Seiten von Theodor Frey 

über Gott - Welt - Mensch

SEEG IM ALLGÄU

   PFARRER IN SEEG

   GRABPLATTE IN VÖHRINGEN

   ALLGÄUER ERWECKUNGSBEWEGUNG

   MARTIN JOHANN BOOS

   CHRISTOPH VON SCHMID

Johann Michael

Feneberg

1751 in Marktoberdorf -1812 in Vöhringen

Pfarrer in Seeg  (1793 - 1805)

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 .  .  .   es ist doch auch lustig, wenig-
stens zu Zeiten, auf Gottes Erde umher-
zugehen, und solls's auch mit einem
hölzernen Beine seyn. 

Feneberg, der Einfüßer,  an Freund Ruoesch

Kreuz und Krücke von 1808 aus dem Verkündbuch (links) und Fenebergs Siegel von 1810 (rechts) 

Das Siegel nimmt Bezug auf die Bibelstelle Markus 9,14

"Und sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge 

um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten."


Die Abbildungen erhalten von Jochen Teuffel - hier mehr . . .

 

 

 

PFARRER IN SEEG 
VON 1793 - 1805

Johann Michael Feneberg war zwölf Jahre Pfarrer 
in Seeg. 

Johann Michael Sailer (1751 - 1832;  ab 1829 Bischof von Regensburg)

 


Sailer gab 1814, zwei Jahre nach dem Tod von Feneberg, 
das Werk
"Aus Fenebergs Leben"  heraus. 
Es wurde verlegt bey Ignaz Joseph Lentner, Buchhändler zum schönen Thurme. 

 

Dieses Werk gibt höchst interessante Einblicke in das Gemeindeleben vor über 200 Jahren 
und stellt dramatische
Tage und Jahre in Seeg dar.
Ich gebe den Text deshalb in wesentlichen Auszügen wieder und versehe ihn mit den
zum Verständnis notwendigen Anmerkungen.

Hier zunächst die Eingangsseite:




Der folgende Text ist in Originalschreibweise und Originalumbruch auszugsweise wiedergegeben. 

-   12   - 

     In Seeg hatte er besoners zwey große Leiden aus-
zustehen, die ihn in der Ewigkeit noch eine reiche Aernte
      

-  13  -

er warten lassen, eines an seinem B e i n e, das andere
seines Glaubens wegen, am G e i s t e.

     Das Bein brach er sich am 30sten Octob. 1793, und
es mußte ijm am 15ten Nov. desselben Jahres abgenom-
men werden: von diesem Tage an nannte er sich selber,
und unterschrieb sich E i n f ü ß er, und nach einem hal-
ben Jahre S t e l z f u ß, S t e l z e n m a n n, S t e l z e n -
m i c h e l.

     Was die Geschichte seines Glaubens betrifft, so hat
er sie in besondern Bogen, nach der Wahrheit und vor
dem Auge der Wahrheit, ausführlich genug beschrieben,
und sie liegt, wenigstens für die Nachwelt, druckfer-
tig da.

     Als Pfarrer in Seeg hatte er die edelsten Priester
zu Gehülfen: Martin Boos, Xaver Bayr, Christoph
Schmid, Johannes Goßner, Philipp Nerius Zech ect.

     Gern wäre er in Seeg als Pfarrer bis an sein Ende
geblieben, wenn ihn nicht das zu geringe Einkommen (zu
gering für einen Pfarrer mit einem Beine, und für zwey
Kapläne, die er eben deßwegen halten mußte, weil er nur ein Bein hatte), genöthigt hätte, eine andere Pfarre
zu suchen.

     Dazu verhalf ihm Domherr Mastiaur, der ihn in
Dillingen kennen lernte, und nachmal in Ulm als Landes-
direktions-Rath und als Referent in Pfarrsachen für
leere Stellen würdige Männer aussuchte.

Martin Boos (1762-1825) aus Huttenried
Führender Kopf der Allgäuer Erweckungsbewegung. Dillinger Sailerschüler; 1794/95 Kaplan in Seeg, wo er 1795 durch Christoph Schmid abgelöst wurde. Seine Neujahrspredigt 1797 in Wiggensbach erregte einen Aufruhr. Er floh 1797 nach Seeg. Auf Sailers Vermittlung nahm in Bischof Gall 1799 in die Diözese Linz auf. 

Franz Xaver Bayr (1768-1844) aus Dillingen
1793 Kaplan bei Feneberg in Seeg, 1804 Pfarrer in Pfronten, 1812 - 1844 Pfarrer in Dirlewang. Seine Verbindung mit der Allgäuer Erweckungsbewegung brachte ihn vor das geistliche Gericht in Augsburg.

Johannes Goßner (1773-1858) aus Hausen (Gmd. Ellzee)
1798 - 1801 Kaplan in Seeg. Von der Erweckungsbewegung mitgerissen, wurde er wegen Pseudomystizismus vor eine Untersuchungskommission  gestellt und verurteilt. Trat 1826 zur evangelischen Kirche über und wirkte an der Bethlehemskirche in Berlin. Er wird der Berliner Kirchenvater des 19. Jhrh. genannt.

