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 FRIEDHOF VON ST. GEORG
 
IN MÜNCHEN BOGENHAUSEN


GRÄBER IM WESTEN
Nr. 68 - 118

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BOGENHAUSENER FRIEDHOF

  Hier ein kleiner Rundgang über den Friedhof

   Zur St. Georgs Kirche

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  Hermann Schwarz
  




 
(1908 -  1995)


   Grab Nr. 71    


  Näheres über Hermann Schwarz

  Eintrag bei Wikipedia

  75 Jahre Rohde & Schwarz
- Eine   Zeitreise  -


*29. 3. 1908 in Nördlingen
† 10. 11. 1995 in München


Wissenschaftler und Industrieller

Mit Lothar Rohde entwickelte er einen hochpräzisen Frequenzmesser

1933 meldeten sie in München die Gründung des "Physikalisch-technischen Entwicklungslabors Dr. L. Rohde und Dr. H. Schwarz" an, woraus später die Firma Rohde & Schwarz entstand, welche unter diesem Namen u. a. Messgeräte produzierte.

Quelle: Wikipedia


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   Lutz Schnizlein  
  
  
1911 - 1994



   Ulla Schnizlein
   
  
1911 - 2003

   


Grab Nr.74   

  


 


Luz Schnizlein - 1.4.1911 - 4.4.1994 
und Ulla Schnizlein - 20.9.1911 - 8.7.2003

Höhenberg war früher ein Einödhof, auf dem schon ein behinderter Mensch namens Hartel gelebt hat. Die Hofstelle war 1968 in einem denkbar schlechten Zustand, als Ulla und Luz Schnizlein sie erwarben, um dort eine biologisch-dynamische Landwirtschaft aufzubauen. Der landwirtschaftliche Impuls stand damit am Anfang von Höhenberg.

Es war 1977, als Ulla und Luz Schnizlein zusammen mit Dr. Michael Lohmann und seiner Frau Gretel die Hofgemeinschaft Höhenberg e.V. ins Leben riefen. Damit verband sich der sozialtherapeutische mit dem landwirtschaftlichen, biologisch-dynamischen Impuls.

 

Quelle:  Festschrift zum 25. jährigen Bestehen der Lebensgemeinschaft Höhenberg



Möhl und Schni(t)zlein

Firmenanzeige des Gartenbaugeschäftes (April 1913)

Brodersenstraße


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  Schottenhamel
  




   Grab Nr. 77    


  





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  August Beichel
  

  
(1901 - 1974)


  
Roselen Beichel


   (1902 - 1996)


   Grab Nr. 78    


  






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  Fabricius
  




  



   Grab Nr. 79    


  Der Name Fabricius ist die humanistische Latinisierung von Schmied




Ludwig Fabricius

Forstwissenschafler

 1875- 1967

 

Er übernahm 1911 die Professur für die Forstliche Produktionslehre 
 an der Universität in München; Emertierung 1940;

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  Friedrich Domin
  




 
(1902 - 1961)


   Grab Nr. 80    


   

 

 

*1902 in Beuthen, +1961 in München

"Domin studierte zunächst am Bauhaus bei Walter Gropius Architektur, entschied sich aber 1921 für den Schauspielerberuf. Nach einer Ausbildung am Berliner Reinhard Seminar gab er im November 1921 sein Debüt in einer Aufführung von Gerhart Hauptmanns Michael Kramer im Berliner Theater an der Köpenicker Straße. Weitere Engagements folgten 1924 in Königsberg, 1926 in Zürich, 1927 in Gera und 1928 in Kassel. Ab 1934 bis zu seinem Tod gehörte er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Er wirkte als Charakterdarsteller in den verschiedensten Rollen des klassischen und modernen Theaters. Daneben war er ab 1936 auch als Regisseur tätig.

Seit 1939 übernahm Friedrich Domin auch Filmrollen. Er war auf Ehrfurcht gebietende Honoratioren abonniert, z. B. als Gefängnisdirektor in  Der Hauptmann von Köpenick, General in Ein Mädchen aus Flandern, Zirkusdirektor in Lola Montez, Kommerzienrat in Rosenmontag, Bankier in Die Trapp-Familie, Graf Egge in Schloss Hubertus, Reichskanzler Bismarck in Ludwig II., Hindenburg in Sauerbruch - Das war mein Leben, oder als Bischof in dem Pater-Brown-Krimi  Das schwarze Schaf."

