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WAS
BERÜHRT UNSERE SINNE? Unsere Beziehungen zur Natur, zur Nahrung, zum Körper, zum Tod, zum Schönen und Hässlichen ist die eine Seite des von Corinth dargestellten. Auf der andere Seite berühren uns seine Farben und Formen und wie er sie zueinander in Beziehung setzt. Im Pinselstrich eines Lovis Corinth leben diese Sinnlichkeiten gemeinsam auf. DIE FORMBESTIMMENDE UND FORMAUFLÖSENDE SINNLICHKEIT Die "Treue" zum Ausgearbeiten, zum Detail, wechselt mit informellen, abstrakten, formauflösenden Passagen. In diesen Wechselbeziehungen gelingt es ihm, sein gefühlsbetontes Erleben zu vermitteln. |
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Gerhard
Gerkens |