Philipp Nerius Zech (1775-1850) 
(weitläufiger Neffe von Feneberg) 1795, 1796, 1801, 1803/1804 bei Feneberg in Seeg. 1804 Professor  für griechische Sprache in Dillingen

Kaspar Anton Freiherr von Mastiaux (1766 - 1828)
geb. in Bonn, 1786 Domherr in Augsburg. An Musik und Literatur schöpfersich interessiert, stand mit Christioph Schmid "in den freundschaftlichsten Verhältnissen". 







3. 

F e n e b e r g s

erste

L e i d e n s g e s c h i c h t e

in Seeg

im Jahre 1793 - 94










            














Thus diis,
Laus boni viris.


                                        Socrates











-  49  -




Lieber Leser, löschet diese Buchstaben mit euren Thränen
        nicht aus, damit auch noch andere sie lesen können, und
        weinen wie wir.

                                                    (Nach der gedruckten Grabschrift
                                                       auf den liebenswürdigsten Bi-
                                                       schof Frankreichs.)

 

--------------------------------------



X a v e r B a y r,  damals Kaplan in Seeg *), schrieb
die Begebenheit als Augenzeuge in Briefen an mich
nach Dillingen; die Erzählung gieng viele Jahre (und
geht noch diese Stunde) in mancherley Abschriften bey
freunden in Deutschland und in der Schweiz umher,
und überall netzte sie die Augen und schütterte die
Herzen.

     Hier ein gedrängter Auszug aus dem Manuscripte.
Damit die Erzählung jedermann verständlich werde, muß
ich vorher noch erinnern, daß Domherr M a s t i a u x in
Dillingen unsern F e n e b e  r g neu getauft, das ist, ihn
ausschließlich d e n   a l t e n  H e r r n, oder gerade zu den
A l t e n  genannt habe. Dieser, mehr zu seiner Art zu seyn,
als zu seinen Jahren passende Name blieb in dem Krei-


           
* Nachher Pfarrer in Pfronten, jetzt in Dirlewang

 

-  50  -


se seiner freunde, so lange er lebte, und wir nennen ihn
jetzt, da er nicht mehr unter uns ist, am liebsten bey die-
sem Namen, und deßhalb heißt er in der ganzen Erzäh-
lung d e r  a l t e  H e r r,  d e r   l i e b e  A l t e.

     Den ersten Oct. 1793 feyerte der Pfarrer in seiner
Filialkirche Lengenwang den Gedächtnißtag des heil.
Wolfgangs mit einer, wie er erzählte, ihm leicht aus
der Seele fließenden predigt. Bey guter Zeit, Abends
um vier Uhr, ritt er nach Hause. Die Witterung war
mehr als unfreundlich, er schneiete und regnete unter
einander. Mitten auf dem Wege, nahe am K i r c h t h a l,
stolperte das Pferd; der Alte ritt sehr langsam, zog den
Zaum an sich, und erhielt dadurch das Pferd, daß es
nicht stürzte. Gestürzt ist nun das Pferd nicht, aber
dafür trat es etwas bergauf, und fiel mit dem alten herrn
auf die linke Seite.

     Besonnen und ruhig brachte er noch früh genug seine
Füße aus den Steigbügeln, und den leicht gedrückten
linken, durch Aufspreizung des rechten, unter dem Pferde
unbeschädigt heraus, und dankte Gott ausdrücklich da-
für daß kein Unglück geschehen war.

     Damit ihm nun ferner kein leid geschähe, und er
vom Pferde nicht getreten oder geschlagen würde, raffte
er sich eilig vom Boden auf. Indem er sich aufmachte,
glitt er mit dem rechten Fuße auf dem glatten Boden aus, und
drehte sich denselben rechten Fuß aus dem Knochengelenke,
konnte aber noch, bey zehn Schritte, weiter gehen; jetzt
that er wieder einen Fehltritt -dasBeinkrachte, und 

                                                                           der



-  51  -


Alte blieb an einer jungen Tanne, die er eben umarmen
konnte, hängen. Dies geschah 800 Schritte außer Kirch-
thal am Ende des Wäldchens, das wir schon oft zum
Ziele unsres Spatzierganges gemacht hatten.

     Jetzt schrie der Alte um Hülfe, und sprach, so an der
Tanne hängend bey sich: Ach, Gott, was thust du mir?
diesen Bruch kann ja niemand mehr heilen (er hatte
vor Kurzem eine ähnliche Beinbruchsgeschichte ge-
lesen).

     Auf den ersten Schrey hörte ihn ein Bube im na-
hen Orte, holte seinen Vater und sie liefen beyde dem
Rufe des Pfarres nach.