Quelle: Wikipedia


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  Jungwirth-Mark
  




  



   Grab Nr. 85    


  




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   JOSEF 
   SCHÖRGHUBER
  



 
(1920  - 1995 )

 
Grab Nr. 89   



  
mehr über Josef Schörghuber auf Wikipedia . . .


Josef Schörghuber, selbst einer der großen deutschen Kunstsammler, stand an der Spitze der Personen und Unternehmen, die das Haus der Kunst in München kontinuierlich unterstützen. Sein Sohn Stefan und seine Frau Alexandra haben diese Zusage nach dem Tod von Josef Schörghuber erneuert. Nach dem unerwarteten Tod von Stefan Ende 2008 führt Alexandra das Engagement der Unternehmensgruppe fort. 

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  Siegried Lowitz
  




 
(1914 -  1999)


   Grab Nr. 90    


  Näheres über Siegfried Lowitz

  Zur Lowitz Stiftung


Siegfried Lowitz wurde von dem Intendanten
Hans Schweikart an die Münchner Kammerspiele gerufen. (1950 bis 1956 und 1962 bis 1968). Von 1968 bis 1978 gehörte Lowitz dem Bayerischen Staatsschauspiel an. An den Kammerspielen lernte er auch seine zweite Frau Marianne Probst kennen, die er 1952 heiratete. 1976 übernahm er die Fernsehrolle des Kommissar Köster in der Serie "Der Alte". Bis zu seinem Tod 1999 schrieb er an seiner Biographie "Was für ein Leben", in der er auch seine ersten Erfahrungen in München (S. 29) beschreibt:.

" Ein Taxi brachte mich in die Maria-Theresia-Straße, die wunderschön am Hochufer der Isar liegt. Eine Reihe prachtvoller Häuser gegenüber einem schönen gepflegten Park. Die Intendanz hatte mir dort ein Zimmer besorgt.  Auf meiner Etage wohnten noch der alte Dirigent Adam mit seiner freundlichen Frau und ein Erster Trompeter mit Gattin, alles sehr liebe Menschen. Der Trompeter übte jeden Tag mindestens sechs Stunden, was mich anfänglich sehr störte. Aber irgendwann ging es mir wie mit dem Sausen im Ohr. Ich hörte es nur, wenn ich wollte. Im Patrizierhaus nebenan residierte der große Dirigent Hans Knappertsbusch, den ich oft in einen Mantel gehüllt, mit einem breitkrempigen Hut und schwarzen Handschuhen versehen, am Arm seiner Gattin durch den Park Richtung Oper schreiten sah."



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  Friedrich Karl Roth
  


 
(1890 - 1960)


   Franziska Faltermeier



   (1919 - 2003)


   Grab Nr. 91    


  Näheres über Friedrich Karl Roth . . .

  


Friedrich Karl Roth porträtierte 1922 "den bayerischen Kronprinz Rupprecht. Ab 1925 wurde er zum Vatikan berufen und malte Kardinäle und schließlich den Papst Pius XI. in einem eigens dafür eingerichteten Atelier bei Unterhaltungen über alpinistische Abenteuer in der bayerischen Bergwelt. Zurück in München fertigte Roth Porträts von Ministerpräsident Heinrich Held, dem apostolischen Nuntius Vasallo di Torregrossa, sowie dem Kardinal Joseph Wendel. 1928 porträtierte er Paul von Hindenburg im Reichspräsidentenpalais in sechs Sitzungen.

Roth war 1934 bis 1939 an der Staatsschule für angewandte Kunst München in der Luisenstrasse tätig, wo er mit einigen bekannten Kollegen zusammenwirkte, wie etwa dem Gestalter und Architekten Richard Berndl und dem Bühnenbildner Emil Preetorius" . . .

Vereinnahmt von der Nazi-Propaganda fertigte Roth ein Bild von Adolf Hitler in SA-Uniform.

Heirat mit Franziska Engel, verwitwete Faltermeier .

