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DREI |
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THEODOR ALBERTUS MAGNUS FREY I SEITEN ÜBER GOTT, WELT UND MENSCH I EXPERIMENTE ZUR GESTALTWERDUNG |
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THEODOR
FREY |
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THEMEN DER DREI GRUNDTEXT KOMMENTIERUNGEN |
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I. Symphonie 3. Satz Von der Einheit zum Ich ICH |
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Wieviel Teilung und Entfaltung, bis der Mensch war, der sich seines Ichs bewußt wurde. Das Licht des Ursprungs fand seinen Widerschein im Element des Ichs, im Ich der Dreiheit, von Empfinden, Tun und Denken. Eine neue Gestalt, eine neue Ordnung, in der die Elemente der Einheit und Dualität nicht ausgelöscht sondern gebunden wurden und sich stets neu binden. Das Ich ist geworden, ohne selbst Einfluß auf die Gesetze des Werdens zu erlangen, es ist im Dasein, ohne gefragt worden zu sein, es ist ein Ergebnis der Prozesse des Daseins, des passiven Geschehens des Seins. Doch dem Ich sind Möglichkeiten der Entfaltung zugewachsen. Es kann etwas über die Gesetze des Werdens, etwas über sich selbst, etwas über seine Beziehungen und Bewegungen in der Gestaltwerdung aussagen. Ich, weniger als ein Lächeln lang in der Zeit, im Dasein ein winziger Samen auf der Erde, ein ungleich noch viel Kleineres im denkbaren Raum, ein Nichts vor dem Geheimnis vor und nach dem Sein. Und doch ist alles was ist, doch nur in, mit und durch mein Ich, Sein für mich. Das Zahlensymbol des Dreiecks fügt dem geteilten Kreis ein Drittes hinzu, verläßt die Harmonie des Kreises, verliert die einfache Gegensätzlichkeit des geteilten Einen und findet sich in der Verbundenheit und Getrenntheit von Tun, Empfinden und Denken wieder. Drei Seiten, wie im Dreieck miteinander verbunden, und keine darf fehlen, keine darf dominieren, soll das Ich nicht verloren gehen. Das farblose, alles in sich bergende Licht, es wird im Dreieck in Farben zerlegt, in das Blau des Empfindens, dem Dunkel nah, in das Rot des Tuns, dem Dasein eingefleischt, in das Gelb des Denkens, ein Widerschein des Lichts. In jeder Farbe schwingen die anderen mit, aus ihrem Zueinander, ihren Mischungen, ihrem Gegeneinander, wird das Bild des Ichs gestaltet, die Gestalt, die ich im Sehen bin. Ein Zusammenspiel, in dem sich mit dem Licht auch der Schatten zeigt, ein Zusammenklang, der mir aber auch die Gestalt der Einheit vor der Dualität erfahrbar macht. Rot, die Farbe des Tun und Lassen, des Augenblicks, sie verlangt Entscheidungen an der Schwelle von den Erinnerungen des Nicht - mehr zu den Verheißungen des Noch - nicht. Rot tritt heraus aus dem Blau, das dem tiefen Raum der gewordenen Empfindungen verhaftet ist. Rot nimmt das Gelb auf, das aus den weiten Räumen des werdenden Denkens entgegenkommt. Auch Töne sind durch ein dreifaches, Höhe, Stärke und Dauer. Aus ihnen wird im Erklingen und Verklingen, im zu- und miteinander eine Gestalt, die sich von Augenblick zu Augenblick neu entfaltet, eine Gestalt des Seins, die ich im Hören bin. Im Ich ist Empfangen und Geben. Es ist Empfinden, das uns entgegenkommt. und Empfinden, das wir, aus unserem Wollen geboren, weiter geben. Es ist Tun als unsere Gabe im Handeln und Tun, das uns geschieht. Es ist Denken als unser Nach- und Vordenken in die Gestalten unseres Seins hinein. In der Freiheit und Bedingtheit des Empfangens, in der Möglichkeit und Notwendigkeit des Gebens, ist das Ich eingebunden. Aber wo findet sich der Plan für die Zuordnung der Seiten des Ichs, wo ist der Schlüssel für den Zusammenklang der Zeichen, was ist es, der die Musik des Ichs immer neu zu öffnen vermag? Wie kann das Empfinden den Einklang mit dem Denken, wie das Denken seinen Ausdruck im Tun finden ? Und wie kann aufgeschlossen werden, wie das Denken geprägt wird von meiner erfahrenen aktiven und passiven Leiblichkeit ? Fragen, die aus dem Gewordenen uns als Gewordene, Gestalten suchen lassen, die eingebunden bleiben in das Ganze. Es ist Suchen und Finden in den Dimensionen des geschaffenen Raumes. <
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Alle
Wesen tragen das ruhende Yin |
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Dreierstruktur
in der Hauptsynagoge in München
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Klar denken Warm fühlen Ruhig handeln
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Die dreifachen Stufung der Natur des Menschen: Körper - Seele - Geist |
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