     Da sie das Pferd allein kommen sahen, konnten sie
nichts Gutes ahnen, und sie fanden den Pfarrer noch am
Tännlein hangen. Ich habe ein Bein gebrochen, sagte
der Pfarrer, machet, daß ich geschwind heim komme -
aber wie komme ich heim? Wie sie noch so in Verlegenheit
dastanden und einander ansahen, kam ein Mann, der
mit seinem Wagen in die Mühle fuhr. Den Wagen
hat Gott gesandt, rief der Alte, und er ward auf den
Wagen gesetzt, und (zwey Knaben setzten sich zu ihm)
langsam nach Hause gebracht.

     Sobald er den Stiefel vom Fuße hatte, zeigte es
sich, daß das Schienbein bey dem Knochengelenke hervor-
rage, Fleisch und Haut durchstochen, das Knochenband
abgesprengt, und nebendem eine gefährliche Wunde
verursacht worden sey.

Foto von St. Wolfgang in LengenwangFoto vom Altar in St. Wolfgang in Lengenwang

St. Wolfgang in Lengenwang heute

-  52  -


     Kaplan  B a y r  hielt eben, da der Pfarrer in das
Haus gebracht ward, den Nachmittags-Gottesdienst,
und trat mit bangem Herzen in sein Zimmer. Da reicht
ihm der Alte ganz getrost seine Hand und sagt: erschrick
nicht: ich habe nur ein Bein gebrochen, und gleich dar-
auf, wie er meinen Kummer sah, setz er lächelnd hinzu:
Dominus noster Jesus Christus fecir me labi: zu
deutsch: Der Herr hat mich heimgesucht.

     Jetz erschien ein Dorfbader, der, bis W o h l w e n d,
der geschickte Wundarzt von Nesselwang, um den der
Pfarrer, (so besonnen waar er), gleich von Kirchthal aus
geschickt hatte, nachkommen konnte, sich daran gab, den
Fuß einzurichten. Zwey feste Baurenknechte wurden
dazu beordert; die zogen sich am Fußeinrichten müde,
und einem davon ist unter der Arbei Sehen und Hören
vergangen.

     Der liebe Alte hielt mit unbeschreiblicher Geduld
aus; kein Laut gieng aus seinem Munde, und er munter-
te noch dazu die andern auf, ihn gar nicht zu schonen,
und blieb so ruhig bey allem, als wenn es nicht er wäre,
an dem man so Fuß einrichtete. Indeß verbreitete sich in
der ganzen Pfarre die Nachricht: unser Pfarrer hat den
Fuß gebrochen. Da strömte es in das Pfarrhaus herein,
jeder wollte den Pfarrer sehen. Unter andern drängte
sich einer herzu, der auch einmal ein Bein gebrochen hatte,
und tröstete den Pfarrer: es werde schon wieder gut wer-
den, denn er sey auch glücklich curirt worden.

     Die guten Pfarrkinder! Sie streiten darum, wer
bey dem Herrn Pfarrer Nachtwache halten und Dienste.

 

-  53  -


thun dürfe. Thränen im Auge, erkundigten sich, die
nicht in das Pfarrhaus kommen konnten, bey dem Ka-
plan, wie es dem herrn Pfarrer gehe.

     W o h l w e n d kam, und fand es gleich mehr als be-
denklich, ob das Knochengelenke, das gesprengte
Knochenband, und die zerrissenen Adern je wieder in
den rechten Zustand kommen würden.

     Am 4ten Nov. ward dem lieben Alten zu Ader ge-
lassen, damit das W u n d f i e b e r, das sich jetzt eingefun-
den, gemildert werden möchte.

     Am 7ten Nov. war Doctor H e i m i s c h von Kempten
gerufen, und fand es mit dem Wundarzte wahrschein-
lich, daß es wohl zur Fußabnahme kommen dürfte.

     In der Nacht vom 8ten Nov. ward das Wundfieber
so heftig, daß dem Kranken die Sprache ganz zu verfal-
len drohte.

     Er verlangte die heilige Communion zu empfangen,
weil er aber nicht reden, und nur mit den Händen deu-
ten konnte, so gieng es lange her, bis die Leute verstand-
den, was er wollte.

     B a y r  ward geweckt, und es mußte ihm sonderlich
zu Muthe seyn, als er den Chirurg im nächsten Zimmer
zum Doctor hastig sprechen hörte: kommen sie doch ge-
schwind, denn der Pfarrer kann alle Augenblicke sterben:
was ist zu thun?

 

-  54  -


B a y r  eilte in die Kirche und brachte das h. Sa-
krament des Altars, betend und weinend.

     Der liebe Alte war gelassen und Gott ergeben. -
Noch vor dem Genusse des Abendmals kam ihm die
Stimme wieder, und er sprach zu B a y r :  lieber Bru-
der! ich fühle es tief: ich bin ein Sünder, und mein
ganzes Vertrauen ruht auf unrem Herrn: er werde mei-
ner gedenken in seinem Reiche.

     Die Aerzte fürchteten, es könnten der Kienbacken-
krampf und die Gichter eintreten, und em Leiden des
Alten sehr schnell ein Ende machen.