Quelle: Wikipedia

 


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   KARL 
   STIEGLMEIER
  



 
(1923  - 2004 )

 
Grab Nr. 92   



  

 

Gekämpft, gehofft und doch verloren  . . .

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  Felix Burda
  




 
(1967 -  2001)


   Grab Nr. 97    


   



 


Felix Burda, Kunsthistoriker, Sohn des Kunsthistorikers und Verlegers Hubert Burda und Christa Maar (ebenfalls Kunsthistorikerin, Drehbuchautorin und Regisseurin). 

Nach ihm, der an Darmkrebs verstarb, ist die
Felix Burda Stiftung benannt. Sie ist eine Einrichtung zur Förderung der Darmkrebsvorsorge.

 

 

 

 




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  Anton Sailer
  




 
()


   Grab Nr. 98a    


   



Maler, Journalist beim Münchner Merkur

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  Robert Graf


   1923 - 1966 


Grab Nr. 99  


   Mehr bei Wikipedia . . .

"Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es Robert Graf nach München.. Er fand ein Engagement bei den Kammerspielen. . . . Er heiratete seine Schauspielkollegin Selma Urfer. Zusammen hatten sie drei Kinder, darunter ist Dominik Graf, der sich inzwischen als Regisseur etabliert hat. . . . Im vielbeachteten Film Gesprengte Ketten verkörperte er den deutschen Wachsoldaten Werner.

Der Schlussteil des Films "Gesprengte Ketten" – die Flucht durch Europa – wurde im Allgäu, in Füssen und Umgebung, mit Beteiligung der einheimischen Bevölkerung gedreht.

1965 musste er sich wegen einer Gefäßkrankheit einen Fuß amputieren lassen. Nur wenig später starb er 42-jährig. "

Quelle Wikipedia


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  Ernst Müller-Meinigen jr.



   1908 - 2006 


  Hilde Müller-Meiningen



 
1910 - 1987


Grab Nr. 99 a    


   Mehr bei Wikipedia . . .

   Nachruf von Hans Durrer . . .


Deutscher Journalist

Wichtiger Vertreter des deutschen Nachkriegs-Journalismus und langjähriger Vorsitzender des Deutschen und Bayerischen Journalistenverbands.


"Memoiren hab i fei net gschriebn, 
Memoiren schreibt ja heut jedes Rindvieh, 
und sollt i au a Rindvieh sein, dann auf jeden Fall keins, 
das Memoiren schreibt"


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  Willy 
 
(Adalbert Friedrich)
  Droemer




   1911 - 2000 


Grab Nr.101   


   



geb. 18.07.1911 [Berlin] - gest. 03.04.2000 [München]

Sein Verlag zählte mit den Knaur-Lexika sowie mit Bestsellern von Autoren wie Johannes Mario Simmel, Erich Kästner, Curd Jürgens und Lilli Palmer zu den weltweit erfolgreichsten Häusern. Droemer hatte in Hamburg Buchhändler gelernt und 1939 den väterlichen Buchverlag in Berlin übernommen. Nach dem Krieg zog der Verlag nach München um und wuchs mit neuen Marketingideen zu einem der grössten europäischen Häuser. 1980 verkaufte Droemer den Verlag an die Holtzbrinck-Gruppe.



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  Benno Romeis
  




 
(1888 -  1971)


   Grab Nr. 102    


  Näheres über Benno Romeis

 



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   ARTUR MODEL
  


 
(1907  - 1999 )


   ANNA MODEL
  


 
(1869  - 1940 )

 
Grab Nr. 103   



  
 

Artur Model, Staatsbankdirektor

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  Dicknether

    Weißmüller

    Schlegel




   


Grab Nr.105   


  Bild des Grabmals



Auf dem Grabmal sind eingeschnitzt folgende Symbole zu sehen: 


   Das Jerusalemkreuz - hier mehr ...

   Alpha und Omega mit Kreuz

   Die vier Männer im Feuer könnten sich auf die Geschichte 
      der drei Jünglinge im Feuerofen beziehen. 
      Die vierte Person
wäre dann der in der Geschichte erwähnte vierte Mann,
      der aussieht,
"als wäre er ein Sohn der Götter".

      Mir scheint am ehesten die rechte Figur aufgrund der Gesichtszüge 
      und der Gewandung dieser Sohn der Götter zu sein!

