dass gerade die westliche Form der Säkularisierung dem Islam große Chancen gibt. Das religiöse Vakuum erlaubt es dem Islam, sich als ernst zu nehmende abrahamitische Alternative zu profilieren. Es gibt die berechtigte muslimische Kritik, das Christentum sei völlig verweltlicht und bete Gott nicht mehr an. Der zweite untaugliche Weg besteht darin, dem Koran Defizite in der Rezeption des Christentums vorzuwerfen. Exegetisch und historisch lässt sich nachweisen, dass diese Rezeption (inklusive Anbetung Mariens und Leugnung der Kreuzigung Jesu) auf christlichen „Eigenleistungen“ beruht. Das heißt: Hier hat das vorislamische Christentum selbst Dinge verunklart. Das christliche Arabien wusste vom neutestamentlichen Kanon nicht mehr viel, es lebte hauptsächlich von den Agrapha („ungeschriebenen Jesusworten“) und Apokryphen; in seiner Christologie zeigte sich ein archaischer und nicht dogmatisch weiterentwickelter Glaube. Ähnliches gab es bei den arianischen Westgoten; auch dort wurde die Gottheit Jesu Christi nicht akzeptiert. Gottvergessenes Europa Erst unlängst wurde wieder beachtet, dass in manchen östlichen Kirchen noch nicht der Brauch besteht, während der Messe die Abendmahlsworte der Einsetzung im Neuen Testament zu zitieren. In alter Zeit war es eben noch anders möglich. Ähnlich steht es mit Christologie und Dreifaltigkeit im Koran. Hier gilt im Übrigen: „Was uns trennt, wird von uns selbst nicht verstanden.“ Man kann und muss daher durchaus die These diskutieren, der Koran repräsentiere eine synkretistische christliche Megahäresie. Dadurch wird die Auseinandersetzung nicht leichter, aber differenzierter und letztlich klarer. Nicht hilfreich sind Vorwürfe, die nur Fehler widerspiegeln, die Christen selbst jahrhundertelang praktizierten, was die Rolle der Frau anlangt, die Toleranz, insbesondere beim Abfall vom wahren Glauben, die mangelnde Kritik an Obrigkeiten. Wahr ist vielmehr, dass wir uns – mit leichterer oder stärkerer Zeitverschiebung – in Schwächen nichts vorzuwerfen haben. Wer heute mit Recht mangelnde Religionsfreiheit in der Türkei beklagt, sollte nicht die Schicksale österreichischer oder französischer Protestanten oder die Geschichte der Hamburger Katholiken im 18. Jahrhundert vergessen. Das monastische Beispiel zeigt vielmehr, dass – abgesehen vom notwendigen Wissen übereinander – vor allem das Herz und ernsthaft praktizierte Religion die Verwandtschaft zur Geltung bringen kann. Im Entscheidenden sind wir uns nahe; viele Differenzen sind kulturell bedingt. Es wird nichts helfen, die drei „K“ werden für Christen in dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung notwendig werden: Katechismus, Kultur und Kinderfreundlichkeit. Mit Katechismus meine ich ein klares und verständliches Begreifen des eigenen Glaubens. Das betrifft besonders jene Positionen, die sich vom Islam unterscheiden, nämlich Dreifaltigkeit und Sühnetod Jesu. Wir können es nicht dabei belassen, dass nur der Islam auftritt als die „biblische Religion für die Leute von der Straße“. Ein schlichter, klarer Katechismus, wie wir ihn in der Nachkriegszeit hatten, ist überfällig. Unsere Kultur aber sollte mit traditionsbewusster Gelassenheit auftreten, die darum weiß, dass wir viel, aber eben bei weitem nicht alles dem Islam des Mittelalters verdanken. Die Begegnungen werden oft gerade dadurch erschwert, dass die Gemeinsamkeiten weiter reichen, als wir ahnen. Ich habe aber immer wieder Muslime erlebt, die vor glaubwürdig frommen Christen große Hochachtung hatten. So ist es auch im Koran." Klaus Berger lehrt neutestamentliche Theologie in Heidelberg |
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BEZIEHUNGEN |
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UNSAGBAR - UNSÄGLICH |
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Unaussprechlichkeit und Unsagbarkeit hüllen sich beide in Schweigen. ... Das Schweigen des Unaussprechlichen ist ein Präludium zu jenem verbalen Zustand, der das dichterische Wort einsetzt und auslöst. ... Was sage ich! dieses Schweigen ist bereits Gedicht und Musik, ist stillschweigend Musik und stummes Gedicht, und beide sind in der fruchtbaren Tiefe des Chaos verborgen. ... Das Schweigen des Unaussprechlichen, durchsichtig wie eine Sommernacht und unzählbar wie das Sternengewimmel, beschwört das allgegenwärtige und unendlich kleine Leben, das sich in der Unermeßlichkeit des Universums verliert. Das
unaussprechliche Schweigen, das stumme Antwort ist, hat etwas Erhabenes,
das unsägliche Schweigen hingegen flößt uns Angst und Schrecken ein. Im
Gegensatz zum schweigenden Sternenhimmel beschwört das unsägliche
Schweigen des Todes das furchterregende Schweigen der unendlichen Räume,
das Pascal schaudern ließ; hier bleibt unsere Frage ohne Antwort; hier
verhallt unsere Stimme in der Wüste: der Tod, stumm und taub erwidert
unseren Ruf nicht, und der Dialog fällt in die hoffnungslose Einsamkeit
des Monologs zurück."
