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OFFENES
GEHEIMNIS
_____________ ALS
DER, NAMEN, in denen sich Gott selbst offenbart und zugleich verbirgt (Ex 3, 14) (Enthüllung - Verhüllung) Paradox
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"Undogmatische Merksätze über Gott" von ALBERT KELLER (1932 - 2010) in Grundfragen christlichen Glaubens Alte Lehren neu betrachtet 2010 - Das Wort "Gott“ ist eher ein Ruf als eine Bezeichnung -
Gott kann nicht geleugnet werden, nur der Begriff von Gott - Was man in Frage stellen kann, ist nicht Gott - Der Atheist: "Es gibt keinen Gott!“ - Gott:” Es gibt keine Atheisten!" - Gott hat recht. - Gott ist alles Gute auf einmal und grenzenlos. Wer etwas Gutes liebt, liebt darin auch Gott - Je mehr einer sich in Gott gründet, desto freier wird er. Und je freier er ist, desto mehr gründet er in Gott - Wenn Gott sich zeigte, hätten wir ihm gegenüber keine Freiheit, jedenfalls keine Wahl. Um unserer Freiheit willen muss Er sich verbergen - Am Anfang war die Vernunft (der logos“: Joh 1,1) - Mit Gott kann man nicht zu Rande kommen, denn er hat keinen Rand. - Gott taugt nicht zur Welterklärung, auch wenn es ohne Ihn keinen Sinn gäbe. - Da Gott ständig alles in allen Einzelheiten schafft, ohne jedoch dessen innerweltliche Ursache zu sein, ist die Annahme, er greife ins Weltgeschehen ein, (von der Inkarnation abgesehen) grundlos - Das Wirken Gottes und das der Welt (des Menschen) wachsen zugleich; ebenso Gnade und Freiheit. - Es gibt nur eine Liebe: die zu Gott, der Welt, den Menschen und zu sich selbst. Wer eine ohne die andere will, geht fehl. Darin liegt die Sünde: in verkorkster, mangelnder Liebe. - Nichts ist individueller als der Bezug zu Gott. Dennoch ist er nicht privat, da der uns mit allem verbindet. - Alle Menschen sind eins in Christus und so erlöst; nur wer andere ablehnt, sperrt sich davon aus. - Das Böse hassen und den Bösen lieben; den Irrtum bekämpfen und den Irrenden annehmen, das heißt Nächstenliebe - und gilt auch für die Liebe zu sich selbst - Damit der Mensch hören kann, muss Gott in menschlicher Sprache zu ihm reden: Wort Gottes muss Menschenwort sein. Alles Menschenwort aber ist missverständlich. - Wer anspricht, stellt einen Anspruch. Wie können wir es also wagen, Gott anzusprechen? -”Die Ros’ ist ohn’ Warum“ - darin gleicht sie Gott (Gott ist der grundlose Grund von allem. Er ist das Ende aller Begründung. Wer ”Warum”? fragt, fragt zuletzt nach Gott.) - Erst der Glaube an die Schöpfung lässt die Welt als Frage zu - Geschichtliche Persönlichkeit - vor Gott ist jeder eine; - Auch eine Putzfrau ist von Gottes Gnaden“ - wie alles ein Wunder ist. - Niemand kann meinen Schmerz fühlen - nur Gott: Er fühlt ihn in mir |
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