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WAS
BERÜHRT UNSERE SINNE? Unsere Beziehungen zur Natur, zur Nahrung, zum Körper, zum Tod, zum Schönen und Hässlichen ist die eine Seite des von Corinth dargestellten. Auf der andere Seite berühren uns seine Farben und Formen und wie er sie zueinander in Beziehung setzt. Im Pinselstrich eines Lovis Corinth leben diese Sinnlichkeiten gemeinsam auf. DIE FORMBESTIMMENDE UND FORMAUFLÖSENDE SINNLICHKEIT Die "Treue" zum Ausgearbeiteten, zum Detail, wechselt mit informellen, abstrakten, formauflösenden Passagen. In diesen Wechselbeziehungen gelingt es ihm, sein gefühlsbetontes Erleben zu vermitteln. |
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Gerhard
Gerkens |
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CORINTH IN DER NEUEN PINAKOTHEK IN MÜNCHEN
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Lovis
Corinth zog 1891 in das Haus Gieselastraße 7 in München Schwabing in
dem auch der Schriftsteller Joseph Ruederer lebte. Corinth malte
mehrmals Blicke aus dem Atelierfenster. Quelle: Rudolf Reiser - Alte Häuser - Große Namen - München - S. 166 |
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