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ALLGÄU
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Blick vom Edelsberg (Nesselwang) ins Vilstal und zur Zugspitze |
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ALLGÄU Im Jahr 817 wurde der Allgäu in einer St. Gallener Urkunde zum ersten Mal urkundlich als „Albigauge“ (später „Albigoi“) erwähnt. . . . Das Allgäu ist eine Teilregion von Oberschwaben und hat keine streng definierte geographische Begrenzung, oft geht es fließend in die benachbarten Landschaften über. Insbesondere nach Westen und Norden ist dies der Fall. Allerdings gibt es einen Bereich, der in der Fachliteratur als Urallgäu gilt. . . . Für größere Ausdehnungen des Allgäus werden von verschiedenen Forschern als Kriterien beispielsweise die landwirtschaftliche Bewirtschaftungsform, hier vor allem die Milchwirtschaftsgrenze, die Sprache, Bauart und Lebensweise der Menschen herangezogen. Ebenfalls wird teilweise die Niederschlagsmenge betrachtet, was in Zusammenhang mit der Lage unmittelbar vor dem Gebirge der Alpen und der Meereshöhe von über etwa 600 Metern steht, in der sich die Voralpenlandschaft des Allgäus befindet. Im Süden ist die Landschaft durch den Hauptkamm der Allgäuer Alpen relativ eindeutig abgegrenzt. Nach Osten stellt der Flusslauf des Lech im Wesentlichen die Grenze dar, wobei im südlichen Ostallgäu der Bereich etwas nach Osten zu den Ammergauer Alpen hin ausgedehnt ist. Landschaftlich und sprachlich können auch Teile des benachbarten österreichischen Vorarlberg (Kleinwalsertal) und Tirols (Außerfern/Bezirk Reutte) zum Allgäu gerechnet werden. Quelle: Wikipedia |
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BLICK VON DER ALPSPITZ (NESSELWANG) IN DEN NORDEN VON WEST NACH OST |
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KARTE VON CHRISTOPH HURTER AUS DEM JAHRE 1619 (Ausschnitt) |
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Das Allgäu gleicht dem Adler! Wären die Adler "nachdenksam und seherische Wesen, so hätten sie sich Gedanken machen müssen über das Land unter ihnen. Wie es ringsum ganz ihnen glich, zackig, krallig, wild, mörderisch und himmelanstrebend, wie es eine vielgeteilte Burg und Zuflucht für alles war, was grimm und kriegerisch ist, für Wetter und Lawinen, für Raubtiere und Raubmenschen. Und wie dann mitten im Gefels paradiesische Weiden von wonnigem Grün, tiefe Täler sich auftaten, die ganz den Rehen und Kitzen glichen, die sie verfolgen und schlugen. Sie hätten sogar Lust haben müssen, in den lieblichen Tälern weiter hinaus und rund um die Trutzburg der Trolle ihre Kreise zu ziehen. Diese waren alle zusammen ein einziger bunter Teppich - dunkel von den Wäldern auf den Höhen, smaragden von den Matten und Egarten, lichtgelb von Hafer- und Gerstenäckern und himmelblau in der Blütezeit der Flachsfelder. Dörfler beschreit hier die Gestalt des Jahres 1828 Das Wort »Egarten« gehört der alemannischen u. bayrischen Mundart an und bedeutet »Brachland«. Peter
Dörfler - Die Akllgäu Triologie - Der Notwender S. 31
Mieminger
Berge mit Seebensee Dazu ein Gemälde des Gebietes vom Münchner Maler Rudolf Reschreiter (1867-1938)
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Die Iller entsteht am Illerursprung nördlich von Oberstdorf, wo die drei Quellbäche Stillach, Breitach und Trettach zusammenfließen. Die Trettach kommt vom Mändeleskopf, die Stillach entspringt im Haldenwanger Eck und wird ab Einödsbach Stillach genannt. Die Breitach hat ihren Ursprung in Bödmen / Kleinwalsertal und fließt durch die bekannte Breitachklamm. |
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Franz Sales Lochbihler (1777 - 1854) Ausschnitt - Die Illerlandschaft mit Blick auf Kempten (um 1830/1840) |
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NESSELWANG |