     Jetzt gesellten sich die Leiden des Gemüthes zu denen
des Leibes. er sah die Gefahr, darin sein Leben schweb-
te; sah eine langwierige schmerzhafte Cur, sah seine
Gläubiger, sah seinen alten Vater, seine Geschwister,
denen er noch schuldig war, sah seine Pfarrkirchen.

     B a y r  saß allein an dem bette seines Freundes.
Sie konnten nichts anders als in des Herrn Schooß sich
werfen und sich damit trösten: Er weß darum, Er sieht
unsere Thränen.

     Feneberg hub seine Hände zum Himmel und be-
tete: "Mein Gott und Herr, was soll ich beten? Gött-
licher Heiland! hast du doch so viele geheilet, die dir in
deinen Tagen auf Erde nachgelaufen sind: solltest du
nicht auch an mir deine Macht beweisen können? Du
forderst Glauben, aber gerade der ist fast so schwach, wie

 

-  55  -


mein Fuß. Doch, du bist es ja selst wieder, der den
Glauben pflanzen und erziehen muß! So gieb mir denn
vorerst den Glauben, daß du mir Heil und Rettung
schenken kannst. Die Natur möchte gern wieder auf die
Beine, doch nicht mein Wille, sondern der Deine!"
B a y r  betete im Geiste mit, und sie fanden sich beyde
nach diesem kindlichen Gebete getroster als zuvor.

     Der Kaplan mußte sich übrigens in zwey Menschen
theilen: der eine mußte am Feuerheerde stehen, Arzneyen
kochen, den Puls fühlen und dem Arzte referiren; der
andere als Seelensorger der Gemeine dienen. Diesmal
hatte also die Noth P r i e s t e r t h u m  und Ar z n e y k u n-
d e  wieder in Einer Person vereinigt.

     Vom 8ten bis 12ten Nov. wechselte Furcht und
Hoffnung; mit dem Anbruche des 13ten kam die Ent-
scheidung, daß die Heilung des Fußes aufgegeben wer-
den müsse; denn der ganze Fuß war bis eine Hand
breit unter dem Knie vereitert; oben um das Schienbein
über der Gegend der Waden hatte sich ein ganzer Kes-
sel von Eiter angesetzt, und sicherlich tief eingefressen.
W o h l w e n d  hielt die Amputation des Fusses für noth-
wendig; nach seinem Wunsche wurden H e i m i s c h  und 
Hofchirurg L i n g g von Kempten geholet.

       Feneberg erschrack nicht im geringsten, als
B a y r  von ihm aufgefordert, erzählte, was W o h l -
w e n d  von dem Fuße halte. "Ich habe gleich vom Anfang an nichts anders denken können, als daß de Fuß
nicht mehr werde geheilt werden können: will's der herr
zum Fußabnehmen kommen lassen, so mag es in Gottes-

-  56  -


 namengeschehen! Ich setze mich nicht dagegen." Das
war alles was er darauf sagte.

     Die Herren von Kempten sind in Seeg angekommen.
L i n g g  zog am 14ten Nov. bey der Untersuchung des
Fußes, aus der durch eine Inzision gemachten Oeffnung,
am Schienbeine F  l ä c h s e n heraus, die schon faul
waren.

     Sein Urtheil lautete, wie folgt: Der Fuß sey im
Anfange nicht  r e c h t  eingerichtet worden: wäre das
geschehen: so hätte es vielleicht seyn  k ö n n e n , daß die
Eiterung nicht so groß und um sich fressend geworden
wäre. Jetzt sey kein anders Mittel mehr als den Fuß
abzunehmen: jede Stunde Verzug sey gefährlich, und
 in 5 - 6 Tagen keine Rettung mehr, also: amputetur.
H e i m i s c h  und W o h l w e n d  stimmten in dies Urtheil
ein - und F e n e b e r g  auch.

     Es ward also beschlossen, den Fuß morgen früh ab-
zunehmen. Ach, sagte der Alte, warum nicht gleich
jetzt? Jetzt kann es nicht seyn, antwortete man ihm,
denn es müssen Anstalten getroffen werden; nun gieng
jeder an seine Arbeit, und noch in der Nacht mußte ein
Bote die Amputations-Werkzeuge von Kempten holen.

