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Solarstrom für Entwicklungsländer Wider neue Wachstumsfrömmigkeit |
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St. Rita Solaranlage Deutschland hat sich auf dem Weltklima-Gipfel 1992 in Rio de Janeiro das Ziel gesetzt, eine mehr als 25%ige Kohlendioxid-Einsparung bis zum Jahr 2005 gegenüber dem Stand von 1989 zu erreichen. Wir gehören zu den Ländern der Nordhalbkugel, die rd. 20% der Weltbevölkerung ausmachen, aber 80% der Energie auf dieser Erde verbrauchen; damit verbleiben 80% der Weltbevölkerung die restlichen 20% der Energie. Unser Energieverbrauch trägt damit in einem hohen Maße zur Verschmutzung der Atmosphäre bei und Rohstoffe die in Jahrmillionen entstanden sind , werden von uns in kürzester Zeit unwiederbringlich verbraucht. Es ist höchste Zeit zum Nachdenken "Unser größtes Problem ist, dass wir uns nicht vorstellen, was wir anstellen." (Günther Anders) Der Arbeitskreis "Schöpfung und Umwelt" der Gemeinde St. Rita in München -Bogenhausenwar der Überzeugung, dass es bei der Verantwortung für die Schöpfung nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf, sondern dass Überzeugungen in konkrete Handlungen umgesetzt werden müssen, dass Kontemplation und Aktion zu einer Einheit zusammengeführt werden sollten. Am 15. Oktober 1997 war es dann soweit. Auf dem Dach des Gemeindezentrums konnte eine Solaranlage in Betrieb genommen werden. Seit dieser Zeit erzeugt sie Strom aus der Sonne.
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| Hermann Dinkel betrachtet das Werk Theo Frey und Hans-Peter Fenzl bei der Montage | |||||||||||||||||
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| Energien aus der Sonne | |||||||||||||||||
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Der
Club zur ländlichen Elektrifizierung C.L.E. hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen
Auch
in Zeiten knapper öffentlicher Mittel gibt es gute Gründe und Notwendigkeiten
Drei erklärte
Ziele der Bundesregierung
und der Weltgemeinschaft
1.
Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung
2.
Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen in Deutschland und
3.
Verminderung des Anstiegs
Das
auf sieben Jahre angelegte »Solarstrom für eine Million Hütten«-Programm
Dirk Uwe Sauer / Geschäftsführer Tel.: + 49 (0) 7 61 / 45 88-52 19 E-Mail: sauer@ise.fhg.de Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Heidenhofstraße 2 79110 Freiburg Dipl.-Phys. Dirk Uwe Sauer Tel.: +49 (0) 7 61/45 88-52 81 Fax: +49 (0) 7 61/45 88-9281 E-Mail: info@cle-export.de www.cle-export.de www.ise.fhg.de
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Wider die neue Wachstumsfrömmigkeit / Von Reinhard Loske in der SZ vom 16.2.2004 . .. „Es stellt sich aber die grundsätzliche Frage, ob Grüne und Ökologiebewegte in den Kreis der Wachstumsfreunde überwechseln können, ohne Schaden zu nehmen. Die grüne Wachstumskritik speiste sich seit Anfang der siebziger Jahre vor allem aus drei Quellen: der Überzeugung, dass es in einem begrenzten System wie der Erde kein unbegrenztes Wirtschaftswachstum geben kann; dem Werturteil, dass Konsum jenseits eines bestimmten Niveaus den Blick auf die wesentlichen Dinge des Lebens eher verstellt; der Einsicht, dass das Bruttosozialprodukt die Zufriedenheit der Menschen nur sehr unzureichend spiegelt. Sind diese Motive noch zeitgemäß? ... der Bericht an den Club of Rome [enthielt) in Wahrheit zwei Botschaften. Die schlechte: Wenn das Wachstum der Weltbevölkerung, der Produktion und des Konsums weiter exponentiell verlaufe, stoße die Menschheit innerhalb weniger Jahrzehnte unweigerlich an Grenzen der Rohstoffverfügbarkeit und der Umweltbelastung. Die gute: Es gibt Alternativen zum Kollaps. Das Szenario, in dem eine nachhaltige Entwicklung angenommen wird, führt in eine bessere Welt. Wollte man das Programm von Meadows & Co in eine Formel fassen, so lautete diese am ehesten: Qualitativ wachsen, um quantitativ schrumpfen zu können. Wahr ist, dass die Verfügbarkeit einzelner Rohstoffe von Meadows zu pessimistisch beurteilt wurde. Auch hat er die Substitutionsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Ressourcen unterschätzt. ... Aber im Kern treffen seine Prognosen immer noch zu: Die Industrieländer hängen nach wie vor am Öl. Sie heizen der Atmosphäre rabiater ein als je zuvor. Vor allem jedoch: Weil die Welt sich unser Zivilisationsmodell mehr denn je zum Vorbild nimmt, dessen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit aber unterbleibt, globalisieren sich ressourcenintensive Produktions- und Konsummuster in rasender Geschwindigkeit. ... Kulturell einflussreicher dürfte die Konsumkritik gewesen sein. Sie einte in Deutschland wertkonservative Ökologen, linke Kapitalismuskritiker und Spontis, zuletzt sogar in einer Partei, der grünen Partei. Theorie und Praxis der Konsumkritik nahmen ihren Ausgang jedoch nicht in Deutschland, sondern in den Vereinigten Staaten. Ihr Zentrum waren die Universitäten Yale und Berkeley. Dort kämpften die Studenten gegen „Konsumterror“ und für „echte Werte statt Ersatzprodukte“. Und dort wirkte auch lange Zeit der Psychoanalytiker Erich Fromm, Autor jenes Buches, das wie kein zweites übermäßigen Konsum als Ersatzhandlung für entgangenes Leben beschrieb: „Haben oder Sein“. ... Es kommt aber darauf an, wie man über Konsum spricht. Tödlich wäre die Attitüde des Oberlehrers, der Wasser predigt, selbst aber Rotwein trinkt. Ganz anders stellt es sich aber dar, wenn die Konsumdebatte nicht als Verzichtsdebatte geführt wird, sondern als Qualitätsdebatte. Ist es etwa nicht zutreffend, dass alles daran gesetzt wird, unsere Kinder durch ein Dauerbombardement mit Werbung zu kleinen Konsumäffchen zu machen? Dass Shopping zunehmend zum Surrogat für die Befriedigung sozialer Bedürfnisse geworden ist? Dass die Konsumorientierung mehr und mehr in Konflikt gerät mit Tugenden wie Konzentration, Kreativität und Leistungsbereitschaft? Zugegeben, das klingt konservativ. Aber die Globalisierungskritiker von Attac thematisieren den Ressourcenhunger der Konsumentenklasse ebenso wie den Skandal der Armut. Internet-Initiativen wie „Buy-nothing-day.de“ repolitisieren den Konsum und nehmen der Warenwelt ihren falschen Schein. Und NGOs wie Foodwatch kämpfen für Transparenz in der Nahrungsmittelkette und für Konsumentenrechte. Allein aus diesen Gründen ist eine rundweg positive Bezugnahme auf das Bruttosozialprodukt und sein permanentes Wachstum für Grüne und Ökologiebewegte unmöglich. Ihre Aufgabe ist es viel eher, neue Wohlstandsmodelle zu propagieren und neue Formen der Wohlstandsmessung zu fördern, etwa den Human Development Index der Vereinten Nationen oder den Index of Sustainable Economic Welfare, den der ehemalige Weltbankökonom Herman Daly entwickelt hat. In der aktuellen Debatte über die Zukunft des Landes kann die grüne Devise nur lauten: Qualitativ wachsen, um quantitativ schrumpfen zu können. ... Im Produktionssektor lauten die Stichworte Ressourceneffizienz, Dematerialisierung, Solar- und Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Biotechnologie. Vor allem im tertiären Sektor aber tun sich neue Beschäftigungsmöglichkeiten auf. Zwar gibt es keinen Automatismus: Je höher der Dienstleistungsanteil einer Volkswirtschaft, desto besser ihre Umweltbilanz. Aber die immer wichtiger werdenden Sektoren Gesundheit, Bildung, Forschung und Kommunikation sind im Regelfall weniger materialintensiv als die Industriebranche und bieten deshalb ein enormes Umweltentlastungspotential. Für eine solche Strategie braucht es keine Wachstumsrhetorik. Hier heißt die Devise nicht „immer mehr“, sondern „immer besser“. Denn so wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit der Mensch nach Sinn und gutem Leben. Der Autor ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag und lehrt Politische Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
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Der Mensch beeinflusst das Klima, indem er einerseits die Konzentration der natürlichen Treibhausgase in der Atmosphäre erhöht und zum anderen bringt er jedoch auch neue, künstliche Gase wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) in die Atmosphäre ein .