Siehe dazu aus dem Buch Daniel - 3. Kapitel, 10

Du hast ein Gebot ergehen lassen, daß alle Menschen niederfallen und das goldene Bild anbeten sollten, wenn sie den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hören würden; wer aber nicht niederfiele und anbetete, sollte in den glühenden Ofen geworfen werden. . . .

"Da wurde Nebukadnezar voll Grimm, und der Ausdruck seines Angesichts veränderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego, und er befahl, man sollte den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu tun pflegte. Und er befahl den besten Kriegsleuten, die in seinem Heer waren, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden und in den glühenden Ofen zu werfen. Da wurden diese Männer in ihren Mänteln, Hosen, Hüten, in ihrer ganzen Kleidung, gebunden und in den glühenden Ofen geworfen. Weil das Gebot des Königs so streng war, schürte man das Feuer im Ofen so sehr, dass die Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinaufbrachten, von den Feuerflammen getötet wurden. Aber die drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen hinab in den glühenden Ofen, gebunden wie sie waren. Da entsetzte sich der König Nebukadnezar, fuhr auf und sprach zu seinen Räten:

Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen?
Sie antworteten und sprachen zum König: Ja, König. Er antwortete und sprach:
Ich sehe aber vier  Männer frei im Feuer umhergehen, und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter. Und Nebukadnezar trat vor die Tür des glühenden Ofens und sprach:
Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Knechte Gottes des Höchsten, tretet heraus und kommt her!


Da traten Schadrach, Meschach und Abed-Nego heraus aus dem Feuer. Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, dass das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können und ihr Haupthaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen. Da fing Nebukadnezar an und sprach:

Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben; denn sie wollten keinen andern Gott verehren und anbeten als allein ihren Gott! So sei nun dies mein Gebot:
Wer unter allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos lästert, der soll in Stücke gehauen und sein Haus zu einem Schutthaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen andern Gott als den, der so erretten kann.
Und der König gab Schadrach, Meschach und Abed-Nego große Macht im Lande Babel."

 

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     Konen

    




   


Grab Nr.108   


  1979 wurde die Johann Konen-Stipendien - Stiftung errichtet. Der Stifter und Münchner Kaufmann Johann Konen stattete die Stiftung. Mit den Stiftungserträgen können begabte, leistungswillige Menschen in München während der Zeit ihrer Ausbildung oder ihres Studiums für ihren späteren Beruf unterstützt werden.





Griff an der Eingangstür des Kaufhauses

Das Bekleidungshaus Konen in München warb jahrelang mit:
  "Der Katzensprung zu Konen wird sich lohnen" -
 "Nur ein Katzensprung vom Marienplatz" 

 

1936 musste Isidor Bach im Zuge der Arisierung das seit 1871 bestehende Bekleidungsgeschäft aufgeben und seinem leitenden Angestellten Johann Konen übergeben. Nach 1945 erhielt die Familie Bach das Kaufhaus im Rahmen eines Wiedergutmachungsverfahrens teilweise restituiert und wurde wieder Teilhaber des Kaufhauses.

Quelle: hagalil

Gedenktafel am Geschäftshaus Konen
Zur Erinnerung an das alte, hier 1557 erbaute Ebenböckhaus. Nach vielen Wandlungen wurde es 1964 abgebrochen. Bis 1919, also 360 Jahre lang, wurde hier von Vorfahren und Angehörigen der Familie Ebenböck das Lebzelterhandwerk ausgeübt.

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   HELMUT KUHN
  



 
(1899  - 1991 )


   KAETHE KUHN
  



 
(1896  - 1971 ) 

 
Grab Nr. 107   



  
mehr über Helmut Kuhn auf Wikipedia . .

AMICAE CARISSMAE

"1953 gründet Kuhn zusammen mit Hans-Georg Gadamer die Philosophische Rundschau, die von beiden bis 1974 herausgegeben wurde. Von 1957 bis 1962 war Kuhn Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland. 1969 bereitete er mit Bernhard Waldenfels und Reinhold Gladiator die Gründung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung vor und leitete unter Mitwirkung von Hans-Georg Gadamer deren erste internationale Tagung.