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Die Vergegenwärtigung der Dreifaltigkeit/Dreieinigkeit konnten wir im Jahre 2005 auch in einem überwältigenden Raumerlebnis erfahren. In Stadl-Paura an der Traun, unweit von Lambach (Oberösterreich), steht dieses Raumwunder. Die Barocke Wallfahrtskirche, der "Heiligen Dreifaltigkeit" geweiht, ist ein formvollendeter Barockbau, der 1714-24 von J. M. Prunner errichtet wurde.
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Wie sollte es anders sein, die Zahl 3 ist bestimmend: dreieckiger Grundriss, 3 Türme, 3 Altäre, 3 Marmorportale, aber die Drei ist gebunden in eine Horizontale und Vertikale Einheit. Aber diese Dreifaltigkeit ist kaum in dieser Einheit zu fassen. Im näheren Umfeld sind immer nur zwei Eingänge, nur zwei Türme zu sehen. Die Dreiheit ist nicht leicht zu erschauen. Nach außen drei, nach innen eins, lautet das theologische Grundprinzip des gesamten Kirchenbaus. Durch den äußeren Dreiecksgrundriss ergeben sich drei gleiche Schauseiten mit drei reich gegliederten Fassaden. In deren Scheiteln erheben sich die drei Türme; sie flankieren den Zentralbau, der durch eine halbförmige Kuppel nach oben abgeschlossen ist. Die Kuppel wird bekrönt von einer dreiseitigen Laterne, auf der sich eine dreieckige Pyramide mit dem Auge Gottes erhebt.
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Geblendet ist man und überwältigend ist es, wenn man vom Süd-Westeingang auf den im Nord-Osten befindlichen "Altar des Vaters" mit dem goldene, göttlichen Dreieck und der hebräischen Inschrift JAHWE blickt. Dieses Trinitätssymbol läßt in der Nachmittagssonne die Kirche erstrahlen.
Hier die Kuppel mit der abschließenden Pyramide
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Es wäre der ideale Ort über die Beziehungen und Bewegungen zwischen Einheit und Vielheit, über Immanenz und Transzendenz nachzudenken. Hegel und Schelling, aber auch Nikolaus von Kues und Teilhard de Chardin wären meine bevorzugte Partner. Teilhard will beispielsweise den herkömmlichen Gottesgedanken in eine neue Dimension ausweiten. Der dreieinige Gott ist nicht einfach dasselbe, wie der "Unbewegte Beweger". Teilhard spricht vom Pleroma, als eine "ontologisch reichere Einheit als die Trinität"." Das Pleroma ist mehr als Gott allein, bevor Christus dorthin, mit der Ihm einverleibten Welt zurückgekehrt ist." In vielen Einzelheiten lässt sich über die Heilsgeschichte meditieren. Besonders eindrucksvoll ist auch die Lichtdramaturgie der Altergemälde. Natürliches Außenlicht geben ein theatralischen Erleben.
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Für Teilhard ist die absolute Fülle
Gottes eine zur Vollendung gelangten Weltgeschichte. Die
Vollendungsgeschichte von unten findet in der Erlösung von oben ihre höchste
Erfüllung. Das tiefste Fragen und Suchen des Menschen nach Sinnfülle
findet in der Selbstoffenbarung des ganz anderen Gotte seine innerste
Entsprechung. Beides ist unlösbar aufeinander hingeordnet in der
umfassenden Einheit eines Geschehens, in welchem sich die Vollendung der
Welt und der Menschheit und Vollendung Gottes miteinander verbinden. So
erhält auch all unser Tun, unser Empfinden und Denken eine nicht zu überbietende
Würde. |
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Ein
weiteres herausragendes Beispiel für die theologische
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Trinitätssymbol in der Amsterdamer Nikolauskirche |