     B a y r  war allein bey  F e n e b e r g.  Was meynst
du, fragte dieser, thu ich recht, daß ich in die Imputa-
einwillige? B a y r  erwiederte: i c h  g l a u b e,  es
s e y  s o  G o t t e s  W i l l e: w i r  h a b e n  j a  d i e  g a n -
z e  S a c h e  i h m  e m p f o h l e n;  n u n  da  e s  s o  g e-
k o m m e n  ist,  s o  m u ß  i c h  d a s  U r t h e i l  d e s

 

-  57  -


A r z t e s  f ü r  G o t t e s  W i l l e n  a n s e h e n.  U e b e r-
d e m  h a s t  d u  j e t z t   M u t h  u n d  Entschlossenheit,
in  die  A m p u t a t i o n  e i n z u w i l l i g e n: dies ist auch
kein Ungefähr, und ist mit ein Beweis, daß es Gott so
gefallen hat. Er hat eben dein Gebet nach seiner Wei-
se erhöret: du wolltest ein gesundes Bein, und er schenkt
die Muth, es zu verlieren, um den ganzen Körper zu
retten." - "Gerade so schaue ich den Handel an, sagte F e -
n e b e r g: er geht mich zwar am nächsten an, aber in
Gottes Namen, ich kann nicht anders. Jetzt will ich
mich, recht ordentlich und zur Erbauung meiner Gemei-
ne, dazu vorbereiten."

     Dechant in Pfronten, S e l b , war gerade auf Be-
such da; mit diesem machte er sein Testament; darnach
beichtete er und ließ sich die heil. Communion reichen.

     Als B a y r  den gegenwärtigen Pfarrkindern ansagte, was man morgen früh vorhabe, überfiel alle ein tiefes
Entsetzen, das endlich in laute Schluchzen ausbrach.

     Dem lieben Kranken ward nochmal zur Ader gelas-
sen, und für heute gieng alles aus einander.

     F e n e b e r g  suchte, nun allein, auch den leisesten
Gedanken an die Amputation aus der Seele zu verdrän-
gen, und sich von allen Vorstellungen, was da alles 
geschehen könnte, r e i n  und  f r e y  zu bewahren. Dazu
half ihm die ewigeHuld, an die er glaubte. Er konnte
Einladung Meister werden, und genoß in der Nacht
einen erquickenden Schlaf. Wir andern aber suchten
Ruhe, und konnten sie nicht finden.

-  58  -


     Der Morgen war angebrochen; da pochte nun frey-
lich dem lieben Alten das Herz, und so oft die Thür
gieng, war es ihm wie einem armen Sünder, dem das
Leben abgesprochen worden. Es war ihm bange, man
spreche: jetzt fangen wir an.

     Endlich fieng's denn doch an, und der liebe Alte
richtete sich selbst auf, und ließ in Gottes Namen anfan-
gen. Vier Männer trugen ihn auf sein hölzernes Kana-
pee, und legte ihn so, daß der Fuß über dasselbe hin-
ausgieng, und frey und recht konnte gehalten werden.

     Man legte den Tourniquer an und schraubte über
dem Knie die Adern zu; eine Hand breit unter dem Knie
wurde wieder unterbunden, und nun griff L i n g g  nach
seinem sichelförmigen Messer, drückt es ins Fleisch, fuhr
damit um den Fuß herum, und schnitt so, auf zweymal
bis auf's Bein.

     Den Kaplan durchschauderte es, bey diesem ersten
Schnitte durch das Fleisch; der Pfarrer hielt sich fest
an dessen Hand ein, und wandte sein schweißbetröpfeltes
Angesicht schaudernd hin und her.

     Da das Fleisch losgeschnitten war, wurde auch das
Beinhäutchen abgelöset: der Schmerz wiederholte sich.
Nun kam die Säge, und sägte das Schien- und Spin-
delbein durch, und so war der Fuß vom ersten Schnitt
an, in fünf Minuten weg.

     Was der liebe Alte gelitten haben mag, läßt sich
besser nachfühlen als schreiben. Kalter Schweiß lag auf

-  59  -


ihm und Züge des allerempfindlichsten Schmerzens präg-
ten sich in seinem Gesicht aus. Nie schrie er, nur ächzte
er; litt keine Ohnmacht, ließ sich auch kein Opium ge-
ben. Gebet mir nichts Einschläferndes, sagte er, denn
ich will ganz dabey seyn. Seine Geistesgegenwart blieb
unübermannet. Er sagte mitten in der Operation zu
L i n g g : ihre Säge schneidet nicht, und zu seinem Ge-
sellen: sie halten den Fuß nicht gerade.

     Jetzt gieng es, in Eile, zum Verbande. Alles lag
schon in Bereitschaft da, es geschah keine Verblutung,
und es gieng alles gut und glücklich.

   Das Volk harrte in der Kirche, betend unter der
Operation, und als die Nachricht in die Kirche kam:
Ihr lieben Pfarrkinder! der Fuß ist glücklich abgenom-
men, schrie alles laut auf: Gott sey gepriesen, und das
Gebet dauerte noch eine Weile fort.

     Eine Viertelstunde nach der Fußabnahme ward der
liebe Alte wieder auf sein Bett getragen. Er fieng an
sich zu entfärben; Muskeln und Nerven des Gesichtes
waren alle gespannt und blaß - es bangete uns um sein
Leben. Den ganzen Tag blieb der kalte Schweiß auf
ihm, und bey Nachts zeigten sich gichterische Bewegun-
gen, aber nicht stark, und sie ließen bald nach.