Kuhn ist der Vater der Frauenhistorikerin Annette Kuhn, die sich in ihrer Autobiografie vom autoritären Vater, der die jüdische Herkunft jahrzehntelang verschwieg, absetzt."

Quelle: Wikipedia

 

Werke nach dem Krieg

Sokrates. Versuch über den Ursprung der Metaphysik. Verlag die Runde, Berlin 1934. Neue Auflage im Kösel Verlag, München 1959

Begegnung mit dem Nichts. Ein Versuch über die Existenzphilosophie. J. C. B. Mohr Verlag, Tübingen 1950.

Begegnung mit dem Sein. Meditationen zur Metaphysik des Gewissens. J. C. B. Mohr Verlag, Tübingen 1954

Wesen und Wirken des Kunstwerks. Kösel Verlag, München 1960

Romano Guardini. Der Mensch und das Werk. Kösel Verlag München 1961

Das Sein und das Gute. Kösel Verlag, München 1962

Der Staat. Eine philosophische Darstellung. Kösel Verlag München 1967

Der Weg vom Bewusstsein zum Sein. Klett-Cotta Verlag Stuttgart 1981

Romano Guardini. Philosoph der Sorge. St. Ottilien 1987.

 

"  'Das Ziel alles Lebens ist der Tod' , schreibt Sigmund Freud. Neben diesen stellen wir den anderen Satz: ' Das Ziel alles geistigen Lebens ist die Seligkeit'. Der Weg zu ihr führt durch Leiden und Schuld. Ihr irdischer Vorgeschmack ist, was wir Glück nennen. Die Kraft, der sich der Weg erschließt, heißt Liebe. Dieser Weg hat Anfang und Ende, Ursprung und Vollendung. Die Zeichen, die auf das Ziel hinweisen, werden von Liebe in Gestalt des Eros gesetzt, und das Ziel selbst, als Begriff erfaßt, ist das Gute. Beim Begehen des Wegs ergeben sich Abirrungen - die Neigung zur Abirrung ist überwältigend stark. Doch gehört zum dynamischen Motivationsmuster eine dem Kompaß vergleichbare Macht, die durch unwillkürliche Zeichen jede Abirrung dem Bewußtsein meldet - das Gewissen."

Aus "Der Weg vom Bewußtsein zum Sein." - 1981 - S. 500 f.

 

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Hans Knappertsbusch 
  




 
(1888 -  1965)


   Grab Nr. 111    


   Über Knappertsbusch . . .





Seine Popularität in München ist legendär. Wenn er am Pult erscheint, einerlei, ob in der Oper oder auf dem Podium, empfängt ihn ein Beifallsorkan, den er, nach einer kurzen kappen Verbeugung, mit dem Zeichen zum ersten Einsatz rücksichtslos abstoppt. Am Schluß der Aufführungen beginnen die Ovationen von neuem; im Konzert erscheint er zwei- oder dreimal, um dafür zu danken, in der Oper fast nie. Dort tönen die Rufe 'Knappertsbusch' noch durchs Haus, wenn er schon im Restaurant der 'Vier Jahreszeiten' sitzt, wo er wegen seiner kulinarischen Kennerschaft ein hochrespektierter Gast ist. Gelegentlich sieht man seine distinguierte Erscheinung promenierend in der Stadt: nie ohne Spazierstock, nie ohne Handschuhe, nie ohne Perle in der aufs korrekteste gebundene Krawatte. Und die breitrandigen Hüte, ehemals Kalabresen genannt, die er trägt, kennt in München sozusagen jedes Kind. ...

Wahrscheinlich ist er der einzige unter den heute lebenden großen Dirigenten [geschrieben 1958 zum 70. Geburtstag], dessen künstlerisches Weltbild vollkommen unerschüttert und gleichsam abgedichtet gegen alle späteren Wandlungen dieses Jahrhunderts geblieben ist, das für ihn dramatisch in Wagner, symphonisch in Bruckner kulminiert.... 

