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im Übergang zur Renaissance, schuf der Landshuter Bildschnitzer Hans Leinberger die überlebensgroße Madonna, die heute die Stirnwand des rechten Seitenschiffs einnimmt. Sie verbindet Majestät und Güte und weist mit dem schwungvollen Faltenwurf ihres Gewandes weit voraus in den Barock. |
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"In der schlanken, hohen Halle von St. Martin thront Leinbergers Muttergottes wie eine Herrscherin des fruchtbaren, korngesegneten Bauernlandes, entrückt und doch erdnah, königlich und gemeingültig. Ihr Antlitz ist nicht schön im herkömmlichen Sinn, nicht mädchenhaft wie das der 'schönen Marien', nicht feinsinnig idealisiert wie Erharts und Riemenschneiders Madonnen; es ist fast gewöhnlich, aber es ist wahr: ist es doch das aus dem Leben gegriffene Gesicht einer niederbayerischen Bäuerin. In der Kadenz schwungvoller Schüsselfalten fällt das Gewand über den leicht vorgewölbten Leib, bauscht sich und greift mit flatternden Mantelzipfeln, wie vom Wind erfaßt, über die Standfläche hinaus. . . . Eine neue Daseinsfreude geht von dieser Figur aus und schwingt weiter im Raum. Man kann nicht vorbeigehen, ohne gepackt zu werden."
Zum
Vergleich: |
"In einer Zeit, die Gefahr lief, im Repräsentativen und Schönheitlichen zu erstarren, hat dieser niederbayerische Plastiker seine ganze urwüchsige Kraft, seinen rustikalen Überschwang ausgespielt und damit das Steuer der Entwicklung förmlich herumgerissen. Nur weil Leinbergers Gestaltung auf festem körperlichen Denken beruht, konnte er seinem eruptiven Temperament in der Faltengebung und Charakterisierung der Figuren freien Lauf lassen, ohne das Grundprinzip des Plastischen, die umschlossene Form, zu verletzen. Seine Figuren sind statuarisch sicher gebaut und kontrapostisch gegliedert. Aber das neue Gesetz, nach dem sie geschaffen sind, ist der Rhythmus." Herbert Schindler, Große Bayerische Kunstgeschichte II, S. 22 |
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Christus
in der Rast Bayr. Nationalmuseum |
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Hl. Martin - Mantelteilung I Verkündigung I Heimsuchung (neugotisch 1858-68) I Anbetung der Könige |
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wurde vom Augsburger Bildschnitzer Hanns Peurlin d. M. dieser Rotmarmor- epitaph geschaffen. Dargestellt ist Georg Altdorfer, Bischof von Chiemsee und Kanzler des Erzstifts Salzburg.
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Grabplatte
in der Krypta der Münchner Frauenkirche
Um die Einheit Bayerns in Zukunft zu wahren, erließ 1506 Albrecht IV.
das Primogeniturgesetz,
wonach in Zukunft das Land unteilbar
und der männliche Erstgeborene der zukünftige Erbe sein sollte.
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STADTRESIDENZ VON HERZOG LUDWIG X VON BAYERN (1495 -1545) Ludwig X war von 1514 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern |
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Daniel
Hopfer der Ältere, auch Hopffer oder Hopper) war
Waffenätzer,
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