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BEZIEHUNGEN |
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Vier
Ich und Gott Wort Gelb-Rot-Blau mit Weiß Suchen Was bedingt mich? Rückbindung Sein aus dem Anderen Gedächtnis Die Offenbarung des Vaters
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Die Einheit II. Symphonie
Vom Suchen zum Finden
1. Satz
Suchen
Das Ich sucht im Geflecht von Tun, Empfinden und Denken ein Viertes, etwas, das die drei Seiten des Elements Ich zu binden vermag, das Orientierung gibt in einem Anderen. Kenn ich auch die Seiten des Ichs, fehlt doch das, was sie zueinander binden könnte.
die Mitte des Daseins, das spürt, daß die Mitte des Seins woanders ist. Diese Mitte wird gesucht im Einen, das dem Ich den Zugang zum Urgrund und Zielgrund seiner Dreiheit erhoffen läßt.
Mit dem Bewußtsein des eigenen Ichs entstanden in unzähligen Entfaltungsprozessen Erfahrungen einer ursprünglichen Einheit. Angestoßen durch die Triebe, werden, im Sehen, Hören, Spüren, Schmecken und Riechen, im Not - wendenden Tun des Daseins und im denkenden Ordnen, Gestalten der Einheit immer neu gesucht.
so zeigt sich auch der Weg zur innersten Weite.
Das Ich ahnt dann den Klang, das Wort, das Licht, die uns aus der Mitte entgegenkommen. Das Zusammenfallen des Getrennten wird uns angekündigt.
Im Ich ist die Hoffnung verankert, im Strudel des Daseins nicht verloren zu gehen.
Aus dieser Hoffnung werden Darstellungen in Gestik, in Bildern, in Tönen. Es werden Sprachen, als Gestalten, die wir im Denken sind. Und auch im fortwährenden Experimentieren, in den Regeln der Wenn - Dann Beziehungen, geschieht ein stetiges Eindringen in die gesuchte Gestalt.
In allem bilden wir das Nicht - Verfügbare, das uns Bedingende in uns nach und geben ihm Namen, Namen, die das Unauslöschliche bannen, das Unfaßbare festhalten möchten, Namen, die unsere Sprachen dafür kennen. Ich gebe ihm den Namen, der mir in meiner Sprache überliefert wurde: Gott.
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