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Blick von Maria Trost aus in Richtung Weissensee - Füssen (Hohes Schloss) - Neuschwanstein |
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Blick
ins Füssener Land mit dem "alten Sportheim Böck" |
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MARIA RAIN |
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OBERSTAUFEN
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Erste Spuren der Besiedelung um den Auerberg in der Jungsteinzeit (etwa 2500 Jahre vor Chr.) sind seit 1918 durch den Fund eines Steinbeils im Ort Heggen belegt. Um 1200 bis 1000 v. Chr. siedelten vereinzelt Illyrer aus dem Balkan. Ab dem 8. Jahrhundert v Chr. brachten die eingewanderten Kelten die neue Technik des Salzbergbaus, sowie der Eisenverhüttung und -verarbeitung mit. |
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DAMASIA
- Hochburg und Heiligtum der keltischen Licatier auf dem Auerberg Ausgrabungen ergaben ein von einer weitläufigen Stadtmauer (Ringwall) umgebenes städtisches Siedlungsgebiet (Therme, Fabrica, u.a.m.) Der Auerberg wurde in zwei Zonen unterteilt, den Schlossberg östlich und den Kirchberg westlich. Nur fünf Prozent des Auerberges sind bisher archäologisch untersucht worden. Quelle: Wikipedia 15 v.Chr. - "Nach Gegenwehr der Keltischen Estionen marschiert Tiberius über das Quellgebiet der Donau gegen das Zentrum des Allgäus. . . . Die überlebende Bevölkerung wird großenteils deportiert, 40 000 Frauen und Kinder auf den Sklavenmärkten Italiens versteigert, die wehrfähige Jugend in römische Uniformen gesteckt und im Verbande römischer Hilfstruppen an fernen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Der römische Heeresbericht kann wieder einmal die erfolgreiche 'Befriedung' eines neueroberten Gebietes melden." Quelle: Alfred Weitnauer - Allgäuer Chronik - S. 7 |
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Die Gipfelregion des Auerberges die wohl älteste, großflächige römische Siedlung in Bayern. Etwa 5 km östlich davon, führte entlang des wilden Gebirgsflusses Lech die römische Staatsstraße Via Claudia Augusta aus der Richtung Füssen kommend am Auerberg vorbei nach Norden in den Landsberger Raum, wo sie bei Epfach auf die Römerstraße Cambodunum (Kempten)–Abodiacum stieß. Quelle: Wikipedia |
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ABODIACUM - Epfach Auerberg CAMBODUNUM - Kempten |
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Germanische Alemanneneinfälle in der Zeit der Völkerwanderung führten zu einer flächendeckenden Landnahme und ab dem 6. und 7. Jahrhundert zur Entwicklung einer keltisch-alemannisch-römischen Mischbevölkerung. Gleichzeitig gewann das Christentum an Boden. Die Urfarrei St. Georg auf dem Auerberg dürfte bereits in der Zeit um 800 n. Chr. entstanden sein. Quelle: Wikipedia |
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Die Heiligen Magnus (gestorben um 750) und Gallus auf Wanderschaft Fresko
aus der Krypta der Kirche St. Mang in Füssen (um 1000) |
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Spätmittelalter |
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Die Herrschaft Eisenberg war ursprünglich Eigentum der Herren von Hohenegg. 1382 übergab Bertold von Hohenegg seinen Besitz an Herzog Leopold III. von Österreich (1351 – 1386), um ihn anschließend für sich und seine Erben als Lehen wieder zu erhalten. Erbin war seine Tochter Anna, die vor 1376 den Friedrich von Freyberg ehelichte. Im 15. Jahrhundert spalteten sich zwei selbständige Besitzkomplexe ab: Ca. 1420 die Herrschaft Freyberg-Eisenberg-Hohenfreyberg mit dem Amtmannsitz in Zell und 1467 die Herrschaft Freyberg-Eisenberg-Hopferau mit dem Amtmannsitz in Hopferau. Der eisenbergische Amtmann wohnte im Schlösschen in Weizern. Dort hatten die Freiherrn von Freyberg-Eisenberg zu Eisenberg ein Niedergericht für ihren Herrschaftsbereich eingerichtet. Quelle: Wikipedia