Im übrigen fügt es sich ins Bild der aus schwer zu vereinbarenden, oft geradezu widersprüchlichen Wesenszügen zusammengesetzten Persönlichkeit Knappertsbusch, daß er, obgleich er sich seiner Wirkung aufs Publikum völlig bewußt ist, im Innersten seiner Kunstausübung von einer großartigen, herrenhaften Distanziertheit bleibt. Das hat ihn, dessen größte Stunde doch angesichts der Wagner-Vernarrtheit Hitlers gekommen schien, ein für allemal von den vulgären nazistischen Kunstrummel geschieden...

K. H. Ruppel - Musik unserer Zeit - 

Vor 70 Jahren erschien in den Münchner Neuesten Nachrichten ein Aufruf, in dem sich die "Richard-Wagner-Stadt München" gegen Thomas Mann und seinen Essay "Leiden und Größe Richard Wagners" verwahrte. Der Text ist von einer Bombastik, die etwas Komisches hätte, wäre sie nicht Ausdruck dessen, was sich bald grausig austoben sollte, Das heißt: Komisch ist es nach wie vor, wenn man liest, dass einer wie Mann "kein Recht auf Kritik wertbeständiger deutscher Geistesriesen" habe. Den Protest unterzeichneten Geistesriesen wie Gulbransson, Knappertsbusch und Pfitzner.

Aus SZ 17.10.2003  von Hermann Unterstöger

 

... Generalmusikdirektor Knappertsbusch hat dieses Schreiben der Akademie vorgelegt, und wir haben alle unterschrieben. Jede Zeit hat ihr Nervöses. Warum das herausfordern. Vielleicht ist es jetzt weniger interessant, mit welcher Unterhose Wagner seine Musik machte.  Mir hat es den Magen umgedreht, zu unterschreiben gegen einen Mann mit Frau, die ich kenne und verehre seit 30 Jahren ...

Gulbransson an "Neue Rundschau" (1933)

... Zeichne - unterschreibe nicht ...

Erika Mann an Gulbransson


  Marmorportrait von Hans Wimmer  - 1932




Portrait in der hinteren Vorhalle des Nationaltheaters


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   HANS HEITZER 
   

 
(1924  - 1992 )

   
  
DORA SCHWEND

   (1898 - 1991)

  
KARL SCHWEND

   (1890 - 1968)


 
Grab Nr. 113   



  
 

Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG
Träger des Bayerischen Verdienstordens

Erster ehrenamtlicher Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsstiftung  
von August 1991 bis November 1992 



Karl Schwend,
Ministerialdirektor a.D. , von 1950  bis 1954
Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und seine Frau Dora


Karl Schwend

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Bernd Eichinger 
  




 
(1949 -  2011)


   Grab Nr. 113 a    


   Über Eichinger auf Wikipedia . . .

   Beate Wedekind in  "Welt - online" über Bernd Eichinger . . .





Am 7. Februar fand in der St.-Michael-Kirche in München eine große Trauerfeier statt, zu der 900 Gäste geladen waren.








Claudia Roth

 "Bestürzt und tief betroffen bin ich von der Nachricht vom Tod Bernd Eichingers." Der Produzent hinterlasse eine riesige Lücke in der deutschen Filmlandschaft. "Er war besessen von seiner Arbeit, hat immer groß gedacht und ist große Risiken eingegangen". Seine Verdienste um das Filmland Deutschland können gar nicht überschätzt werden."






Regisseur Wolfgang Petersen

"Er war wie ein Bruder, ein Freund und ein Partner für mich, der es mit seiner kreativen Besessenheit unglaublich ernst meinte"

 

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   ANNY FREYMUTH
  


 
(1881  - 1960 )


   EMIL FREYMUTH
  


 
(1890  - 1961 )

 
Grab Nr. 117   



  
 Mehr über Emil Freymuth . . . 

Der Architekt arbeitete1938 bis 1945 neben seinem eigenen Büro auch noch für das „Baubüro des Generalbaurats der Hauptstadt der Bewegung“. Die von ihm geplante, heute denkmalgeschützte „Siemens-Siedlung“ an der Boschetsrieder Straße in München-Obersendling mit ihren beiden 17-geschossigen „Sternhochhäusern“ war Anfang der 1950er Jahre die erste Hochhaus-Wohnsiedlung in Süddeutschland. Er arbeitete 1953 auch mit E. Etzold und J. Strobl an der Kongresshalle des Messegeländes an der Theresienhöhe mit.

Quelle: Wikipedia



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