     Am dritten Tage nach der Amputation ward der
Verband geöffnet; alles zeigte sich gut, und es geschah
auch diesmal keine Verblutung. Allmählig erholte sich
der Leidende, und die heitern Augenblicke kamen wieder,

 

-  60  -


und weissagten uns, daß er die Heilung überstehen
werde. 

     In den Briefen an mich nach Dillingen ließ er mir
ausdrücklich bedeuten:

 

     1. Das Pferd, das mit ihm fiel, sey nicht sein Schim-
          mel, sondern des Nachbars Schimmel gewesen, er
          wolle hiemit seinem alten Schimmel die Ehre salvirt
          wissen.

     2.  Einer hätte gesagt: noa pedibus regnamus, die
          Füße sind nicht König, er aber sage: non pedibus
          diligimus Deum, nicht der Fuß liebet Gott, sondern
          Geist und Herz.

     3.  Er hoffe, sich mir bey dem ersten Wiedersehen mit
          einem hölzernen Beine stattlich produzieren zu können.

     Diese Hoffnung widerlegte sich auch nicht, so
viele Bedenklichkeiten die H e i l k u n s t  noch immer zu
machen wußte. Die Eiterung gieng ihren ordentlichen
Gang, und alles schickte sich zur Heilung an. Die Angst
der vorigen Tage war vergessen; das Pfarrhaus und die
Gemeine dankten Gott, daß der Pfarrer mit dem Leben
davongekommen, und wie der Alte sich ausdrückte, der
Herr mit einem Beine vorlieb genommen habe. Die
ganze Pfarre blieb sich in ihrer Theilnahme gleich, alle
Glieder bewiesen, daß sie ihm zugethan sind. Denn, da
sie fürchteten, er möchte, weil es ihm mit einem Beine
zu beschwerlich fallen würde, der großen Gemeine
vorzustehen, nach der Heilung eine andere Pfarre

 

-  61  -


suchen, so ließen sie ihm sagen: er solle sie ja nicht
verlassen, sie werden ihn auch nicht verlassen, sie
wollten ihm gerne einen Beytrag zur Tilgung der
Curkosten, und wenns seyn müßte, auch zur Ver-
pflegung eines zweyten Hülfspriesters, machen.

     Sieh! sagte F e n e b e r g  zu B a y r  , es ist doch gut,
daß mich diese Unglück getroffen hat. Viele Herzen
haben Anlaß sich zu o f f e n b a r e n, und gewinnen jetzt
durch mein L e i d e n  mehr Zutrauen zu meinem Worte,
als ich mir außerdem in zehn Jahren durch kein T h u n
hätte verschaffen können.

     Da die Heilung langsam vor sich gieng, hatten so-
wohl seine Pfarrkinder als angränzende Pfarrer Gelegen-
heit genug, den Stillleidenden zu besuchen, und jeder-
mann konnte bey dem Besuche etwas lernen. Denn F e -
n e b e r g  hat sine Weisheit in das K o p f u n t e r  gesetzt,
d.h. wenn das Leiden unvermeidlich ist, so unterwirft
der Christ H e r z  und V e r s t a n d   der höhern Ordnung:
darin allein ist heil.

     Dies K o p f u n t e r  wollte den Klugen nicht ein-
gehen. "Das habe man nicht recht gemacht, jenes hätte
man so machen können." - -

     "Dies K l u g s e y n   n a c h  d e m  F e s t e" schlug
F e n e b e r g, damit es ihm den Muth nicht niederschla-
gen konnte, zuvor mit dem Worte Christi nieder: Es
fällt ja kein Haar vom Haupte ohne Wissen und Willen
des himmlischen Vaters: wie sollte ein Menschenbein 

 

-  62  -


ohne sein Wissen und Willen vom Leibe herunter gesägt
werden können?

     Am 25sten November zeigten sich schon die prima
stamina einer neuen Haut - das war ein schönes
Morgenroth, das den Tag der Heilung prophezeihete.

     B a y r  ward nun zum Hof- und Leib-, eigentlich
zum Protochirurg erwählet, und von beyden Wundärz-
ten in diesem Amt bestätiget; er mußte den lieben
Alten jedesmal am zweyten Tag a l l e i n , und am
dritten im Beyseyn des Chirurgs verbinden.

     Der frohe Muth nahm mit jedem Tage zu, und
F e n e b e r g  machte selbst die Anmerkung: "In gesun-
den Tagen ward ich oft von Melancholie geplagt, seit
dem Beinbruch bin ich von diesem bösen Geiste frey:
ihr lieben Leut, ein Beinbruch ist auch eine Arzney."

     Seine fernen Freunde in G l ö t t, D i l l i n g e n, 
O e t t i n g e n ect. säumten nicht, eigene Boten, und
duch diese Briefe, geld, und was ihnen die Liebe gab,
nach Seeg zu senden.

     In allen diesen Gaben und Offenbarungen wah-
rer Freundschaft sah F e n e b e r g  ncihts als den F i n -
g e r  G o t t e s, und sein ganzes Herz war oft lauter
Gefühl des Dankes gegen Gott und seine Freunde.

