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Ehrendoktor
der Universität Jena
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Sein
Verlag zählte mit den Knaur-Lexika sowie mit Bestsellern von Autoren
wie Johannes Mario Simmel, Erich Kästner,
Curd Jürgens und Lilli Palmer zu den weltweit erfolgreichsten Häusern.
Droemer hatte in Hamburg Buchhändler gelernt und 1939 den väterlichen
Buchverlag in Berlin übernommen. Nach dem Krieg zog der Verlag nach München
um und wuchs mit neuen Marketingideen zu einem der grössten europäischen
Häuser. 1980 verkaufte Droemer den Verlag an die Holtzbrinck-Gruppe. |
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Wahrscheinlich ist er der einzige unter den heute lebenden großen Dirigenten [geschrieben 1958 zum 70. Geburtstag], dessen künstlerisches Weltbild vollkommen unerschüttert und gleichsam abgedichtet gegen alle späteren Wandlungen dieses Jahrhunderts geblieben ist, das für ihn dramatisch in Wagner, symphonisch in Bruckner kulminiert.... Im übrigen fügt es sich ins Bild der aus schwer zu vereinbarenden, oft geradezu widersprüchlichen Wesenszügen zusammengesetzten Persönlichkeit Knappertsbusch, daß er, obgleich er sich seiner Wirkung aufs Publikum völlig bewußt ist, im Innersten seiner Kunstausübung von einer großartigen, herrenhaften Distanziertheit bleibt. Das hat ihn, dessen größte Stunde doch angesichts der Wagner-Vernarrtheit Hitlers gekommen schien, ein für allemal von den vulgären nazistischen Kunstrummel geschieden... K. H. Ruppel - Musik unserer Zeit - Vor 70 Jahren erschien in den Münchner Neuesten Nachrichten ein Aufruf, in dem sich die "Richard-Wagner-Stadt München" gegen Thomas Mann und seinen Essay "Leiden und Größe Richard Wagners" verwahrte. Der Text ist von einer Bombastik, die etwas Komisches hätte, wäre sie nicht Ausdruck dessen, was sich bald grausig austoben sollte, Das heißt: Komisch ist es nach wie vor, wenn man liest, dass einer wie Mann "kein Recht auf Kritik wertbeständiger deutscher Geistesriesen" habe. Den Protest unterzeichneten Geistesriesen wie Gulbransson, Knappertsbusch und Pfitzner. Aus SZ 17.10.2003 von Hermann Unterstöger
... Generalmusikdirektor Knappertsbusch hat dieses Schreiben der Akademie vorgelegt, und wir haben alle unterschrieben. Jede Zeit hat ihr Nervöses. Warum das herausfordern. Vielleicht ist es jetzt weniger interessant, mit welcher Unterhose Wagner seine Musik machte. Mir hat es den Magen umgedreht, zu unterschreiben gegen einen Mann mit Frau, die ich kenne und verehre seit 30 Jahren ... Gulbransson an "Neue Rundschau" (1933) ... Zeichne - unterschreibe nicht ... Erika Mann an Gulbransson
Marmorportrait von Hans Wimmer - 1932
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