| RAPHAEL * URBINAS |
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Im
Gewand des Halsausschnitts des Bildes "Die Heilige Familie aus
dem Hause Canigiani" |
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CHARKTERISIERUNG DES WERKES RAFFAELS NACH WILHELM HAUSENSTEIN |
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Raffaels
"Zauber ist unauslöschlich. Es ist der Zauber einer tiefen
Verbindlichkeit; es ist der Charme einer unvergleichlichen Grazie der
Sinne, der Gedanken, des Herzens; es ist der hohe Reiz der
Liebenswürdigkeit, die so vornehm ist wie angenehm, so rein wie
gewinnend. . . . Der glückhafte Weg, den Raffael lächelnd abschreitet,
die lautere Anmut seiner Künstlerschaft, die adelige Leichtigkeit, mit
der er nach Bramantes Tod zur Leitung des Bauwesens von Sankt Peter
berufen, auch architektonische Aufgaben meistert vom Kirchlichen bis zum
Profanen, sein nie ermüdeter Sinn für die schöne Ausgewogenheit des
Normalen ist ein Schauspiel von balsamischer Wohltätigkeit. Hier ist
ein Mittelweg gefunden - und hier am allermeisten in aller
Kunstgeschichte darf man sagen, daß der Mittelweg golden ist. . .
. Der Tod der einen Siebenunddreißigjährigen hinwegträgt, nicht
viel anders wie nachmals den Mozart, ist der antike Tod, der die
Lieblinge der Götter in das höhere Leben holt. . . . |
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CHARKTERISIERUNG
DES WERKES VON THOMAS STEINFELD |
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"Urbino
und die Renaissance - das ist . . . die Bestätigung eines Traums,
dass sich das Gute und Schöne zu solchem Glanz und solcher Macht
verbinden können, dass man sie selbst in den Metropolen wahrnimmt und
achtet." |