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Die Grenzstadt Füssen bewahrte neben dem gotischen „Hohen Schloss“ der Bischöfe von Augsburg umfangreiche Reste seiner Stadtbefestigung. Das Schloss beherbergt heute eine Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. |
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"Man stürzte Welten ein, sagte aber, man wolle nur zu den Quellen oder man stelle das Ursprüngliche wieder her."(Kurt Flasch)
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Johann Jakob
Herkomer |
Johann Jakob Herkomer (1652 -1717 - Baumeister, Maler und Stukkateur) , dessen Großvater Christof Herkommer aus Seeg stammt. Das Taferngut zu Sameister bei Roßhaupten wurde 1639 von Balthasar Herkomer gekauft. Dieser war der Vater des dort 1652 geborenen Barockbaumeisters Johann Jakob Herkomer. |
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Domenikus
und |
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SEEG IM OSTALLGÄU - ST. ULRICH
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Im
Gasthaus zur 'Alten Post' in Füssen wurde am 24. April 1745 |
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Christoph
von Schmid |
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Otto Modersohn (1865 - 1943) |
In den Frühjahrs- und Sommermonaten arbeitete Otto Modersohn nach dem Erwerb eines alten Bauernhauses 1930 auf dem Gailenberg bei Bad Hindelang. Das Allgäu brachte für seine Malerei neue Anregungen. 1936 erllitt er durch eine Netzhautablösung den Verlust des Sehvermögens seines rechten Auges und wurde dadurch gezwungen die Malaufenthalte im Allgäu einzustellen. Seine Bilder sind, auch wenn die dargestellte Landschaft in die Tiefe führt, als Fläche empfunden, wie ein Gewebe aus dunklen Farbtönen. Quelle: Wikipedia |
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Nach 1945 - die 50er und 60er Jahre
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Allgäuer Namen Winfried Sebald I Gerhard Köpf I Christian Wagner I Theo Waigel I Markus Pfeiffer I
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Winfried G. Sebald wurde am 18.5.1944 in Wertach (Allgäu) als zweites Kind von Georg und Rosa Sebald geboren. Bis zu seinem 9. Lebensjahr wohnte die Familie bei Seefelder Ulrich und später über der Gaststätte von Pepi Steinlehner in Wertach. Nach dem Umzug nach Sonthofen besuchte er das Gymnasium in Immenstadt und Oberstdorf. In seinem Werk "Schwindel. Gefühle" beschreibt er auch seine Kindheit in Wertach. Er kam am 14.12.2001 bei einem Autounfall ums Leben. |
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Auszüge aus seinem Buch "Schwindel.Gefühle" " Gegen Mittag ...erreichte der Bus mit dem letzten Fahrgast das Zollamt von Oberjoch. Das Wetter hatte inzwischen wieder umgeschlagen. Eine dunkle, ins Schwarzfarbene übergehende Wolkendecke lag über dem ganzen Tannheimer Tal, das einen niedergedrückten, lichtlosen und gottverlassenen Eindruck machte. Nirgends rührte sich das geringste. ... Auf der einen Seite stiegen die Berge in den Nebel hinein, auf der anderen dehnte sich eine nasse Moorwiese, und dahinter erhob sich aus dem Vilsgrund herauf der kegelförmige, aus nichts als aus schwarzblauen Fichten bestehende Pfrontner Wald. Der diensthabende Zöllner, der, wie er mir sagte, in Maria Rain zu hause war, versprach mir, meine Tasche nach Feierabend, wenn er auf der Heimfahrt durch W. komme, für mich im Engelwirt abzuladen. Ich konnte also, ..., bloß mit dem kleine ledernen Rucksack über der Schulter durch die ans Niemandsland grenzenden Moorwiesen und den Alpsteigtobel hinab nach Krummenbach und von dort über Unterjoch, die Pfeiffermühle und das Enge Plätt nach W. hinausgehen. ... Das letzte Tageslicht war im schwinden, als ich ins enge Plätt kam. Linker Hand war der Fluß, zur Rechten die triefenden Felswände, aus denen man