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Seht, da ist der Mensch







ROMANIK







"Für das Christentum ist buchstäblich in der Mitte des Gottesverhältnisses Platz für das, was jedem Menschen am nächsten ist - die eigene Haut - auch dann noch, wenn sie kein Hit mehr ist: Da darf das Angeschlagene, das Gefährdete, das Verfallende vorkommen, das, was man nicht mehr anschauen mag, weil es nicht schön ist. Der christliche Gott ist nicht nur herrlich - das auch, gewiss. Aber er ist mehr: Vor ihm, besser in ihm hat auch das Ungestalte Platz, nicht bloß, weil es auch zum Leben gehört, sondern weil er es ins Medium seiner Selbstmitteilung hinein nimmt: Darin, dass er der geschlagene Gottesknecht ist, vollendet sich Jesu Gleichnishaftigkeit für Gott. Christentum war von Anfang an ein ästhetischer Verstoß. Das Evangelium hat sich immer kraft der ,deformitas Christi' als ,Sermo humilis' verstanden, als demütige Rede vom Kleinen, weil Gott sich selbst klein gemacht hat in seinem Jesus. Nur so konnte es fähig werden, einer Wahrnehmung des einzelnen, unableitbaren, faktischen Zerstörens und Leidens Ausdruck zu geben."

Klaus Müller, Gottes ABC (Lesejahr A) - S. 107 






































Charme des Vergangenen





































 

 

 


Lebensstil
































 


 

POLITISCHES




Nach der österreichischen Niederlage bei Königgrätz trafen im Juli 1866 bayerische und preußische Truppen bei Kissingen aufeinander. Nach heftigem Kampf mussten die Bayern den Rückzug antreten. Es ist das einzige größere Gefecht zwischen beiden Staaten im sogenannten Deutschen Krieg, der über die Zukunft des Deutschen Bundes entscheidet. Der vom preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck angestrebte Norddeutsche Bund soll bis an die Mainlinie reichen. Der Vorfrieden von Nikolsburg beendete auch in Süddeutschland den Krieg. Es erfolgte eine Heeresreform der Bayerischen Armee. Ihr Ergebnis sind zwei Armeekorps, die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 eingesetzt wurden. Bis 1918 behält Bayern ein eigenes Kriegsministerium, die mit der verfassungsmäßigen Übernahme des Oberbefehls durch den Deutschen Kaiser bei Kriegsbeginn 1914 aber nur noch formaler Natur sind.



















 
 












"Was hilft mir, mein Leben zu entdecken und zu verstehen? Was andere sagen, was in der Zeitung steht oder was irgendein Großmaul im Fernsehen zum besten gibt? Vielleicht haben Sie damit schon Erfahrungen machen müssen. Warum also den Neuanfang, der mir offensteht, nicht wie die Maria unserer Legende mit den Gottesgeschichten der Bibel machen? . . .
Alle die Gottesgeschichten sind ja zu nichts anderem aufgeschrieben als dazu, dass sie meine eigenen Geschichten werden, buchstabiert mit dem Wortschatz meines Lebens - und das „-schatz" in Wortschatz ist buchstäblich gemeint. Der ganze Reichtum meines Lebens - und jedes Leben ist reich, auch das einfache, das behinderte, das schuldig gewordene -‚ dieser ganze Schatz in mir wartet geradezu darauf, unter Gottes Händen zu einer einmaligen Geschichte, zu seiner Geschichte und zu meiner Geschichte zu werden. Freilich muss ich ihm zur Verfügung stellen, was in mir liegt. Dann werde ich, was ich bin."

Klaus Müller, Gottes ABC (Lesejahr A) - S. 53 































Roland Friederichsen (19101992)

Der Hochaltar und der Gnadenaltar wurde 1954/60 geschaffen und ist ein Werk von Friedrichsen. Der Bronzeguss zeigt Christus am Kreuz und den Lanzenstich des Longinius.
"Der in Pommern geborene Maler und Bildhauer war Schöpfer zahlreicher sakraler Kunstwerke und Gestalter von Kirchenräumen. Mit dem allgemeinen Wiederaufbau nach 1945 findet Friederichsen ein weites Betätigungsfeld im Bereich der kirchlichen Kunst, aber auch Skulpturen und Brunnen an öffentlichen Plätzen entstehen in ganz Deutschland. . . .Von 1959 bis 1992 wohnte er in seinem Haus mit Atelier in Denning, Soldauer Straße 21.

 

Quelle: Nordost-Kultur München




 


















































 

 

 

 


 

 









 


 



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