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Lebenslauf
Jesuitenpater Karl Adolf Kreuser am 14.9.2004 bei der Gedenkveranstaltung St. Georg (München - Bogenhausen) Vortrag von Prof. Dr. Hans Maier am 9.11.2009 in der Kirche Heilig Blut |
Zu den wenigen Gegenständen, die man nach seiner Hinrichtung am 2. Februar 1945 in seiner Zelle fand, gehörte sein Rosenkranz. Die Mutter Delps schenkte ihn später dem Jesuitenpater Adolf Kreuser, Sohn einer mit Alfred Delp befreundeten Familie in München-Bogenhausen und in seiner Entscheidung für den Priester- und Ordensstand stark vom Beispiel Delps bestimmt. Pater Kreuser, am 22. Juli 2008 verstorben, zeigte Besuchern gern diesen Rosenkranz und erzählte, dass Alfred Delp oft mit Menschen, die sich in Not an ihn wandten, den Rosenkranz betete und ihnen so half, gerade in der Not dem Gott zu begegnen, der sich in der Menschwerdung ganz auf die Seite von uns Menschen stellt - eine Heilstatsache, die kein Mensch wohl so tief verstanden hat wie die menschliche Mutter Christi. Deswegen ist das Beten des Rosenkranzes eine wunderbare Möglichkeit, tiefer in die Geheimnisse der Erlösung einzudringen. bei der Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte |
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Aus den Aufzeichnungen von Alfred Delp "Im Angesichts des Todes" (1944/45) |
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Drei Möglichkeiten: die Ordnung Gottes verkünden und von ihrer Wiederanerkennung alles erwarten, den Menschen in Ordnung bringen und von seiner Gesundheit die Gesundung erwarten, den Lebensraum in Ordnung bringen und von da einen Erfolg des Menschen erwarten. |
Rosette
an der Kirche von Heilig Blut |
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Ich kann predigen, so viel ich will, und Menschen geschickt oder ungeschickt behandeln und wiederaufrichten, solange der Mensch menschenunwürdig und unmenschlich leben muß, so lange wird der Durchschnitt den Verhältnissen erliegen und weder beten noch denken. Die Revolution des 20. Jahrhunderts braucht endlich ihr endgültiges Thema und die Möglichkeit der Schaffung erneuter beständiger Räume des Menschen. . . . Es muß ein eigenes, intensives Bemühen aufgewendet werden, den Menschen wieder seelisch und geistig bodenständig zu machen. Dazu gehören: Erziehung zur Selbständigkeit, Verantwortung, Urteilsfähigkeit, Gewissensfähigkeit; Erziehung zur Gesellung und echter Geselligkeit; Überwindung all der unzähligen Vermassungserscheinungen; Erziehung zur Transzendenz genauso wie zur Immanenz; Bildung zur Sache, zum Menschen, zu Gott hin. Dies alles hängt nämlich ineinander, und das eine geht ohne das andre nicht. Nur der Mensch eines Minimum an geistiger Wachheit, persönlicher Lebendigkeit und sachhafter Lebenskundigkeit wird überhaupt fähig sein, den Namen und das Wort Gottes noch einmal zu vernehmen und die Ordnung Gottes noch einmal anzuerkennen und zu vollziehen."
BÜSTE IN DER KIRCHE HL. BLUT - MÜNCHEN - BOGENHAUSEN |
Zu Ignatius von Loyola und Karl Rahner . . . |
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Kardinal Faulhaber in der Predigt am 1. November 1934 zur Einweihung der Kirche Heilig Blut "Diese Kirche soll ein Erinnerungszeichen der Diözese München an das Heilige Jahr 1933 sein, in dem die katholische Christenheit das 1900-jährige Gedenken an den Tod des Erlösers begangen hatte. Sie soll als ein Denkmal an den Tod des Erlösers die Spur des Heiligen Jahres in das Gesicht der Stadt München einprägen und es für kommende Geschlechter lebendig erhalten." An den Gesprächen am Mittagstisch mit Pfarrer Blumenschein von Heilig Blut nahm neben Hermann Joseph Wehrle auch Alfred Delp teil. Wehrle äußerte sich in einem Brief an Franz Schwarzenböck vom 15.12.1942 über Delp: "Mein nächster Confrater, Alfred Delp, ist ein junger, sehr eifriger Jesuit, und wenn ich noch niemals Für St. Ignatius und seine Söhne große Sympathien gehabt hätte - hier müßte ich sie bekommen. Wir arbeiten viel zusammen und vertragen uns glänzend."
Altarbild in Heilig Blut (Ausschnitt) von Albert Burkart (1934) Der
Maler Albert Burkart (1898-1982), Zeitgenosse und Weggefährte des
Theologen Romano
Guardini, sagte
1948: "Die moderne Geistesentwicklung hat ein Stadium erreicht, das
der babylonischen Sprachverwirrung gleichkommt. Keiner versteht mehr den
anderen, ja will ihn gar nicht mehr verstehen, und es scheint
hoffnungslos, dass die Menschen sich nochmals auf einer großen geistigen
Ebene treffen könnten." |
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| Zwischen
Effnerplatz und Gebeleplatz um 1942. -Im Hintergrund die Kirche Heilig
Blut (links noch mit spitzem Turm) vor der Kriegszerstörung und die Dreieinigkeitskirche(rechts). |
Zu d Autore, wu im Alsatia-Verlag hän kenne publiziäre, ghere unbstrittini Antifaschischte:
Quelle: Wikipedia |
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