um die Jahrhundertwende die Straße herausgesprengt hatte. Oberhalb, voraus und bald auch hinter mir nichts als die unbeweglichen schwarzen Tannenwälder. Das letzte Wegstück zog sich tatsächlich so endlos lange hin, wie ich es von früher in Erinnerung hatte. ... Als ich aus dem Plätt herauskam, war es auch draußen Nacht geworden. Aus den Wiesen stiegen die wei0en Nebel, und drunten an dem nunmehr ein gutes Stück weit entfernten Flußlauf erhob sich die schwarze Sägmühle, die im fünfziger Jahr, unmittelbar nach meiner Einschulung, mit ihrem gesamten Holzlager in einem großen, das ganze Tal erleuchtenden Feuer niedergebrannt war. ... Auf der steinernen Brücke kurz vor den ersten Häusern von W. blieb ich lange stehen, horchte auf das gleichmäßige Rauschen der Ach und schaute in die nun alles umgebende Finsternis. ... Gut dreißig Jahre war ich nicht mehr in W. gewesen. Obzwar im Verlauf dieser langen Zeit - eine längere Zeit gab es für mich überhaupt nicht - viele der mit W. verbundenen Örtlichkeiten wie das Altachmoos, der Pfarrwald, die Allee nach Haslach hinaus, das Wasserwerk, der Pestfriedhof von Petersthal oder das Haus des buckligen Dopfer in der Schray in meinen Tag- und Nachtträumen beständig wiederkehrten und mir jetzt vertrauter schienen, als sie es vormals gewesen waren, lag das Dorf, wie ich mir bei meiner späten Ankunft dachte, weiter für mich in der Fremde als jeder andere denkbare Ort. In gewissem inn war es mir eine Beruhigung, daß ich jetzt, bei meinem ersten Rundgang durch die in einem bleichen Licht daliegenden Straßen, alles von Grund auf verändert fand. Das Haus des Forstverwalters, eine geschindelte kleine Villa mit einem Hirschgeweih und der Jahreszahl 1913 über dem Eingang, hatte samt dem kleinen Baumgarten einem Ferien heim Platz gemacht, das Spritzenhaus mit dem schönen jalousierten Turm, in dem die Feuerwehrschläuche hingen in stiller Erwartung der nächsten Brandkatastrophe, stand nicht mehr, die Bauernhöfe waren ausnahmslos umgebaut und aufgestockt, der Pfarrhof, das Kaplanhaus, die Schule, das Bürgermeisteramt,...die Käsküche, das Armenhaus, die Kurz- und Kolonialwarenhandlung von Michael Mayr, all das war auf das gründlichste renoviert, wo nicht gar vollends verschwunden. "
Vortrag
des Schriftstellers W. G. Sebald zur Eröffnung des ersten Literaturhauses
in Baden-Württembergs (19.11.2001) Ich sehe uns noch
in der Vorweihnachtszeit des neunundvierziger Jahrs in unserer Stube über
dem Engelwirt in Wertach sitzen. Die Schwester
ist damals acht, ich selber bin fünf gewesen, und beide hatten wir uns noch
nicht recht an den Vater gewöhnt, der seit seiner Rückkehr aus der französischen
Kriegsgefangenschaft im Februar 1947 wochentags in der Kreisstadt Sonthofen
als Angestellter (wie er sich ausdrückte) beschäftigt und immer nur von
Samstag- bis Sonntagmittag zu Hause war. Vor uns auf dem Stubentisch
aufgeschlagen lag der neue Quelle-Katalog, der erste, den ich zu Gesicht
bekommen hatte, mit seinem mir märchenhaft erscheinenden Warenangebot, aus
dem dann im Verlauf des Abends und nach längeren Diskussionen, in denen der
Vater seinen Vernunftstandpunkt durchsetzte, für die Kinder je ein paar
Kamelhaarhausschuhe mit Blechschnallen ausgesucht wurde. Reißverschlüsse
waren, glaube ich, zu jener Zeit noch ziemlich rar. |
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Gehard Köpf, geboren 1948 in Pfronten/Allgäu Innerfern I Die Strecke I Die Erbengemeinschaft I
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Mithin
räumliches Erzählen als Alternative zum stumpfsinnig additiv Linearen |
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"Pfeiffers
Liste" - wie ein Schwangauer Bäckergeselle zum Engel von Rom
30 Jahre lang
stand er an der Spitze des Ordens. Nach der deutschen Besatzung Roms (Andrea Zinnecker) |
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