     Mit dem frohen Muthe kehrten Laune und Scherz
zurück. Professor W e b e r  hatte einmal, in Gegenwart
F e n e b e r g s, bey der Erzählung, daß er ins Wasser

 

-  63  -


gefallen sey, scherzweise beygesetzt: nun hatte ich doch
wieder eine neue Idee*) bekommen. Dessen erinnerte
sich F e n e b e r g  bey einer neuen Erfahrung, die er jetzt
zu machen Anlaß hatte, und sagte zu B a y r :  es ist
mir durchgehends nicht anders, als ob ich noch mein
ganzes Bein hätte. Ich habe in den weggenommenen
Theilen alle die Empfindunge, als wen sie nich
weggenommen wären. Es reißt hin und her im ge-
stümmelten Bein, wie an der großen und der kleinen Zehe,
am Schienbein herauf, am Knochengelenke, als wenn
ich den ganzen Fuß noch hätte. Und, wenn mich Er-
fahrung und Augenschein nicht vom Gegentheil über-
zeugten, so würde  ich mich gar nicht bereden lassen
können, daß mir das Bein abgenommen worden. So
bekomme ich jetzt eine Menge neuer Ideen, davon un-
ser W e b e r  wohl keine rechte haben wird, und ich bin ihm also in Anschaffung neuer Ideen weit voraus ge-
kommen.

     Was sein innerstes Gemüth betrifft, so ist kein
Zweifel, daß F e n e b e r g  in dieser Leidensepoche am
vertrauten Umgange mit Christus viel gewonnen hat.
"Und das, sagte er zu seinem freunden, ist doch auch
etwas werth. O, könnt ich noch mäher zu dir kom-
men, H e r r ,  nicht nur Ein Bein, beyde, und Hände
und Kopf dazu, gäb' ich gerne **)."

     *) Die Ideen standen damals noch nicht so zu hohen
          Preisen, wie jetzt, versteht sich, in gelehrten Blättern.
     **) Dies Gebet, denke ich, war keine Fehlbitte, wie seine
            zweyte Leidensgeschichte erwiesen.

 

  64  -


     An einem der ersten Tage des Dec. konnte er
schon einige Zeit im Bette aufsitzen, un sah so durch
das Fenster in d i e  s c h ö n e  G e g e n d  hinaus, die mit
dem feinsten und weissesten Reifen angeduftet, sich ihm
in der ganzen Winterschönheit präsentierte. Da trank 
er das erstemal, dem schönen Tage, und seinem Leib-
chirurg zu Ehre, e t w a s  W e i n  i m  W a s s e r , und 
ward so von Freude übernommen, daß er das ganze 
Lied vom Reifen aus  C l a u d i u s  hoch und festlich
sang. Dei Hausgenossen hörten den Gesang, kamen
in das Krankenzimmer herauf, und freuten sich herz-
lich mit, daß der Herr Pfarrer nun auch wieder ein-
mal singen könne. wer hätte das geglaubt, daß in
d i e s e r  Stube, aus  des P f a r r e r s  Munde, so bald
wieder ein freuden lied erschallen würde!

     Am 18ten Dec. konnte er schon selbst seinen ersten
Brief an Freund R u o e s c h  schreiben; und er drückt 
darin sein ganzes Herz si wahr und so schön ab, daß 
diese Actenstück nicht wegbleiben dar.



                    L i e b e r, t h e u r e r   G.  H. 

     gerade h e u t e, und gerade um d i e s e  Stunde*)
ist es nun vier Wochen, daß mir der Herr meinen Fuß
eben noch zur rechten Zeit und am rechten Plätzchen

      *) Den 15ten Nov. um 1/2 9 Uhr haben sie mir sehr weh
           gethan, aber nur 2 Sekunden lang.

 

65  -


hat abnehmen lassen: sonst wäre ich wahrscheinlich nicht
mehr hie zu Land, und könnte an meinen theuren
gnädigen herrn nicht mehr schreiben. So aber ist es 
anders, und wenn Gott will, habe ich noch länger hier
zu bleiben, und fühle: es ist doch auch lustig, wenig-
stens zu Zeiten, auf Gottes Erde umherzugehen, und 
solls's auch mit einem hölzernen Beine seyn. Hab mir
zwar das Sterben für diesmal nie recht vorstellen kön-
nen, und es war mir immer: mit dem Leben komme
ich gewiß davon.

 

(Es folgen eine Reihe Berichte über Feneberg, die ich bei Gelegenheit wenigsten Auszugsweise ergänzen möchte)

 

 

Matthias Claudius (1740 - 1815)
 
zum Gedicht: "Ein Lied vom Reifen" . . .

 

 

 

 
 

Seeg vom Senkele aus gesehen

Matthias Claudius
 
Ein Lied vom Reifen

 d. d. den 7. Dez. 1780. Wandsbeck
 
Sirach C. 43. V. 21. Er schüttelt den Reifen auf die Erde wie Salz.
 