Kohlendioxid Kohlendioxid (CO2) entsteht beim Verbrennen fossiler, dass heißt kohlenstoffhaltiger Brennstoffe wie Kohle, Holz und Öl. Da der Energiebedarf ständig wächst, droht der CO2-Ausstoß in Zukunft stetig zuzunehmen. Im Zuge der Industrialisierung ist der CO2-Anteil in der Atmosphäre aber bereits auf den höchsten Wert seit 160.000 Jahren gestiegen.
Durch die Zerstörung der Wälder trägt der Mensch zur Klima-Erwärmung bei. Auch die Zerstörung der Wälder trägt zur Erhöhung der CO2-Konzentration bei. Denn Bäume entziehen der Luft während der Photosynthese Kohlendioxid.
Methan Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas. Ein Methan-Ausstoß kann also durch ausströmendes Erdgas verursacht werden. Er entsteht aber auch als Nebenprodukt aller organischen Vorgänge, die unter Ausschluss von Sauerstoff stattfinden, also etwa in den Verdauungsorganen von Menschen und Tieren oder beim Reisanbau. Auch beim Kohlebergbau kann es in Form von "Grubengas" frei werden. Fluorchlorkohlenwasserstoffe Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) sind künstliche Treibhausgase, die über den Einsatz von Spraydosen und Dämmmaterial sowie Kühlschränken und Klimaanlagen in die Atmosphäre gelangen. Da in den meisten Industrieländer die Herstellung von FCKWs inzwischen verboten ist, ist deren Emission in den letzten zehn Jahren rund um ein Drittel zurückgegangen. Lachgas Lachgas bzw. Distickstoffoxid ist ein Bestandteil von Stickstoffdünger. Durch übermäßige Düngung in der Landwirtschaft kann seine atmosphärische Konzentration erhöht werden. Der derzeitige Anteil liegt bei vier Prozent. Wasserdampf Der Mensch hat auf die Bildung von Wasserdampf nur indirekten Einfluss. Durch die zusätzliche Erderwärmung aufgrund des anthropogenen Treibhauseffekts verdampft mehr Wasser über den Ozeanen und Kontinenten. Dadurch wird wiederum der natürliche Treibhauseffekt beschleunigt. Man spricht hier auch von einer "positiven Rückkopplung". Allein die Zunahme des Wasserdampfs von 1980 bis heute hat den durch die Kohlendioxid-Erhöhung bedingten Temperaturanstieg nochmals um etwa die Hälfte erhöht.
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Für
einen besseren Umweltschutz
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Ermitteln Sie Ihre persönliche CO2 -Bilanz!Mit
einem Programm
des Landesamtes für Umwelt
können Sie Ihren persönlichen Energieverbrauch und die dadurch
entstehenden CO2 -Emissionen abschätzen Etwas stolz sind wir schon, dass wir mit der Hälfte des Durchschnitts gut leben! Setzen
Sie sich Ihr eigenes Klimaziel und warten Sie nicht auf die Politik! Nachfragen
- Anregungen - Kommentierungen . . . Und
hier Anregungen aus der SZ vom Wochenende
Atomstrom und ihr Beitrag zur CO2 -Bilanz
Wie
sieht die Klimabilanz von Atomstrom aus, wenn der gesamte Lebensweg
inklusive Uranbergbau, Brennelementherstellung und Bau des Kraftwerks
einbezogen wird? Auf diese Frage gibt eine Kurzstudie
des Öko-Instituts Antworten,
die heute in deutscher Fassung veröffentlicht wird. Eines der Ergebnisse: |