|
|
|
|||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||
|
Elemente
Das Werk möchte aus vielen Einzelelementen zu immer größeren Gestalten der Einheit in der Komplexität finden.
|
||||||||||||||||||||
|
Menschliches
Leben, Zeitverlauf, zudem auch künstlerische Form: alles das wird überhaupt
erst vorstellbar, erkennbar, wenn sich irgend etwas geregelt wiederholt.
Nur: Kann es in Wirklichkeit reine Wiederholungen überhaupt geben?
‘Niemand steigt zweimal in denselben Fluß’, befand schon ein alter
Grieche ebenso unwiderleglich wie banal. [...] Je länger man Musik hört
und über sie nachdenkt, desto klarer wird dem Gefühl wie dem Verstand,
daß es eine identische Wiederholung nicht geben kann. Kehrt derselbe
Charakter wieder, dann ist es nicht mehr ganz derselbe! Zeit verging.
Neuheit verging. Das zweite Mal müßte die Tongestalt, um lebendig zu
wirken, entweder eine Spur dringlicher oder eben ein wenig schwächer
erklingen, als beim ersten mal. [...] [Gott] verspricht reumütig:
‘Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Same und Ernte, Frost
und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.’ (Ungeheuerlich, wie
rhythmisch, wie vokal-bewußt musikalisch Luther das übersetzt hat bis
hin zur Kadenz ‘Tag und Nacht’).[1]
"Ich schlage vor, alle Gedanken oder Handlungen als rational zu bezeichnen, die das adäquate Funktionieren und Wachstum des Ganzen, von dem sie einen Teil bilden, fördern, und als irrational alles, was dazu tendiert, das Ganze zu schwächen oder zu zerstören. Es ist klar, daß nur die empirische Analyse eines Systems zeigen kann, was daran rational beziehungsweise irrational ist." Und
dazu seine Anmerkungen:
|
||||||||||||||||||||