Seht meine lieben Bäume an,
   Wie sie so herrlich stehn,
Auf allen Zweigen angetan
   Mit Reifen wunderschön!
Von unten an bis oben ´naus
   Auf allen Zweigelein
Hängt´s weiß und zierlich, zart und kraus,
   Und kann nicht schöner sein;
Und alle Bäume rundumher
   All alle weit und breit
Stehn da, geschmückt mit gleicher Ehr,
   In gleicher Herrlichkeit.
Und sie beäugeln und besehn
   Kann jeder Bauersmann,
Kann hin und her darunter gehn,
   Und freuen sich daran.
Auch holt er Weib und Kinderlein
   Vom kleinen Feuerherd,
Und marsch mit in den Wald hinein!
   Und das ist wohl was wert.
Einfältiger Naturgenuß
   Ohn Alfanz drum und dran
Ist lieblich, wie ein Liebeskuß
   Von einem frommen Mann.
Ihr Städter habt viel schönes Ding,
   Viel Schönes überall,
Kredit und Geld und golden Ring,
   Und Bank und Börsensaal;
Doch Erle, Eiche, Weid und Ficht
   Im Reifen nah und fern --
So gut wird´s euch nun einmal nicht,
   Ihr lieben reichen Herrn!
Das hat Natur, nach ihrer Art
   Gar eignen Gang zu gehn,
Uns Bauernsleuten aufgespart
   Die anders nichts verstehn.
Viel schön, viel schön ist unser Wald!
   Dort Nebel überall,
Hier eine weiße Baumgestalt
   Im vollen Sonnenstrahl
Lichthell, still, edel, rein und fein,
   Und über alles fein! --
O aller Menschen Seele sei
   So lichthell und so rein!
Wir sehn das an, und denken noch
   Einfältiglich dabei:
Woher der Reif, und wie er doch
   Zustande kommen sei?
Denn gestern abend, Zweiglein rein!
   Kein Reifen in der Tat! --
Muß einer doch gewesen sein
   Der ihn gestreuet hat.
Ein Engel Gottes geht bei Nacht,
   Streut heimlich hier und dort,
Und wenn der Bauersmann erwacht,
   Ist er schon wieder fort.
Du Engel, der so gütig ist,
   Wir sagen Dank und Preis.
O mach uns doch zum heil´gen Christ
   Die Bäume wieder weiß!

 

 

Grabplatte von Johann Michael Feneberg  
an  der alten Vöhringer Pfarrkirche






 

Johann Michael Sailer Sakramentskapelle

Sein Grab befindet 
sich unmittelbar rechts 
vor dem neuen 
Volksaltar. 

Die Kapelle gibt Raum, das Lebens- und Glaubensmotto Bischof Sailers zu bedenken und zu feiern:  „Gott in Jesus Christus – das Heil der Welt“.

Denkmal 
für Johann Michael Sailer, 
gestiftet von Ludwig I von Bayern

(Ausschnitt),

 geschaffen von
Konrad Eberhard 
(*1768 in Hindelang (Allgäu)
† 1859 in München

Gedenktafel

in Landshut 

 

LITERATUR


Johann Michael Sailer (1751 - 1832);  Aus Fenebergs Leben, München 1814

Manfred Heim *1961 in München;
Für das "Lexikon für Theologie und Kirche", 3. Auflage (Freiburg-Basel-Rom-Wien), Bearbeitung und Übersetzung aus dem Englischen folgender Artikel: Für Band III (1995): Feneberg, Johann Michael (1230 f)

Horst Weigelt;  Artikel 'Feneberg, Johann Michael'. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte Auflage. Band 3: F-H. Tübingen 2000, 76.

             Artikel 'Gaßner, Johann Joseph'. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte Auflage. Band 3: F-H. Tübingen 2000, 473.

             Martin Boos. Initiator und wesentlicher Repräsentant der Allgäuer katholischen Erweckungsbewegung, in: ZBayerKG 64,

             1995, S. 85-104

Peter Rummel;  Johann Michael Feneberg. Eine prägende Gestalt der Allgäuer Erweckungsbewegung, in: ZBayerKG 64, 1995, S. 70-84

Dussler, Hildebrand; :Johann Michael Feneberg und die Allgäuer Erweckungsbewegung : ein kirchengeschichtlicher Beitrag aus den Quellen zur Heimatkunde des Allgäus /  Kempten: Verl. für Heimatpflege, 1959. - 15, 267 S.

Regensburger Neues Testament
Verfasser nicht erwähnt [Herausgeber Georg Michael Wittmann]
Georg Michael Wittmann lag zu dieser Übersetzung das Manuskript des Johann Michael Feneberg vor.

Heilige Bücher des Neuen Testamentes unsers Herrn Jesus Christus.
Nach der Vatikanischen Ausgabe
Regensburg im erzbischöfischen Seminarium
12. Aufl.1815     512 Seiten 
&



 

theodor frey

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